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Marktredwitz

Sicher von Lorenzreuth in die Stadt

Oberbürgermeister Oliver Weigel gibt mit dem ersten Spatenstich die Arbeiten für den Radweg frei. Die Kosten liegen bei 630 000 Euro.



Fleißige Helfer beim symbolischen Spatenstich (von links): Stadträtin Christine Eisa, Bürgermeister Horst Geißel, Peter Tippmann von der Baufirma Zeitler, Stefan Kirsch, Christoph Reger vom Planungsbüro, Stadtrat Thomas Meyer, Oberbürgermeister Oliver Weigel, Stadträtin Uta Siegle und Tiefbauleiter Oskar Steinbrecher. Foto: Herbert Schar f
Fleißige Helfer beim symbolischen Spatenstich (von links): Stadträtin Christine Eisa, Bürgermeister Horst Geißel, Peter Tippmann von der Baufirma Zeitler, Stefan Kirsch, Christoph Reger vom Planungsbüro, Stadtrat Thomas Meyer, Oberbürgermeister Oliver Weigel, Stadträtin Uta Siegle und Tiefbauleiter Oskar Steinbrecher. Foto: Herbert Schar f  

Marktredwitz/Lorenzreuth - Radfahren wird immer beliebter. Die Bewegung an der frischen Luft ist nicht nur gesund, ein Fahrrad verbraucht auch kein Benzin. Dass Fahrradfahren im Trend liegt, zeigt die erhebliche Zunahme von Rädern in Deutschland in den vergangenen Jahren. Nicht weniger als 73 Millionen Fahrräder werden im ganzen Land gezählt. Damit hat fast jeder ein Fahrrad. Diesem Trend folgt auch die Politik. Gerade im Landkreis Wunsiedel wurde in den vergangenen Jahren viel für die Radler getan. Dem Wallenstein-Radweg, der seit der grenzübergreifenden Gartenschau im Jahr 2006 die beiden Partnerstädte Marktredwitz und Eger verbindet, folgten weitere Trassen wie etwa der Brückenradweg. Das Fichtelgebirge mausert sich zur Radfahrregion - ein Umstand, der nicht nur Einheimischen, sondern auch Urlaubern zugute kommt.

Erster Abschnitt

Das erste Teilstück des neuen Radwegs, der Marktredwitz über Lorenzreuth mit dem Brückenradweg verbinden soll, ist 811 Meter lang und kostet inklusive Beleuchtung knapp 700 000 Euro. 450 000 Euro schießen Bund und Land im Rahmen der Klimaschutz-Initiative zu. Die Bauarbeiten sollen noch 2018 abgeschlossen sein. Ein zweiter Bauabschnitt folgt.


Bei Marktredwitz kommt jetzt ein weiteres Stück dazu: Am Freitagmittag setzten Vertreter der Stadt am Scherrweiher den ersten Spatenstich für einen weiteren Abschnitt des Radwegenetzes. Es war der Startschuss für den Bau eines Radweges von Lorenzreuth nach Marktredwitz, der zum einen den Lorenzreuthern einen kurzen Weg zur Arbeit oder zum Einkaufen nach Marktredwitz bietet, aber später für eine Verbindung zum Brückenradweg sorgen soll.

Oberbürgermeister Oliver Weigel freute sich, dass der 811 Meter lange Weg die erste konkrete Maßnahme im Rahmen des Radwegekonzepts für den Landkreis Wunsiedel im Marktredwitzer Stadtgebiet ist. Auf der Basis des Klimaschutzkonzeptes habe der Landkreis Wunsiedel bereits im Sommer 2016 beschlossen, das Radwegenetz zu verbessern - sowohl für den Tourismus, als auch für den Alltagsverkehr.

Partner für den Radwegebau sind das Architekturbüro Wolf und Zwick sowie die Baufirma Zeitler. Wie Weigel sagte, werde damit in zwei Bauabschnitten die wichtige Verbindung zum "Fichtelgebirgsring" geschlossen.

Mit dem Radweg bekommen die Lorenzreuther eine sichere Anbindung nach Marktredwitz. So liegen in der Mitte der Strecke zum Beispiel der Wertstoffhof oder das Technische Rathaus. Und auch die Beschäftigten der anliegenden Firmen wie Ceramtec, Edeka, RHI, Heck Wall Systems können künftig sicherer auf zwei Rädern in die Arbeit fahren.

Insgesamt misst das neue Wegstück von der Peuntstraße bis zur Thomasbrücke 1,5 Kilometer. Der erste Bauabschnitt ist 810 Meter lang. Einschließlich einer umweltfreundlichen Wegbeleuchtung sind Kosten von 630 000 Euro veranschlagt. 75 Prozent davon kommen als Zuschuss vom Bund im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative sowie vom Freistaat Bayern.

Christoph Reger vom Planungsbüro Wolf und Zwick wies darauf hin, dass die Verbindung derzeit schon teilweise über Feldwege führe. Die Streckenführung entlang der ehemaligen B 15 und unter der B 303 sei nicht einfach und verlaufe teilweise entlang der Straßen oder der Bahnlinie. Zum guten Teil werden bereits bestehende Brücken als Über- oder Unterführung genutzt.

Dass die Streckenführung notwendig ist und angenommen wird, zeigt schon jetzt ein deutlich sichtbarer Trampelpfad, der offensichtlich als kurze Verbindung von Lorenzreuth nach Marktredwitz genutzt wird.

Endgültig beginnen werden die Bauarbeiten für den durchgehend asphaltierten Radweg Mitte September. Die Deckschicht soll noch in diesem Jahr fertig sei. Kleinere Restarbeiten sollen dann im kommenden Jahr erledigt werden.

Autor

Herbert Scharf
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Veröffentlicht am:
17. 08. 2018
17:32 Uhr

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Herbert Scharf

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17. 08. 2018
17:32 Uhr



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