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Marktredwitz

Retter mit technischem Know-how

Das THW zeigt in der Lorenzreuther Straße seine vielen Geräte und Fahrzeuge. Die zahlreichen Gäste sind erstaunt, was es dabei alles zu sehen gibt.



Das Team des THW Marktredwitz lud zu einem Informations- und Familientag in seine Unterkunft ein. Auf dem Gelände in der Lorenzreuther Straße konnten die Besucher vieles entdecken und erfahren. Fotos: Michael Meier
Das Team des THW Marktredwitz lud zu einem Informations- und Familientag in seine Unterkunft ein. Auf dem Gelände in der Lorenzreuther Straße konnten die Besucher vieles entdecken und erfahren. Fotos: Michael Meier   » zu den Bildern

Marktredwitz - Es hat einfach alles gepasst: Das Team des Technischen Hilfswerks (THW) Marktredwitz hatte am Sonntag zu einem Informations- und Familientag in seine Unterkunft eingeladen. Das Gelände in der Lorenzreuther Straße stand den zahlreichen Besuchern offen und das schöne Wetter tat sein übriges dazu.

Zusätzlich konnten die Helfer in Blau auf den 65. Geburtstag ihres Ortsverbandes verweisen. Als Ehrengäste begrüßte die Ortsbeauftragte Ute Eckstein mit ihrem Team unter anderem den Landtagsabgeordneten Martin Schöffel, Landrat Dr. Karl Döhler, Bürgermeister Horst Geißel sowie jede Menge hochrangige Polizei- und Feuerwehrkräfte.

"Jeder Ortsverband hat eine andere Fachgruppe, die je nach Bedarf angefordert wird. Unsere Stärke in Marktredwitz ist die Einsatzvielfalt. Bei uns ist zum Beispiel das Abstütz-System-Holz (ASH) stationiert, das ist ein Modularsystem, mit dem man beschädigte Häuser stabilisieren kann", erläuterte Logistik-Leiter Sebastian Prüm auf die Frage, was das Besondere am Technischen Hilfswerk Marktredwitz ist. Und dass die Helfer häufig benötigt werden, hat sich in jüngster Zeit gezeigt: Unter anderem bei der Hochwasserkatastrophe in Arzberg war das technische Know-how des THW gefragt.

Der Unterkunftshof, sonst den Einsatzfahrzeugen und Anhängern vorbehalten, verwandelte sich den ganzen Tag lang in einen turbulenten Festplatz. Die große Fahrzeughalle war eingetischt, es gab auch wieder die legendären Bohrmaschinenchips sowie Gegrilltes, Kaffee und Kuchen. Gut frequentiert war auch die Ausstellung, die eindrucksvoll zeigte, welche Aufgabengebiete das Hilfswerk hat. Interessant für die Besucher war dabei unter anderem das luftgefüllte Hebekissen. Damit kann man zum Beispiel schwere Steine ganz leicht anheben. Dies ist unter anderem notwendig, um Verschüttete zu retten.

Viele Gäste nutzen die Gelegenheit, die zahlreichen Einsatzfahrzeuge zu besichtigen und auch zu fotografieren, die überall auf dem Gelände abgestellt waren. Die Polizei präsentierte ebenso eines ihrer Fahrzeuge. Auch Rundfahrten waren dabei möglich. Diese einmalige Gelegenheit wollten sich vor allem Kinder nicht entgehen lassen. Sie konnten auch mittels eines Laufzettels an verschiedenen Erlebnis-Stationen aktiv teilnehmen, am Ende gab es für alle ein kleines Geschenk. Besonders umlagert war die Buttonmaschine, mit der man individuelle Anstecker gestalten konnte. Und ganz Mutige kühlten sich im aufgestellten, blauen Planschbecken ab, darin landeten am Ende des Tages auch einige THW-Helfer. Manch junger Besucher hat zu erkennen gegeben, dass er in Zukunft selbst gerne bei den Rettungskräften mithelfen würde. "Mama, das will ich auch machen", sagte ein kleiner Junge, als er sah, was es im THW alles für Möglichkeiten gibt. Die THW-Jugend stellte daher ebenfalls ihre Aktivitäten und den Alltag im Technischen Hilfswerk vor. Wie die Gäste erfuhren, tritt sich der Nachwuchs nach den Ferien wieder jeden Mittwoch um 17.30 Uhr auf dem Gelände in der Lorzenzreuter Straße. Alle Kinder ab zehn Jahre sind eingeladen, aktiv mitzumachen.

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Michael Meier

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Veröffentlicht am:
13. 08. 2018
18:02 Uhr

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