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Marktredwitz

Stadt ermittelt Bedarf für Stellplätze

Wie groß das Parkhaus auf dem Benker-Areal wird, soll eine Umfrage bei Investoren und Anliegern zeigen. OB Weigel kündigt einen bunten Strauß an Projekten für 2020 an.



Mit dem Bau des Parkhauses an der Kösseine auf dem Benker-Areal soll Ende 2020, Anfang 2021 begonnen werden.	Zeichnung: Stadt Marktredwitz
Mit dem Bau des Parkhauses an der Kösseine auf dem Benker-Areal soll Ende 2020, Anfang 2021 begonnen werden. Zeichnung: Stadt Marktredwitz  

Marktredwitz - "Wir haben einen bunten Blumenstrauß an Projekten für das kommende Jahr." Das hat Oberbürgermeister Oliver Weigel bei der Bürgerversammlung angekündigt. Zahlreiche laufende Maßnahmen werden fortgeführt, aber das Stadtoberhaupt hatte auch so einiges Neues für die Bürger parat.

"Für alle Grundstücke auf dem Benker-Areal haben wir mittlerweile Investoren gefunden, die Verkaufsgespräche gehen momentan weiter", so Weigel. "Die meisten scharren schon mit den Hufen, damit wir endlich mit der Bebauung beginnen können." Da für das neue Quartier auch genügend Stellplätze zur Verfügung stehen müssen, ermittle die Stadt jetzt den Bedarf für den Bau des neuen Parkhauses. "Wir wollen das nicht auf die lange Bank schieben", versicherte der OB. Bei den Investoren und auch den Bürgern von Dörf-las werde nachgefragt, wie hoch der Bedarf an Stellplätzen sei. Dann gehe man in die Planung. Mit dem Baubeginn des Parkhauses wird Ende 2020, Anfang 2021 gerechnet. Im kommenden Jahr will die Stadt auf dem Benker-Areal auch ein spezielles Beleuchtungs-Konzept umsetzen.

In der Planung ist laut Weigel gerade ein Geh- und Radweg entlang der alten B 15, der vom Kreisverkehr beim Aldi bis hin zum Hagebau führen soll. "Die Mittel dafür stehen 2020 bereit."

Im März kommenden Jahres trete der Bauleitplan für die Justizvollzugsanstalt in Kraft. "Jetzt steht die Verlegung der Freileitung an." Für 2021 kündigte das Stadtoberhaupt den Baubeginn für das Projekt des Freistaats an, das mehr als 100 Millionen Euro koste.

Im kommenden Frühjahr werde auch Investor Marcus Pürner mit dem Bau des Multifunktions-Gebäudes mit Tiefgarage am Marktredwitzer Stadtpark beginnen. Zusammen mit ESM und Landratsamt plant die Stadt die Installation zweier weiterer Ladepunkte für Elektroautos. "Der Standort wird vermutlich im KEC-Parkhaus sein."

Ein intensiver Kampf sei der Entscheidung von Edeka vorausgegangen, in Marktredwitz ein Logistik-Zentrum für 250 Millionen Euro zu bauen, blickte der OB zurück. "Es ging ja auch darum, die 450 Arbeitsplätze hier zu halten. Wir standen in harter Konkurrenz zu vielen anderen Standorten. Als ich vom Zuschlag für Marktredwitz und der 250-Millionen-Investition gehört habe, ist mir schon leicht schwindlig geworden."

Vor der Stadthalle, wo sämtliche Bäume gefällt worden sind, sollen noch in diesem Jahr zehn neue gepflanzt werden. Gleich für die Nachbarschaft lägen ebenfalls Pläne vor. Zumal die Erich-Kästner-Schule aus allen Nähten platze, wolle der "Verein für das lernbehinderte Kind" einen Anbau in Richtung Martin-Schalling-Haus verwirklichen.

Das Hallenbad sei jetzt bis auf den Rohbau-Zustand zurückgebaut. Die Generalsanierung für über sieben Millionen Euro werde sich allerdings bis zum Herbst nächsten Jahres hinstrecken.

"Die Finanzierung mit zwölf Millionen Euro ist sichergestellt." Das teilte Bauamtsleiter Stefan Büttner zum Umbau der Glasschleif in eine Veranstaltungshalle mit. Die Sanierung von Dach, Fassade und Fenstern stehe jetzt an. "Ab 2021 gibt es hier die ersten Veranstaltungen."

Für den Frühsommer 2020 kündigte Stefan Büttner einen neuen Workshop zur Bürgerbeteiligung an. "Dabei geht es um die Neugestaltung des Marktes und darum, die Parkplätze hier vernünftig anzulegen."

Erste Tiefbauarbeiten in Lorenzreuth stehen laut Büttner im nächsten Jahr an. Auch für die Anlieger gebe es eine Förderung zur Sanierung. In dem Ortsteil formiere sich der Wunsch nach einem Dorfladen, der in der alten Gaststätte "Einhorn" richtig platziert wäre, um regionale Produkte anzubieten. Durch die Ansiedlung der JVA rechne man auch mit steigender Frequenz. Im Frühjahr 2020 beginne der Bau des Dorfgemeinschaftshauses in Wölsau.

"Ende nächsten Jahres können wir in und um Marktredwitz 20 Kilometer Radwege anbieten", verkündete der Bauamtsleiter. Im Bereich der Miedelmühle würden die restlichen Arbeiten abgeschlossen. Außerdem installiere man kommendes Jahr 30 Abstellanlagen für Fahrräder entlang der Radwege.

Wirtschaftsförderer Markus Brand versprach Verbesserungen im öffentlichen Personennahverkehr. So soll die Buslinie um zwei Routen im Norden und Süden des Stadtgebiets erweitert werden. Mit einem Anruf-Taxi sollen künftig auch die Ortsteile besser angebunden werden. Dies wurde nämlich von Bürgern in der Versammlung moniert. Denn zum Teil gibt es dort ab Samstagnachmittag keinerlei Verbindung mehr, wenn man kein Auto sein Eigen nennen kann. "Die Ausschreibung dafür läuft", so Brand.

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Peggy Biczysko

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Veröffentlicht am:
29. 11. 2019
17:32 Uhr

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Peggy Biczysko

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Veröffentlicht am:
29. 11. 2019
17:32 Uhr



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