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Marktredwitz

Zirkus: Dickhäuter helfen beim Aufbau

Zwei Tage Knochenarbeit liegen hinter dem Team vom Circus Afrika. Dank der Hilfe von drei Elefanten steht der Zelt- palast am Angerplatz, und es heißt "Manege frei!".



Trotz der Hilfe von den fleißigen Dickhäutern hatte das 40-köpfige Zirkus-Team beim Aufbau reichlich zu tun. Fotos: David Trott
Trotz der Hilfe von den fleißigen Dickhäutern hatte das 40-köpfige Zirkus-Team beim Aufbau reichlich zu tun. Fotos: David Trott   » zu den Bildern

Marktredwitz - "Das Zirkusleben ist ein dauernder Drahtseilakt und oft eine logistische Meisterleistung", weiß Hardy Weisheit, Direktor des Circus Afrika. Das 40-köpfige internationale Team habe in den vergangenen Tagen auf dem Angerplatz in Marktredwitz bis in die Nacht gearbeitet. "Einhundert Eisenstangen mussten metertief in den Boden gerammt werden, zwei 14 Meter hohe Hauptmasten wurden gestellt, über einen halben Kilometer Stromkabel verlegt und auch die moderne Licht- und Tonanlage wurde wieder perfekt justiert", berichtete Weisheit am Dienstag der Frankenpost. Vor der ersten Show am Donnerstag können die Stars der Manege am heutigen Mittwoch einen freien Tag genießen.

Die Vorstellungen im Überblick

Der Circus Afrika gastiert von Donnerstag, 23. Mai, bis Sonntag, 26. Mai, auf dem Angerplatz in Marktredwitz.

Aufführungen sind am Donnerstag und Freitag um 16 Uhr, am Samstag um 15 und 19 Uhr und am Sonntag um 11 und 15 Uhr.

 

Auch die Besucher können sich freuen. "Wir haben einige Neuerungen und absolute Highlights im Programm", verspricht der Direktor. Zuletzt sei er als 17-Jähriger mit dem Zirkus in Marktredwitz gewesen. Er freue sich darauf, viele alte und neue Freunde zu treffen. "In der zweistündigen Show können sich die großen und kleinen Gäste auf einiges gefasst machen. In einem Märchen aus 1001 Nacht kann man orientalische Schönheiten, biegsame Bauchtänzerinnen und Feuerspiele erleben."

 

Obendrein gebe es Pferdekunst mit temperamentvollen Araberhengsten und dem edlen Friesenhengst Aragon zu bestaunen. "Die akrobatischen Einlagen von Ashley Weisheit, Zirkusprinzessin Kimberly oder Charlmaine - egal, ob auf einem dünnen Drahtseil oder am Schwungseil an der Zeltkuppel - verschlägt den Besuchern immer wieder die Sprache." Richtig gute Laune käme auch bei den Söhnen der Wüste und des Dschungels, den "Ghana Boys", auf. "Wir haben auch Tamari, einen Weltrekordträger, bekannt von der TV-Show ,Das Supertalent’ zu Gast", freut sich Weisheit.

"Einzigartig in Deutschland ist unsere gemischte indische und afrikanische Elefantenherde", rühmt Dresseur Hardy Weisheit. Das Team sei stolz, als einer der wenigen Zirkusse in Deutschland die aufwendigsten aller Zirkustiere präsentieren zu können. "Viele Unternehmen haben ihre Elefanten wegen der teuren Haltung und dem Druck der sogenannten Tierschützer abgegeben. Wir lieben unsere Giganten und dressieren einfühlsam und zeitgemäß."

Die Tierschutzorganisation Peta hat da eine andere Meinung und fordert laut einer Pressemitteilung den Entzug der Tierhaltegenehmigung für den Zirkusdirektor. Grund seien mehrere Verstöße und verhaltensgestörte und vernachlässigte Tiere. "Professionelle Haltung gehört zum Grundsatz unseres Zirkusses", erklärt hingegen der Direktor. Davon könne sich auch jeder überzeugen. "Nichts wird so streng kontrolliert wie die Tiere im Zirkus." Die Tiere bekämen hochwertiges Futter und eine professionelle Pflege. "Die Tiere sind glücklich, und das liegt uns am Herzen." Peta gehe es nur ums Geld. "Mehr als 50 Prozent der Spendengelder zahlen sie sich selbst als Gehalt aus."

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David Trott
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Veröffentlicht am:
21. 05. 2019
16:36 Uhr

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David Trott

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21. 05. 2019
16:36 Uhr



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