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Marktredwitz

Peter König möchte im Rathaus bleiben

Die SPD Neusorg nominiert den Amtsinhaber einstimmig als Bürgermeisterkandidaten. Er will die Gemeinde weiter umgestalten.



Einstimmig nominierten die Neusorger Sozialdemokraten Peter König (Zweiter von rechts) erneut als Bürgermeisterkandidaten. Darüber freuten sich stellvertretender Vorsitzender Toni Buschette, Kreisvorsitzende Brigitte Scharf, Ehefrau Waltraud und Vorsitzender Robert König (von links). Foto: uf
Einstimmig nominierten die Neusorger Sozialdemokraten Peter König (Zweiter von rechts) erneut als Bürgermeisterkandidaten. Darüber freuten sich stellvertretender Vorsitzender Toni Buschette, Kreisvorsitzende Brigitte Scharf, Ehefrau Waltraud und Vorsitzender Robert König (von links). Foto: uf  

Neusorg - Der SPD-Ortsverein hat bei der Versammlung zur Nominierung im Hotel Sonnental in Neusorg die Weichen für die Gemeinderatswahl im kommenden Jahr gestellt: Die 24 Mitglieder wählten Peter König einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten. Unter den Gästen waren die neue Kreisvorsitzende Brigitte Scharf und Altbürgermeister und Ehrenbürger Günther König. Fraktionssprecher Dieter König erinnerte daran, dass die SPD seit 42 Jahren die Bürgermeister in Neusorg stellt. Er lobte die Arbeit im Gemeinderat und sei stolz, dass eine starke SPD-Fraktion mit Bürgermeister Peter König an der Spitze einen Beitrag zur positiven Ortsgestaltung geleistet habe.

Robert König machte den offiziellen Wahlvorschlag. Als Peter König erklärte, für eine erneute Amtszeit zur Verfügung zu stehen, gab es kräftigen Applaus. "Mit Peter König ist der richtige Mann an der richtigen Stelle, er wird auch in der gesamten Bevölkerung geschätzt."

Der Bürgermeister beleuchtete alle Facetten der Kommunalpolitik und sagte: "Der Weg beginnt". Er sei der Meinung, dass alle Wahlziele von 2008 und 2014 erreicht oder begonnen worden seien. Er betonte, dass unter seiner Amtszeit rund 20 Millionen Euro in die Qualität des Wohnstandorts Neusorg investiert worden sind. Die Realisierung der Projekte wie Breitbanderschließung, Sanierung der Media-Brache und andere städtebauliche Projekte sei nur durch die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat über alle Fraktionen hinweg möglich gewesen. König sprach vom "Neusorger Weg", der durch viel Sachlichkeit geprägt sei.

In einem "thematischen Spaziergang" durch die Gemeinde nannte er einzelne Stationen, die seine Arbeit widerspiegeln: Die Generalsanierung des Bahnhofgeländes für rund zwei Millionen sei zwar "mutig, aber nie abenteuerlich" gewesen. Der einst marode Bahnhof sei wieder ein Wahrzeichen Neusorgs. Durch die geschickte Nutzung von Fördergeldern aus der Städtebauförderung oder der Dorfkernsanierung sei es auch in kleineren Ortsteilen gelungen, Verschönerungen und Anbindungen an den Kernort herzustellen. Nach einem fast einstündigen Ritt durch alle Themengebiete der Kommunalpolitik bewarb sich der Amtsinhaber mit den Worten: "So will ich weiter die Heimat gestalten".

Kreisvorsitzende Brigitte Scharf leitete die Wahl, aus der sich ein klares Ergebnis und starker Rückenwind für Peter König ergaben: Alle 23 Stimmen entfielen auf König, der unter begeistertem Applaus der Genossen die Wahl annahm. Für die SPD-Kreistagsliste werden Peter König, Simone König, Michael König und Corinna Hostalka vorgeschlagen.

Brigitte Scharf zollte Respekt: "Wenn ich einen Hut aufhätte, ich würde ihn ziehen." Mit einem Appell, noch gewichtige Kandidaten für die Neusorger SPD-Liste zu finden, schloss Scharf ihr Grußwort.

Autor

Udo Fürst
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Veröffentlicht am:
28. 07. 2019
17:30 Uhr

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Autor

Udo Fürst

Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
28. 07. 2019
17:30 Uhr



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