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Marktredwitz

Oberbürgermeister liefert Mundschutz ins Klinikum

Oliver Weigel gibt 260 Schutzmasken persönlich im Marktredwitzer Krankhaus ab. Über Lautsprecher bedankt er sich bei allen Mitarbeitern und spricht den Patienten Mut zu.



Bei der Übergabe der Pakete mit den Atemschutz-Masken: Oberbürgermeister Oliver Weigel mit Pflegedirektorin Christine Waterloo sowie Klinikum-Geschäftsführer Martin Schmid (von links). Foto: Klinikum
Bei der Übergabe der Pakete mit den Atemschutz-Masken: Oberbürgermeister Oliver Weigel mit Pflegedirektorin Christine Waterloo sowie Klinikum-Geschäftsführer Martin Schmid (von links). Foto: Klinikum  

Marktredwitz - "Was es auch für eine Krankheit ist, es wird alles für Sie getan! Haben Sie Vertrauen!" So hat der Marktredwitzer Oberbürgermeister Patienten des Klinikums Fichtelgebirge Mut zugesprochen. Um zu Corona-Zeiten die nötige soziale Distanz zu wahren, wandte sich Oliver Weigel über die Lautsprecheranlage an Mitarbeiter und Patienten des Hauses Marktredwitz. Anlass für Weigels Besuch war, dass der Oberbürgermeister persönlich 260 Mundschutz-Masken abgeben wollte.

Wie berichtet, stellte Weigels Frau Aleksandra dem Klinikum kostenlos ihren Masken-Prototyp zur Verfügung. Da die im Krankenhaus benötigten Mengen die Kapazitäten der Privat-Initiative sprengen, orderte das Krankenhaus 1000 Stück nach Aleksandra Weigels Entwurf bei einer industriellen Profi-Näherei. Die erste Lieferung traf nun im Klinikum ein.

"Wir durchleben eine äußerst schwierige Situation, wie wir sie alle nicht kennen. Sie stellt die größte Herausforderung seit dem Zweiten Weltkrieg dar", betonte Weigel. Insbesondere Krankenpflegerinnen und -pfleger, Ärzte sowie alle weiteren Mitarbeiter des Klinikums seien enormem Arbeitspensum und größter Belastung ausgesetzt. Weigel bedankte sich für den Einsatz und die tägliche Bereitschaft, bestmöglich für Patienten da zu sein. "Sie sorgen dafür, dass unseren Patienten auch in dieser schweren Zeit geholfen wird. Das ist nicht selbstverständlich und verdient höchsten Respekt!" Den Kranken wünschte Weigel, dass sie bald gesund würden - dafür sei das Klinikum Tag und Nacht da.

Trotz der schweren Krise erlebt Weigel eine unglaublich große Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft: "Deshalb bin ich der festen Überzeugung, dass wir - wenn wir alle an einem Strang ziehen - bald wieder schöne und fröhliche Tage gemeinsam erleben werden." Bri Gsch

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Veröffentlicht am:
30. 03. 2020
17:40 Uhr

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30. 03. 2020
17:40 Uhr



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