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Marktredwitz

Neue Leiterin an Berufsfachschule für Krankenpflege

Xenia Kugler bringt ihre langjährige Erfahrung und viele neue Ideen mit. Die Pflegeausbildung im Klinikum Fichtelgebirge wird ab 2020 grundsätzlich neu strukturiert.



Oberbürgermeister Oliver Weigel begrüßte die neue Schulleiterin Xenia Kugler an der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Fichtelgebirge. Foto: pr.
Oberbürgermeister Oliver Weigel begrüßte die neue Schulleiterin Xenia Kugler an der Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Fichtelgebirge. Foto: pr.  

Marktredwitz/Selb - Seit Mitte November steht die Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum Fichtelgebirge unter neuer Leitung. Xenia Kugler kommt vom Sana-Klinikum Hof und leitete dort zuletzt die Berufsfachschule für Krankenpflege und Kinderkrankenpflege sowie das Fort- und Weiterbildungsinstitut. "Wir freuen uns, mit Xenia Kugler eine erfahrene Schulleitung gewonnen zu haben", erläutert Alexander Meyer, stellvertretender Geschäftsführer am Klinikum Fichtelgebirge, in einer Pressemitteilung: "Mit ihr sind wir gut für die Zukunft aufgestellt."

Bewerbung

Bewerbungen für die Ausbildung ab 2020 werden derzeit entgegengenommen. Pro Jahrgang werden in Marktredwitz 32 Schülerinnen und Schüler ausgebildet. Die Vergütung ist tarifrechtlich geregelt. Ab 2021 ist dann zusätzlich für rund 20 Schülerinnen und Schüler auch der Einstieg ins zweite Ausbildungs-Drittel für Absolventen der Helferausbildung möglich. Diese ist einjährig und wird am Standort Selb angeboten.

 

Die diplomierte Berufspädagogin mit langjähriger Expertise in der Schulleitung sieht sich gemeinsam mit ihrem Team gut gerüstet für die anstehenden großen Aufgaben. Im kommenden Jahr startet bundesweit die neue generalistische Pflegeausbildung. "Die Pflegeausbildung musste attraktiver und zukunftsfähiger gemacht werden, um flexibel auf die Veränderungen im Gesundheitssystem reagieren zu können" beschreibt Xenia Kugler einen der Gründe für die Ausbildungsreform. Die Ausbildungen für die Kranken-, die Kinderkranken- und die Altenpflege werden ab dem nächsten Jahr nicht mehr als gesonderte Berufsabschlüsse angeboten. Stattdessen werden ab 2020 nur noch Pflegefachfrauen und -männer mit unterschiedlichen Vertiefungs-Schwerpunkten ausgebildet.

 

Die neue Ausbildung sei kompetenz-orientiert und fördere ein lebenslanges Lernen. Daher will Xenia Kugler die Zusammenarbeit innerhalb des Klinikums und mit den externen Kooperationspartnern deutlich ausbauen und vertiefen. Auch die Digitalisierung und der geplante Schulneubau in Marktredwitz sind ihr ein sehr wichtiges Anliegen. All diese Maßnahmen sollen die Attraktivität der Ausbildung zur Pflegefachkraft steigern.

"Die Pflegeausbildung muss völlig neu gedacht werden", sagt Kugler. Im neuen Lehrplan liege ein besonders großer Fokus auf den praktischen Fähigkeiten. Die Ausbildung teile sich in abwechselnde Blöcke zwischen 2100 Stunden Theorie und 2500 Stunden praktischer Ausbildung. Das Lernen solle durch beispielhaftes, berufstypisches Handeln erleichtert werden. Außerdem strebt Kugler eine Ausweitung des Fort- und Weiterbildungsangebots an, um die 2023 ausgebildeten neuen Pflegefachkräfte für spezielle Einsatzbereiche intensiv in Modul-Form zu schulen. "Die Ausbildung ist zunächst universell und EU-weit gültig. Die Schüler werden in den drei Jahren auf einen Einsatz in allen Arbeitsfeldern der Pflege vorbereitet. Es kann aber ein Schwerpunkt gesetzt werden, beispielsweise die stationäre Akut- oder Langzeitpflege, die ambulante oder die pädiatrische Versorgung. Wir bieten bei uns die stationäre Akutpflege als Schwerpunkt an. Zusätzlich kann ab dem zweiten Ausbildungs-Drittel in Kooperation mit der Hamburger Fern-Hochschule der duale Studiengang Health Care Studies absolviert werden."

Besonders freut sich Xenia Kugler über den geänderten Verantwortungsbereich: "Es sind erstmals Tätigkeiten definiert, die ausschließlich der Berufsgruppe zugeschrieben sind. Dadurch wird zum einen die Patientensicherheit verbessert und zum anderen die Professionalisierung des Pflegeberufs gestärkt. Zukünftig sollen Pflegekräfte mehr Verantwortung übernehmen."

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Veröffentlicht am:
05. 12. 2019
16:50 Uhr

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05. 12. 2019
16:50 Uhr



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