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Marktredwitz

Pleasure Ensemble performt in Klinik-Kapelle

Angelehnt an das Salzburger Adventssingen hören die Konzertbesucher eine Weihnachtsgeschichte in Mundart, A cappella und Lyrik. Die Gäste wünschen eine Zugabe.



Unter dem Motto "Tragt seinen Frieden in die Zeit" performten das Pleasure Ensemble und die Stubenmusiker der Sing- und Musikschule Marktredwitz in der Kapelle des Klinikums Fichtelgebirge.	Foto: Matthias Kuhn
Unter dem Motto "Tragt seinen Frieden in die Zeit" performten das Pleasure Ensemble und die Stubenmusiker der Sing- und Musikschule Marktredwitz in der Kapelle des Klinikums Fichtelgebirge. Foto: Matthias Kuhn  

Marktredwitz - "Tragt seinen Frieden in die Zeit"- das war der Auftrag, den sich das Pleasure Ensemble unter der Leitung von Sue Clark-Schmidt und die Stubenmusik der Sing- und Musikschule Marktredwitz unter der Leitung von Thomas Pitzl und Sue Clark-Schmidt für das Konzert in der Kapelle des Klinikums Fichtelgebirge in Marktredwitz gestellt hatten.

Ein buntes Päckchen von weihnachtlichen Melodien und Volksweisen aus Deutschland, Schlesien, Polen, Österreich und Kroatien hatten die beiden Gruppen vorbereitet. Angelehnt an das Salzburger Adventssingen, wurde ein abwechslungsreiches Programm präsentiert. Mit "Hört den Ruf, ihr Völker all" aus Kroatien begann die Stubenmusik, gefolgt von "Der Stern von Bethlehem" von Reiner Rößler, den das Ensemble vortrug. "Jetzt fangen wir zum Singen an", eine Melodie aus Salzburg, über der die Weihnachtsgeschichte in Mundart deklamiert wird, stimmte die Besucher adventlich ein.

"Auf, ihr Hirten" aus Kärnten spielte dann die Stubenmusik, bevor die Damen vom Pleasure Ensemble dann nur noch von Thomas Pitzl an der Gitarre begleitet performten. "Die heilige Nacht" von Eduard Mörike folgte als lyrisches Zwischenspiel. "Steht auf, ihr Hirten" forderten dann die elf Sängerinnen des Chores mit ihrem mehrstimmigen Gesang bei einem Lied aus Oberbayern - klar in der Intonation und sicher in den Melodien.

"Als die Welt verloren" aus Polen von Adolf Strube hörten die Gäste in einem scheinenden Gloria. Die Kärtner Volksweisen der Stubenmusik leiteten über zur "Heiligen Nacht" von Ludwig Thoma. Fast 120 Jahre alt ist die "Adventserwartung" aus dem Pustertal nach einem Satz von Fridolin Limbacher, bei der Thomas Pitzl das Pleasure Ensemble wieder an der Gitarre begleitete. Hans Mähringer und Franz Biebel komponierten das "Ehre sei Gott in der Höhe", das der Chor wieder a cappella aufführte. Walter Knapp aus Salzburg schuf den Satz vom "Guten Abend", bei dem die Flöten und eine Gitarre dann vom Gesang von Sue Clark-Schmidt ergänzt wurden.

"Es weihnachtet sehr überall" stellten Anne Summ und Sabine Wagner musikalisch fest.

Das Menuett von Sepp Karl brachte Schwung in den Abend und gab der Stubenmusik noch einmal Gelegenheit, ihr Können zu zeigen. Warm schmiegte sich die Melodie der Gitarren an den Klang der Flöten.

Die Weihnachtsgeschichte handelte an diesem Abend von der Qual, Geschenke für die Lieben immer in der letzten Minute zu kaufen.

"Es weihnachtet" behaupteten Günter Goepfert und Franz Biebel und ließen dies vom Pleasure Ensemble verkünden. Agnes Schmidt aus Bergnersreuth hat ihr "Kinderkripperl" beschrieben, das viele Erinnerungen weckt. Doppelbauers "Weihnachtsruf" klang wie vom Gebirge herab durch die Kapelle. "Wunder" von Friedrich von Bodelschwingh erklärte in lyrischer Form noch einmal die Geschehnisse der Heiligen Nacht. Zu guter letzt stand "Stille Nacht" auf dem Programm. So endete der Abend, der kunstvoll auf die Feiertage eingestimmt hatte. Wer weiß, ob das Adventssingen in Salzburg auch so gelungen ist.

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Matthias Kuhn
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Veröffentlicht am:
02. 01. 2018
18:36 Uhr

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Matthias Kuhn

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02. 01. 2018
18:36 Uhr



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