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Marktredwitz

Vom guten Schlaf und sanften Träumen

Eine entspannte Nachtruhe kann man lernen. Wie das geht, zeigt Hildegard Kern bei einem Vortrag im "Club Miteinander".



Marktredwitz - Wenn der 90-jährige Senior seinem Nachbarn die Buttersemmel schmiert, weil der sich schwer damit tut, und überhaupt jeder achtsam darauf ist, dass es seinen Tischnachbarn gut geht, dann trifft sich wahrscheinlich der "Club Miteinander" des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) zum Kaffee in Marktredwitz. Alle 14 Tage gibt es diesen schönen Rahmen für eine nachmittägliche Zusammenkunft, zum Beispiel für eine Bildungsstunde.

Im großen Saal des BRK-Hauses in Lorenzreuth referierte kürzlich Heilpraktikerin Hildegard Kern aus Nagel über das Thema "Von ruhelosen Nächten zu sanften Träumen". Bekannte und neue Informationen zum guten Schlafen wechselten sich für die Senioren ab - und Schlafprobleme hatte wohl schon jeder einmal. Der Mensch muss körperlich und geistig bereit sein, um gut ein- und durchzuschlafen. Eine gewisse Müdigkeit, nicht zu viele Gedanken und Sorgen zu wälzen, fördern den Schlaf. Auch die äußeren Bedingungen wie eine gute Matratze, ein kühles, gelüftetes, ruhiges und dunkles Schlafzimmer sowie regelmäßige Schlafzeiten gehören dazu, das war jedem klar.

Hildegard Kern informierte aber auch, dass die Nutzung elektronischer Geräte wie Fernseher, Computer oder Handy im Schlafzimmer nicht nur ablenke, sondern der hohe Anteil blauen Lichts unsere Aufmerksamkeit wecke und damit das Einschlafen verzögern könne. Wichtig sei nicht nur für ältere Menschen, sich täglich an der frischen Luft zu bewegen, bereits ein kleiner Spaziergang reiche da aus.

Aus eigener Erfahrung berichtete die Heilpraktikerin über die 90 Minuten währenden Schlafzyklen. Es sei gut, die Dauer des eigenen Schlafs daran anzupassen. So sei es besser, fünfmal 90 Minuten gleich siebeneinhalb Stunden zu schlafen als acht Stunden. Denn da sei man in der letzten halben Stunde wieder in einer Tiefschlafphase und fühle sich unausgeschlafen, wenn man dann aufstehen wolle oder müsse, erklärte sie.

Fast wie ein Griff in die Familiengeschichte wirkte der Rat, doch eine Schlafmütze aufzusetzen, wie früher Eltern und Großeltern. Sie halte den Kopf warm, mache es dunkel und sei damit für den Schlaf sehr förderlich. Heilpraktikerin Hildegard Kern: "Eine Schlafmütze ist eine gute Investition!"

Viel Wert ist der Referentin auch ein gutes Kopfkissen, das mit Dinkelspelzen (am besten direkt aus einer Mühle) oder mit wohlriechenden Zirbenholzspänen gefüllt ist. Wenn man dann noch auf zu spätes Essen (voller Bauch) und Trinken (volle Blase) verzichte, seien gute Voraussetzungen für einen erholsamen Schlaf geschaffen, sagte die Nagler Heilpraktikerin. Und wer zusätzlich pflanzliche Helfer wie Baldrian, Kamille, Lavendel oder Melisse als Tee oder Rose und Ylang-Ylang als Duftöl einsetze, der sollte wirklich gut schlafen können.

Die Informationen kamen bei den Besuchern des "Clubs Miteinander" gut an und wurden beim anschließenden gemütlichen Zusammensein noch rege diskutiert. An Hildegard Kern für ihren Vortrag und an Renate Bauer mit ihrem Team für die Bewirtung erging ein herzliches Dankeschön.

Autor

Peter Pirner
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Veröffentlicht am:
07. 06. 2019
19:40 Uhr

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Peter Pirner

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07. 06. 2019
19:40 Uhr



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