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Marktredwitz

Notaufnahme hat neuen Leiter

Das Klinikum will mit Dr. Andreas Dauber anstehenden Herausforderungen gerecht werden. Die Abteilung versorgt pro Jahr gut 24 000 Patienten.



Dr. med. Andreas Dauber ist neuer Chefarzt der Notaufnahmen am Klinikum Fichtelgebirge. In der letzten Aufsichtsratssitzung 2018 stellte er sich den Aufsichtsratsmitgliedern vor. Auf dem Bild (von links): Ulrich Pötzsch, Dr. Karl Döhler, Dr. Andreas Dauber, Martin Schmid, Oliver Weigel)
Dr. med. Andreas Dauber ist neuer Chefarzt der Notaufnahmen am Klinikum Fichtelgebirge. In der letzten Aufsichtsratssitzung 2018 stellte er sich den Aufsichtsratsmitgliedern vor. Auf dem Bild (von links): Ulrich Pötzsch, Dr. Karl Döhler, Dr. Andreas Dauber, Martin Schmid, Oliver Weigel)  

Marktredwitz/Selb - Dr. med. Andreas Dauber ist der neue Chefarzt der Notaufnahmen beider Häuser am Klinikum Fichtelgebirge in Marktredwitz und Selb. Mit der Schaffung dieser Stelle sind die Notaufnahmen personell neu aufgestellt worden. Dies ist laut einer Pressemitteilung schon daher wichtig, weil gesundheitspolitische Herausforderungen bevorstehen. "Und denen wollen wir gerecht werden." Dauber hat am 1. Januar seinen Dienst aufgenommen.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat nach langjähriger Debatte im vergangenen Frühjahr das Notfallstufenkonzept beschlossen. Je nach Ausstattung und Leistungsangebot können Krankenhäuser künftig eine Basisnotfallversorgung (Stufe eins), eine erweiterte Notfallversorgung (Stufe zwei) oder eine umfassende Notfallversorgung (Stufe drei) anbieten. Dafür müssen jeweils bestimmte Fachabteilungen vorhanden sein, es gibt Vorgaben zur Qualifikation des Personals, zu Versorgungskapazitäten und zur medizinisch-technischen Ausstattung sowie zu Strukturen und Prozessen.

Das Klinikum Fichtelgebirge strebt für die Häuser in Marktredwitz und Selb die Stufe eins an.

Andreas Dauber kommt vom Klinikum Lippe. Zuvor leitete er mehrere Jahre die Zentrale Notaufnahme am Klinikum Weiden. Der Facharzt für Anästhesiologie, Anästhesiologische Intensivmedizin und Notfallmedizin war dort maßgeblich am Aufbau der Zentralen Notaufnahme beteiligt.

Am Klinikum Fichtelgebirge gibt es mit seinem Start nun einen zentralen Ansprechpartner für Ärzte, Pflege und auch für die Rettungsdienste. "Wir erwarten eine Verbesserung der Abläufe in der Notaufnahme", sagt Klinikgeschäftsführer Martin Schmid.

Dr. Dauber freut sich auf die neue Herausforderung am Klinikum Fichtelgebirge. "Durch unsere fest der Notaufnahme zugeordneten Pflegerinnen und Pfleger, die eng mit den interdisziplinären ärztlichen Kolleginnen und Kollegen vom lokalen Trauma-Zentrum zusammenarbeiten, werden wir gemeinsam die Notfallversorgung für das Fichtelgebirge weiter verbessern. Wir werden die Abläufe noch effizienter gestalten und gleichzeitig ein konstant hohes Niveau gewährleisten", sagt er zuversichtlich.

Hochmotiviert möchte er schon bald erste Projekte angehen. Dazu gehören die Digitalisierung der Dokumentation in der Notaufnahme und die gleichzeitige Vernetzung mit den Rettungsdiensten und der Integrierten Leitstelle. Außerdem sind ein eigenes Oberärzte-Team sowie eine bauliche und räumliche Aufwertung der Zentralen Notaufnahme an beiden Häusern vorgesehen.

Martin Schmid ist froh, mit Dr. Dauber die neu geschaffene Stelle schnell besetzt zu haben. "Die Notfallversorgung nimmt bei uns in beiden Häusern eine sehr wichtige Rolle ein. Gleichzeitig sind die Notaufnahmen die Visitenkarte unserer Häuser. Deshalb war der Schritt zum chefarztgeführten Fachbereich notwendig. Wir freuen uns, ihn für unser Team gewonnen zu haben, und wünschen ihm einen gelungenen Start in unseren Häusern."

"Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Dr. Michael Wächter, Dr. Philipp Koehl, Jan-Felix Buchmann sowie Dr. Christian Köhler, welche bisher die ärztliche Leitung der Notaufnahmen übernommen hatten. Unser Dank gilt ebenfalls den Teams der Zentralen Notaufnahmen, die gemeinsam das neue Konzept für die Notfallversorgung mitentwickeln."

In beiden Notaufnahmen werden zusammen jährlich mehr als 24 000 Patienten (Marktredwitz: 17 000, Selb: 7000) behandelt. Gut die Hälfte davon muss anschließend auch stationär weiterbehandelt werden. Die Notaufnahmen in Marktredwitz und Selb sind rund um die Uhr für die Versorgung der Patienten besetzt.

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Veröffentlicht am:
11. 01. 2019
17:04 Uhr

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11. 01. 2019
17:04 Uhr



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