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Marktredwitz

Wo Klang und Tanz zusammenkommen

Kleine und große Künstler der Sing- und Musikschule Marktredwitz präsentieren ihr Können in der Sankt- Bartholomäus-Kirche und in der Stadthalle. Das Publikum ist begeistert.



Als "engelsgleich" nahmen Konzertbesucher den Auftritt der jungen Balletttänzerinnen wahr - er war eine Augenweide für die Zuschauer.	Fotos: Peter Pirner
Als "engelsgleich" nahmen Konzertbesucher den Auftritt der jungen Balletttänzerinnen wahr - er war eine Augenweide für die Zuschauer. Fotos: Peter Pirner   » zu den Bildern

Marktredwitz - Es ist ein besonderer Augenblick für die jüngeren Schüler der Städtischen Sing- und Musikschule Marktredwitz gewesen: Sie durften sich musikalisch vor ihren Familien, Freunden und Verwandten in der Sankt-Bartholomäus-Kirche präsentieren. Auf dem Programm standen solistische und kleine kammermusikalische Beiträge vom populären Weihnachtslied bis hin zu Werken der Klassik.

Der Leiter der Städtischen Sing- und Musikschule Marktredwitz, Erwin Jahreis, und Pfarrer Klaus Wening von der gastgebenden evangelischen Kirchengemeinde freuten sich, dass bereits die Kinder spielten, die erst seit einem guten Jahr oder sogar erst seit drei Monaten ihr Instrument erlernen.

Den Kindern war die Anspannung und Konzentration beim Vorspielen anzumerken, zum Teil war es ihr erster öffentlicher Auftritt überhaupt. Für diese kurze Zeit des Übens boten sie ihre Musikstücke prima dar. Natürlich erklang auch mal ein Ton nicht ganz rein oder erst verspätet. Aber wer schon mal versucht hat, einem Blas- oder einem Streichinstrument einen reinen Ton herauszulocken, der wusste die Anstrengungen zu würdigen. Selbst die Schüler an den Geigen konnten ihr Musikstück nahezu fehlerfrei vortragen. Und so spendete das Publikum den Kindern viel Applaus. Unverkennbar das Schwierigste für nahezu alle Vorspieler war der Abschluss ihres Beitrags: Denn da war eine Verbeugung vor dem Publikum gefragt.

Auf einem weit höheren Niveau spielten, sangen und tanzten die älteren Schüler der Musikschule am Sonntagabend beim Weihnachtskonzert in der Stadthalle. Das Trompeten-Ensemble startete mit einem musikalischen Weckruf. Klar erklang das "Trio in C" von Michel Rondeau. Weitere Bläser folgten am Horn und an der Posaune, an Block- und Querflöten, Klarinette und Saxofon, Oboe und Fagott. Die Vortragenden spielten auch Tasteninstrumente wie Klavier und Akkordeon, Saiteninstrumente wie Violine und Gitarre, auch Schlagzeug und Vibrafon. Die Künstler traten einzeln, im Duo, Trio oder im Ensemble auf.

Das Weihnachtskonzert war vielfältig angelegt. Annika Teubner, ausgezeichnet mit dem ersten Preis beim Bundeswettbewerb von "Jugend musiziert", verzauberte mit "Catching the light" von Antoine Dufour auf ihrer Pop-Gitarre die Zuhörer. Das Musikschul-Orchester, erstmals geleitet von René Bauer, brachte mit "Christmas at the movie" von John Moss und "White Christmas" von Irving Berlin die Stadthalle zum Erklingen und sorgte für einen passenden und klanggewaltigen Abschluss des Weihnachtskonzerts.

Der Abend war nicht nur ein Fest für die Ohren sondern auch für die Augen - schließlich standen nicht nur Musiker sondern auch Tänzerinnen auf der Bühne. Das Ballettsensemble unter der Leitung von Sylvia Brauneis tanzte zum "Hallelujah" von Leonard Cohen anmutig und graziös, "engelsgleich", wie es ein begeisterter Zuschauer schilderte.

Damit war dieses Konzert ein Ohrenschmaus und eine Augenweide zugleich. "Dafür haben die Kinder fleißig geübt und ihre Eltern haben sie unterstützt, zum Beispiel mit Fahrdiensten" - so bedankte sich Margot Leipold, Vorsitzende des Fördervereins der Musikschule bei den Schülern und ihren Familien. Auch Karl Dietfried Adam, Förderer der Musikschule, war wieder sehr zufrieden mit dem musikalischen Können der Schüler. Für ihren tollen Unterricht dankte Erwin Jahreis seinen Lehrern. Gemeinsam mit dem dritten Bürgermeister Heinz Dreher zeichnete Jahreis zwei langjährige Pädagogen aus. Hans-Conrad Feiler unterrichtet bereits seit 20 Jahren Klavier an der Musikschule und reist dazu eigens zweimal pro Woche aus Bamberg an. Thomas Pitzl ist schon seit 30 Jahren im Team der Musikschule, lehrt klassische Gitarre und Jazz-Gitarre, leitet Bands und wird mittlerweile als "Urgestein" bezeichnet.

Das Publikum spendete allen Mitwirkenden einen langanhaltenden Applaus. Das Weihnachtskonzert der Musikschule ist zu Recht ein Höhepunkt im kulturellen Leben der Stadt Marktredwitz, waren sich die Zuhörer einig.

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Mehr über die Städtische Sing- und Musikschule Marktredwitz finden Interessierte im Internet unter der Adresse: musikschule-marktredwitz.de

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Peter Pirner
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Veröffentlicht am:
19. 12. 2017
17:27 Uhr

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Peter Pirner

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Veröffentlicht am:
19. 12. 2017
17:27 Uhr



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