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Marktredwitz

Marktredwitz trauert um Edmund Kuligowski

Seine Stimme, seine Musik und sein Humor werden fehlen. Am Samstag nehmen Familie und Freunde Abschied von dem Entertainer.



Edmund "Ed" Kuligowski (Zweiter von links) im Kreise seiner Musikerkollegen (von rechts): Reinhard Plobner, Michael Hoffmann und Christoph Schmidt sowie Oberbürgermeister Oliver Weigel (links).	Foto: pr.
Edmund "Ed" Kuligowski (Zweiter von links) im Kreise seiner Musikerkollegen (von rechts): Reinhard Plobner, Michael Hoffmann und Christoph Schmidt sowie Oberbürgermeister Oliver Weigel (links). Foto: pr.  

Marktredwitz - Edmund Kuligowski, eine der bekanntesten Stimmen in Marktredwitz, beliebter Alleinunterhalter und begnadeter Musiker, ist tot. Er starb am Mittwoch im Alter von 72 Jahren. Damit endete ein Leben, das sich ganz der Musik verschrieben hatte. "Ed", wie er von seinen Freunden genannt wurde, war jahrzehntelang ein Schwergewicht in der Marktredwitzer Musikszene und darüber hinaus.

1946 in Leimgruben bei Waldershof geboren, wuchs Edmund Kuligowski in Waldershof auf. Und schon früh spielte die Musik in seinem Leben eine Hauptrolle. Gitarre und Keyboard brachte er sich selbst bei. Bereits als junger Mann stand Kuligowski mit den "Divers" auf der Bühne, war in einer Vielzahl von Bands vorne dabei. Mehr als 50 Jahre bestimmte er die Musikszene in Marktredwitz maßgeblich mit. Ob beim Rawetzer Faschingszug, großen Veranstaltungen, kirchlichen Festen und privaten Feiern, Ed sorgte für Stimmung. Er engagierte sich musikalisch in Seniorenheimen und bei der Lebenshilfe. Zuletzt feierte er noch Erfolge mit den "Drei Scheinheiligen", "Ed und Ed" und natürlich als Alleinunterhalter bei zahlreichen Veranstaltungen. Unvergessen auch sein "Rawetzer Lied", ein Song, der seine Liebe zur Heimat unterstreicht - eine Liebeserklärung an Marktredwitz, wo der gelernte Kaufmann und spätere Unternehmer sein Leben verbrachte.

Selbst eine schwere Krankheit, die ihm einen Lungenflügel kostete, konnte Ed nicht bremsen. Er sang und spielte weiter, als wäre nichts gewesen.

Noch am vergangenen Sonntag war Edmund Kuligowski in gewohnter Manier beim Thölauer Feuerwehrfest aktiv. Am kommenden Wochenende hätte er ein Engagement beim Siedlerfest gehabt.

Edmund Kuligowski hinterlässt eine Frau, zwei Kinder und drei Enkel. Ed, seine Stimme, seine Musik und sein Humor werden fehlen. Der Trauergottesdienst findet am Samstag um 9.30 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche statt, anschließend um 10.15 Uhr Trauerfeier auf dem Stadtfriedhof. H.S.

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Herbert Scharf
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Veröffentlicht am:
23. 08. 2018
16:26 Uhr

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Herbert Scharf

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23. 08. 2018
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