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Marktredwitz

Volles Haus bei der Lebenshilfe

Die Lebenshilfe Fichtelgebirge lädt zum Herbstfest, und die Gäste kommen in Scharen. Thema des Festes ist die Inklusion nach dem Motto "Füreinander - Miteinander".



Bei einem Geschicklichkeitsspiel mussten Pyramiden aus Bechern gebaut werden. Fotos: Herbert Scharf
Bei einem Geschicklichkeitsspiel mussten Pyramiden aus Bechern gebaut werden. Fotos: Herbert Scharf   » zu den Bildern

Marktredwitz - Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Parkplätze an der Thölauer Straße schon zu Beginn des Herbstfestes der Lebenshilfe Fichtelgebirge knapp. Der Einladung waren Gäste aus dem ganzen Landkreis und darüber hinaus in Scharen gefolgt. Gut vertreten war auch die Politik. Der Vorsitzende der Lebenshilfe, Landrat Dr. Karl Döhler, begrüßte unter anderem Landtagsvizepräsidentin Inge Aures und Bezirksrat Holger Grießhammer. Die Stadt Marktredwitz war gleich mit drei Bürgermeistern, Oberbürgermeister Oliver Weigel, Bürgermeister Horst Geißel und Bürgermeister Heinz Dreher, vertreten. Auch Alt-Oberbürgermeisterin Dr. Birgit Seelbinder, erst kürzlich zur Ehrenvorsitzenden der Lebenshilfe ernannt, war gekommen, ebenso wie der Hohenberger Bürgermeister Jürgen Hofmann.

Die Lebenshilfe

Mit rund 150 Mitarbeitern ist die Lebenshilfe ein bedeutender Arbeitgeber in der Region. Seit 1969 als gemeinnütziger Verein tätig, baute sie ihr Angebot im Lauf der Jahre für behinderte Menschen jeden Alters stetig aus. Die Lebenshilfe betreut etwa 600 behinderte Menschen aus dem Landkreis Wunsiedel und aus einem Teil des Landkreises Tirschenreuth und setzt sich dafür ein, dass Behinderte in ihrem Umfeld zurechtkommen oder - wie in der Werkstatt - am Arbeitsleben teilnehmen können.

Die Einrichtungen der Lebenshilfe Fichtelgebirge reichen von der Frühförderung, der Schule, Tagesstätte, Werkstatt, der Förderstätte, der Tagespflegestätte über das Wohnheim und den familienentlastenden Dienst bis zur offenen Behindertenarbeit.

Nur noch einige Tage dauert die Ausschreibung für den Neubau einer Werkstatt auf dem Arzberger Schumann-Gelände. Von Oktober bis Mitte Dezember soll das Gelände erschlossen werden - wenn eine Firma dafür gefunden wird. Im Frühjahr ist der Baubeginn vorgesehen.

Für das kommende Jahr steht bei der Lebenshilfe eine große Jubiläumsfeier mit Festakt zum 50-jährigen Bestehen auf dem Gelände des Auenparks auf dem Programm. Dabei stellt die Lebenshilfe auch ihre Einrichtungen vor.


Nach der Begrüßung durch Döhler und den Leiter der Werkstätte, Andreas Weiß, unterstrich Geschäftsführerin Susanne Hilpert das Motto "Miteinander - füreinander" und stellte fest, bis zu einer echten Inklusion Behinderter in der Gesellschaft sei es noch ein weiter Weg. Man werde aber weiter darum kämpfen. Sie teilte mit, dass die Lebenshilfe Fichtelgebirge ihr Angebot weiter ausbauen werde. So laufe in den nächsten Tagen die Ausschreibung für die neue Werkstatt auf dem Schumann-Gelände in Arzberg ab.

Im kommenden Jahr fällt, wie Hilpert sagte, das Herbstfest der Werkstatt aus. Der Grund sei ein großes gemeinsames Fest der Lebenshilfe, die 2019 auf dem Auenparkgelände ihr 50. Jubiläum feiert.

"Miteinander - füreinander", das spiegle sich auch in den Angeboten des Herbstfestes wider, betonte Werkstattleiter Andreas Weiß. So sei auch das Angebot der Feuerwehr und des THW unter diesem Aspekt zu sehen, denn es funktioniere nur, wenn man gemeinsam tätig werde.

Einen Scheck für die Lebenshilfe hatte der Fanclub des 1. FC Nürnberg aus Spielberg/Schwarzenhammer bei Selb mitgebracht. Ingrid Schneider und Dieter Altmann vom Fanclub sowie Fan Peter Leger überreichten die Spende an die Geschäftsführerin.

Während es im Inneren des Gebäudes Kaffee und Kuchen sowie die eigenen Produkte aus der Lebenshilfe-Werkstatt gab, genossen die Gäste auch Getränke oder Gebratenes im Freien. Rund um die Lebenshilfe waren zudem Spielangebote aufgebaut. Da gab es ein Riesenpuzzle, eine "Tierfütterung" per Ballwurf, einen Pyramidenbau aus Bechern, ein Löschgerät und eine Schatzkiste. Die Feuerwehr bot Rundfahrten mit einem Oldtimer an. Für eine tänzerische Einlage sorgten die "Werkstattdancer", in einem Basar gab es Blumen oder Gestecke zu kaufen.

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Herbert Scharf
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Veröffentlicht am:
09. 09. 2018
21:30 Uhr

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09. 09. 2018
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