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Marktredwitz

Stadt plant 2,66 Millionen Euro Kreditaufnahme

Am 17. November geht der Stadtrat in Klausur und berät den Haushalt 2019. Am 13. Dezember soll das Zahlenwerk dann verabschiedet werden.



Marktredwitz - Die Stadt Marktredwitz rechnet im kommenden Jahr mit Einnahmen im Verwaltungshaushalt in Höhe von rund 40 Millionen Euro. Dem gegenüber stehen Ausgaben in Höhe von zirka 39 Millionen. Die Zuführung an den Vermögenshaushalt hat Stadtkämmerer Markus Brand in der jüngsten Sitzung von Bau- und Hauptausschuss mit rund einer Million Euro angegeben. Dieser wiederum schließt auf der Einnahmenseite mit 14,8 Millionen, während die Ausgaben bei gut 17 Millionen Euro liegen. "Wir müssten daher einen Kredit in Höhe von 2,66 Millionen Euro aufnehmen", so Brand. Den Genehmigungsprozess dafür hält er für "problemlos", weil man unterhalb der genehmigungsfähigen Grenze liege.

Der Kämmerer legte auch die Zahlen für den Erwerb von "beweglichen Sachen" vor, die Ausstattung von Schulen, Feuerwehren oder Verwaltung sowie für die Anschaffung von Fahrzeugen. Hier listet die Ausgabenseite im Haushalt 2019 eine Summe von 1,76 Millionen Euro auf.

1,26 Millionen Euro will die Stadt im kommenden Jahr in den Unterhalt verschiedener Gebäude stecken. Ebenso in betriebstechnische Anlagen, in den Unterhalt von Straßen, Wegen, Brücken, Gewässern und Denkmälern sowie in Freizeit- und Grünanlagen.

Das Investitions-Programm (wir berichteten) sieht noch einige größere Ausgaben vor, unter anderem für das Kanalnetz: rund 1,14 Millionen Euro bis 2022. In den Radweg von Lorenzreuth bis zur Thomasbrücke und zur Miedelmühle steckt die Stadt bis 2020 noch 1,36 Millionen. Für den Ausbau von Damm- und Klingerstraße wegen der Neubebauung am Stadtpark sind bis 2021 insgesamt 190 000 Euro vorgesehen. In den Ausbau der Oskar-Loew-Straße investiert Marktredwitz 420 000 Euro bis 2020. "Die Bürger brauchen hier keinen Anteil mehr zu entrichten", teilte Gerald Hoch von der Kämmerei mit.

Ein Vollausbau in Höhe von drei Millionen Euro für Fikentscher-, Wölsauer und Leopoldstraße ist erst einmal auf Eis gelegt. Lediglich die Asphaltierung für gut 300 000 Euro ist für 2020 und 2021 geplant. Der Ausbau der Zufahrt nach Wölsauerhammer mit neuer Kösseinebrücke für 1,6 Millionen Euro ist für 2020 und 2021 vorgesehen.

"Wir wollen den Parkplatz vor dem Marktredwitzer Friedhof neu ordnen, weil hier einfach nur wild geparkt wird", begründete Gerald Hoch die Investition von 150 000 Euro im kommenden Jahr. Für die Erneuerung von Mauer und Zaun rund um den Friedhof sind für 2019 und 2020 insgesamt 177 000 Euro veranschlagt. Restliche Arbeiten für die Friedhofs-Sanierung in Brand sehen für 2019 noch 52 000 Euro vor. Drei Millionen fließen 2021 in die Erschließung des Baugebiets Hammerberg. In die Sanierung des Egerland-Kulturhauses steckt die Stadt im nächsten Jahr 146 000 Euro.

In den kommenden Jahren will die Stadt auch den Busbahnhof umgestalten, was 300 000 Euro an Eigenmitteln kosten soll. Der Zuschuss sei noch abzuklären. In die Breitbandförderung investiert Marktredwitz für die Schulen und das Klinikum 200 000 Euro.

Bisher sind rund 1000 Lampen im Stadtgebiet auf LED umgerüstet worden. Weitere 1800 sollen nach und nach ersetzt werden, was bis 2022 eine Investition in Höhe von 515 000 Euro vorsieht. In den Hochwasserschutz am Weiherwiesenweg und in der Leutendorfer Straße samt Ziegelhütte fließen in den kommenden Jahren 2,3 Millionen. Die Altlastensanierung der früheren Deponie am Angerplatz kostet im übernächsten Jahr 110 000 Euro.

—————

Am 17. November geht der gesamte Stadtrat in Klausur, um über den Haushalt 2019 zu beraten. Am 22. November kommt das Thema dann auf die Tagesordnung der öffentlichen Stadtratssitzung. Die Haushaltsverabschiedung in Marktredwitz ist für den 13. Dezember vorgesehen.

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Peggy Biczysko

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Veröffentlicht am:
08. 11. 2018
16:48 Uhr

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Peggy Biczysko

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