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Marktredwitz

Peuntbrücke im Zeitplan

Der Bau der Brücke über die Röslau in Lorenzreuth ist in vollem Gange. Bis November soll das Bauwerk mit Kosten von 1,25 Millionen Euro wieder befahrbar sein.



Tiefbauleiter Oskar Steinbrecher vom Bauamt, Gerald Heinl vom Bauunternehmen Förster, Kevin Schaborak vom Ingenieurbüro Sigma, Andre Schlott von der Baufirma Schwaba, Christoph Reger vom Ingenieurbüro Wolf u. Zwick und Oberbürgermeister Oliver Weigel (von links) überzeugten sich vor Ort vom Baufortschritt. Foto: Herbert Scharf
Tiefbauleiter Oskar Steinbrecher vom Bauamt, Gerald Heinl vom Bauunternehmen Förster, Kevin Schaborak vom Ingenieurbüro Sigma, Andre Schlott von der Baufirma Schwaba, Christoph Reger vom Ingenieurbüro Wolf u. Zwick und Oberbürgermeister Oliver Weigel (von links) überzeugten sich vor Ort vom Baufortschritt. Foto: Herbert Scharf  

Marktredwitz/Lorenzreuth - Nicht nur die Anlieger, sondern auch die Gartenbesitzer, die ihre Grünabfälle zur Kompostierungsanlage bei Lorenzreuth fahren, müssen derzeit einen Umweg durch Lorenzreuth oder über die alte B 15 machen. Der Grund: Die alte Peuntbrücke war baufällig und den schweren Lasten nicht mehr gewachsen. Deshalb wurde sie zu Beginn des Jahres abgebrochen und wird derzeit erneuert.

Bei einem Ortstermin am Donnerstagnachmittag gaben die Vertreter der bauausführenden Firmen einen Bericht über den Sachstand der Arbeiten. Das Wichtigste zuerst: Die Bauarbeiten sind im Zeitplan. Bis November soll das Bauwerk wieder befahrbar sein.

Bis es aber soweit ist, muss noch einiges geschehen. Nicht weniger als 30 Tonnen Baustahl werden verbaut, erläuterte Oberbürgermeister Oliver Weigel, der zu dem Termin vor Ort Andre Schlott von der Firma Schwaba Bau aus Schwarzenbach, Gerald Heinl von der Baufirma Förster aus Waldershof sowie die Vertreter der beiden Ingenieurbüros Wolf und Zwick und Siegma, Christoph Reger und Kevin Schaborak, begrüßte. Die beiden Ingenieurbüros begleiten das Millionenprojekt vor und während der Bauphase. Das Bauamt der Stadt war mit Tiefbauleiter Oskar Steinbrecher vertreten.

Steinbrecher erläuterte, dass bereits im Vorfeld einiges an Planungen zu erledigen war. Denn mit dem Neubau der Brücke wurde auch eine ganze Reihe von Versorgungsleitungen, von der Wasser- über die Abwasserleitung bis zum Kabel, verlegt und erneuert. Eine neue Wasserleitung wurde zum Beispiel unter der Brücke durch die Röslau hinweg verlegt. Deshalb mussten mehrere Versorger in die Planungen eingebunden werden.

In der kommenden Woche - voraussichtlich am 30. August - beginnen die Betonierungsarbeiten. Ab 3. September sollen sich dann laut dem Zeitplan die Straßenbauarbeiten anschließen. Sie beginnen auf der Nordseite der Röslau. Die Südseite schließt sich dann ab Anfang Oktober an. Anfang November soll die Straße wieder befahrbar sein.

Die neue Brücke, erläuterte der Tiefbauleiter, werde etwa 20 Meter lang und 9,25 Meter breit sein. Neben zwei Fahrspuren mit 3,25 Meter ist ein 1,75 Meter breiter Gehweg vorgesehen.

Was die vom Hochwasser geplagten Lorenzreuther besonders interessieren dürfte: Die Brücke ist auf ein Jahrhunderthochwasser ausgelegt und wird die Situation für die Anlieger verbessern.

Auf beiden Seiten der Brücke wird die Straße auf einer Strecke von 55 Metern erneuert. Damit beläuft sich die gesamte Baustrecke auf 134 Meter. Mit verlegt wird auch ein Stromkabel, das für die LED-Beleuchtung der Straße sorgen wird.

Die Baukosten für die Brücke inklusive Nebenleistungen belaufen sich auf 1,25 Millionen Euro. Im Rahmen des Finanzausgleichsgesetzes hat die Regierung von Oberfranken dafür einen Zuschuss von 810 000 Euro in Aussicht gestellt. Die restlichen Kosten werden von der Stadt Marktredwitz über das Kommunalunternehmen und die Stadtwerke bezahlt.

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Herbert Scharf
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Veröffentlicht am:
23. 08. 2018
16:26 Uhr

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Herbert Scharf

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Veröffentlicht am:
23. 08. 2018
16:26 Uhr



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