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Münchberg

Der "Kreisel" dreht sich immer weiter

Die Einrichtung der Diakonie bietet seit 20 Jahren Menschen einen Zugang zu professioneller Hilfe. Zur Jubiläumsfeier gibt es Auftritte und viel Lob.



Zum Schluss der Kreisel-Jubiläumsfeier betraten alle Akteure noch einmal die Bühne und gaben weitere Kostproben ihres Könnens. Mehr Bilder unter www.frankenpost.de . Foto: Bußler
Zum Schluss der Kreisel-Jubiläumsfeier betraten alle Akteure noch einmal die Bühne und gaben weitere Kostproben ihres Könnens. Mehr Bilder unter www.frankenpost.de . Foto: Bußler  

06.07.2019 - Jubiläum Helmbrechtser Kreisel - Foto: Werner Bußler

Jubiläum Helmbrechtser Kreisel Helmbrechts
Jubiläum Helmbrechtser Kreisel Helmbrechts
Jubiläum Helmbrechtser Kreisel Helmbrechts
Jubiläum Helmbrechtser Kreisel Helmbrechts
Jubiläum Helmbrechtser Kreisel Helmbrechts
Jubiläum Helmbrechtser Kreisel Helmbrechts
Jubiläum Helmbrechtser Kreisel Helmbrechts
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Jubiläum Helmbrechtser Kreisel Helmbrechts
Jubiläum Helmbrechtser Kreisel Helmbrechts
Jubiläum Helmbrechtser Kreisel Helmbrechts
Jubiläum Helmbrechtser Kreisel Helmbrechts
Jubiläum Helmbrechtser Kreisel Helmbrechts

Helmbrechts - Für einen Nachmittag hat sich der neu angelegte Parkplatz in der Helmbrechtser Lämmerstraße in eine Zirkusarena verwandelt. Denn zum 20-jährigen Jubiläum der Diakonie-Einrichtung Helmbrechtser "Kreisel" zeigten die jungen Workshop-Teilnehmer, welche künstlerischen Fähigkeiten sie in den Kursen "Zirkustage", "Manege frei" und Streetdance in sich entdeckt haben. Denn Stärken und Talente zu fördern und über den Spaß das Selbstwertgefühl der Mädchen und Jungen zu stärken - das gehört seit jeher zu den Aufgaben des "Kreisels".

Vor zwei Jahrzehnten gründete die Diakonie die Institution als Anlaufstation, um allen Menschen in Stadt und Landkreis Hof einen niederschwelligen Zugang zur professionellen Hilfe zu ermöglichen. Die Erfolgsgeschichte würdigten die Ehrengäste in ihren Grußworten zwischen den einzelnen Darbietungen.

Zunächst hieß Diakonie-Geschäftsführerin Manuela Bierbaum die Gäste willkommen. "Der Kreisel hat Schwung aufgenommen und dreht sich immer noch. Er ist ein Ort, in dem es Bildung, Bewegung und Spaß gibt und an dem man sich neu entdecken kann." Andreas Buheitel, Leiter der Erziehungsberatung der Diakonie Hochfranken, wies auf den Modellprojektcharakter der Einrichtung hin: Hier arbeiteten verschiedene Dienste gut zusammen. Die Mitarbeiter befänden sich auf dem neuesten Wissensstand. Die von Maria Mangei und Manfred Mutterer einst entwickelte Idee habe sich als ein wichtiger Impuls erwiesen. Dass es die angesprochene Unterstützung seitens des Landkreises weiter geben wird, versprachen der stellvertretende Landrat Hans-Peter Baumann und der Kreisjugendamtsleiter Gerhard Zeitler.

Nach dem Kindermutmachlied der Hortkinder erzählte Pfarrer Thomas Berthold eine Geschichte von einer Kameradschaft und der Freundschaft mit Gott. Passend zu diesem Beitrag stimmten die Schüler das Lied "Er hält die ganze Welt in seiner Hand" an.

Die gute Vernetzung des "Kreisels" stellte der Helmbrechtser Bürgermeister Stefan Pöhlmann, gleichzeitig Vorsitzender des Freundeskreises, heraus. Er nannte dabei die "beispielhafte Kooperation mit den hiesigen Schulen, die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und die attraktiven Angebote des Kreisels". Erfreulich sei, dass der "Kreisel" heute dauerhaft finanziell abgesichert sei. Damit dies auch so bleibt, überreichte er namens der Stadt ein Kuvert mit einem Geldbetrag. Mit Pia Haßmann, die seit einem Jahr das Geschehen in der Einrichtung koordiniert, habe die Diakonie erneut eine gute Netzwerkerin gefunden. Pia Haßmann moderierte gemeinsam mit Heike Vogel dann das weitere Programm. Da waren Geschicklichkeitskünstler, Einradfahrer, Akrobaten, Stelzenläufer und lustige Clowns zu bewundern. Eine coole Choreografie zauberten die Streetdancer auf die Bühne.

In einem Gespräch blickten die ehemaligen Hortkinder Jan Gebelein und Erik Thüroff auf diese Zeit ihrer persönlichen Entwicklung zurück. So hat ein Steinmetzkurs bei Rainer Grießhammer bei Erik Thüroff die Leidenschaft für das Handwerk geweckt. Heute ist er Schreiner. Jan Gebelein wurde Radio-Moderator. Er hat dagegen eher die Gespräche und stillen Momente im "Kreisel" genossen.

Nach der offiziellen Feier war noch lange nicht Schluss. Denn alle im "Kreisel" beheimateten Gruppen halfen in den Spiel- und Verpflegungsstationen mit. Da konnten Besucher ein Angelspiel ausprobieren oder im Pfarrgarten sich auf einer Slackline bewegen, Büchsen werfen oder einem Drehorgelspieler lauschen. Die Mitglieder des Strickkreises haben Wimpel für das Fest angefertigt, textile Bälle zum Jonglieren hergestellt und Kuchen gebacken.

Anhand von Zeitungsausschnitten und Fotos konnten die Besucher des Jubiläumsfestes im Haus in der Friedrichstraße die Geschichte des Helmbrechtser Kreisels nachverfolgen. Auch wenn es im Lauf der 20 Jahre Rückschläge gegeben hat, vermittelt die Einrichtung nach wie vor Kindern und Jugendlichen aus der Region Bewusstseins- und Persönlichkeitsbildung, Sozialverhalten und Selbstbewusstsein.

Autor

Werner Bußler
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
07. 07. 2019
18:48 Uhr

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Werner Bußler

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07. 07. 2019
18:48 Uhr



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