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Marktredwitz

TVO braucht ein neues Vereinsheim

Der Oberredwitzer Sportverein klagt auch über eine fehlende Kegelbahn. Handball bleibt das Aushängeschild.



Zweiter Vorsitzender Dominik Hartmann, Schriftführerin Sabine Kopp, erster Vorsitzender Adolf König und Dritter Bürgermeister Heinz Dreher (hinten von links) gratulierten den geehrten Conny Drexler, Erwin Pinzer, Marianne Morgner, Heinz Pavlicek und Heinz Nagel.	Foto: Peter Pirner
Zweiter Vorsitzender Dominik Hartmann, Schriftführerin Sabine Kopp, erster Vorsitzender Adolf König und Dritter Bürgermeister Heinz Dreher (hinten von links) gratulierten den geehrten Conny Drexler, Erwin Pinzer, Marianne Morgner, Heinz Pavlicek und Heinz Nagel. Foto: Peter Pirner  

Marktredwitz - Der Vorsitzende des Turn- und Sportvereins Oberredwitz (TVO), Adolf König, hat bei der Jahreshauptversammlung zufrieden auf das Jahr 2018 zurückgeblickt. "Sportlich war es ein gutes Jahr, darauf lässt sich aufbauen", betonte er. Die Leistungen im Handball seien das Aushängeschild für den Verein. So gehe die Damenmannschaft nun schon ins zehnte Jahr Bayernliga und die Herrenmannschaft habe die Relegation für die Bayernliga nur knapp verfehlt. Die Zusammenarbeit mit dem Partner VfL Wunsiedel in der HSG Fichtelgebirge klappe sehr gut. Schön sei auch, dass die Reha-Abteilung nun bereits seit 20 Jahren bestehe und einen sehr guten Zulauf habe.

Ehrungen

Für langjährige Mitgliedschaft wurden geehrt:

65 Jahre mit Ehrengabe und Urkunde: Ehrenmitglied Heinz Pavlicek

60 Jahre mit Ehrengabe und Urkunde: Marianne Morgner, Ehrenmitglieder Heinz Nagel und Erwin Pinzer

40 Jahre mit Nadel in Gold und Urkunde: Helga Kretzer, Reinhard Kropp, Ruth Sonsalla-Löffler

25 Jahre mit Nadel in Silber und Urkunde: Conny Drexler

 

Schade findet König, dass der Traditionsverein im Alter von 122 Jahren kein Vereinsheim mehr habe, nachdem der "Kirchenwirt" im vergangenen Jahr geschlossen hat. "Es wäre schön, wenn der TVO wieder in Oberredwitz angesiedelt wäre."

 

Kassier Karl Flasche bezeichnete das vergangene Vereinsjahr als wirtschaftlich erfolgreich. Zwar überstiegen die Ausgaben die Einnahmen um gut 2000 Euro, allerdings sei das auf die Kosten für die neuen Trikots und die neue Sportausstattung zurückzuführen. Dies seien einmalige Ausgaben, denen aber laufende Einnahmen aus Sponsorengeldern gegenüberstünden. Fahrtkosten und besonders die Hallenmiete für die Abteilung Handball waren auch vergangenes Jahr wieder hohe Ausgabenposten. Kassenprüferin Heike Faltenbacher bestätigte dem Kassier eine einwandfreie und nachprüfbare Kassenführung.

Dem Vorsitzenden Adolf König fiel es sichtlich nicht leicht, die Mitglieder um ihre Zustimmung zu einer Beitragserhöhung zu bitten. Über die vergangenen 15 Jahre hinweg blieben die Beiträge konstant, jetzt schlug er vor, sie für Kinder und Jugendliche von 3,50 Euro pro Monat auf 4 Euro, für Erwachsene von 6 auf 8 Euro und für Familien von 11 auf 14 Euro zu erhöhen. Dieser Antrag wurde bei zwei Enthaltungen angenommen.

Vergnügungswart Dr. Stefan Roßmayer nannte die Weihnachtsfeier der Jugend im neuen Jugendzentrum Loeschwerk 10 als einen der Höhepunkte. Er lud bereits jetzt herzlich zum traditionellen Sommerfest vom 26. bis 29. Juli ein.

Anschließend berichteten die Abteilungsleiter aus ihren jeweiligen Sparten. "Wir sind auf einem guten Weg und es gibt bei uns weiterhin tollen Handballsport" sagte Abteilungsleiter Walter Lenhard. Bei den Herren war der Trainerwechsel von Dieter Schmidt auf Vladimir Haber ein Umbruch, den die Mannschaft mit dem dritten Platz sehr gut gemeistert habe. Auch die Damen hätten die Saison als Fünfte der Bayernliga prima abgeschlossen. Der Nachwuchs habe ebenfalls gut abgeschnitten: Die D-Jugend weiblich und die E-Jugend männlich wurden oberfränkische Meister.

Über die Handballjugend berichtete Heike Faltenbacher. Insgesamt gebe es in der HSG rund 120 Kinder und Jugendliche, der Handballnachwuchs sei also zahlreich vertreten. Stefan Kießling informierte über das Unihockey oder Floorball. Rund 15 Freizeitspieler seien mit viel Spaß dabei. Margit Küspert berichtete aus der Reha-Abteilung. Die sehr gut ausgebildeten Übungsleiterinnen hätten einen guten Zulauf zu ihren Angeboten, die sie mittlerweile seit 20 Jahren machen.

Kegelwart Jürgen Hartmann berichtete, dass die Kegelbahn im Egerland-Kulturhaus seit dem 1. Mai nicht mehr zur Verfügung stehe. Nach über 50 Jahren Kegeln beim TVO wisse die Abteilung noch nicht, auf welcher Bahn sie demnächst spielen könne. Jürgen Hartmann sprach in der Sache direkt den dritten Bürgermeister Heinz Dreher an. Dieser schilderte eine Überlegung des Oberbürgermeisters Oliver Weigel. Beim geplanten Ausbau der Sportstätten auf dem Gebiet der Klatze sei auch eine Kegelbahn angedacht. Allerdings bekam die Stadt im ersten Anlauf keine Zusage für eine Förderung, sodass man sich um eine andere Art der Finanzierung bemühen müsse. Der Bürgermeister freute sich in seinem Grußwort darüber, dass sich so viele Kinder und Jugendliche beim TVO bewegen können.

Autor

Peter Pirner
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Veröffentlicht am:
23. 05. 2019
16:24 Uhr

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Peter Pirner

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Veröffentlicht am:
23. 05. 2019
16:24 Uhr



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