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Münchberg

Eine Ode ans Zweirad

Das Volksradfahren des TV Kleinschwarzenbach lockt 174 Teilnehmer an. Die erfreuen sich wieder einmal an neuen Strecken - und frischer Luft.



Auch die Familien hatten ihre helle Freude am Volksradfahren. Sicher behelmt nahmen sie die Strecke unter die Räder. Fotos: Bußler
Auch die Familien hatten ihre helle Freude am Volksradfahren. Sicher behelmt nahmen sie die Strecke unter die Räder. Fotos: Bußler   » zu den Bildern

Helmbrechts - Man könnte meinen, im Lauf der Jahre wiederholt sich viel. Doch auch in der 35. Auflage des vom TV Kleinschwarzenbach ausgerichteten Helmbrechtser Volksradfahrens durften die Teilnehmer wieder bisher für sie unbekannte schöne Landschaften und romantische Kleinode erkunden. Erstmals führte die längste angebotene Tour nach Thüringen, nämlich nach Blankenstein und Hirschberg. Relativ viele der diesmal 174 Starter, teils mit E-Bikes ausgerüstet, entschieden sich für diese manchmal doch schweißtreibende Tour. Da war es vielleicht ganz gut, dass es nicht so heiß war wie in den Vortagen. In einigen Fällen sorgte der Fahrtwind aber auch für deutliche Abkühlung, besonders spürten dies die Sportler zwischen Döbra und Naila auf dem erst kürzlich angelegten Radweg, den der Großteil der Pedalritter zum ersten Mal befuhr.

Drei verschieden lange Strecken waren am gestrigen Sonntag im Angebot. Ausgangspunkt war jeweils das Sportgelände des TV Kleinschwarzenbach auf dem Stadelberg, einem der höchsten Punkte von Helmbrechts. Auf einem Feldweg führte der Kurs zunächst in die Taubaldsmühle und von dort zur ersten Kontrollstelle nach Rauhenberg. Wer sich für die kleinste Strecke entschied, zum größten Teil Familien mit kleinen Kindern, fuhr von hier über Baiergrün in Richtung Schauenstein und von dort über Dorschenhammer und Volkmannsgrün zurück nach Helmbrechts. Die mittlere Route führte über Naila und Selbitz ebenfalls nach Volkmannsgrün und weiter zum Ziel. Auch hier gab es einige sehenswerte Ausblicke. Eine originelle Idee sind auch die "Bilder unter der Brücke" des Kunstladens Selbitz, die gleich neben der Anlaufstation in der Selbitzer Ortsmitte zu bewundern waren.

So manche landschaftliche Kleinode am Wegesrand wie auch fantastische Panoramablicke belohnten die Radler, die auf der 67 Kilometer langen Route unterwegs waren und dabei unter anderem Blankenstein, Sparnberg, Untertiefengrün, Schnarchenreuth, Berg und Wachholderbusch passierten. In Selbitz vereinten sich dann die große und die mittlere Strecke wieder.

An den einzelnen Kontrollstellen in Rauhenberg, Naila, Blankenstein, Selbitz und Schauenstein gab es nicht nur die Stempel in die Startkarten, sondern auch Obst und Getränke zur Stärkung für den weiteren Weg. Am Ziel angekommen erhielten die Radler als Anerkennung für ihre Leistungen eine Tasche.

Am späten Nachmittag übergaben TVK-Vorsitzende Beate Skott und Bürgermeister Stefan Pöhlmann in seiner Eigenschaft als Leiter der Abteilung Radfahren im TVK Preise an die jüngsten und ältesten Teilnehmer sowie an die Vertreter der Vereine, die die meisten Starter stellten. Darüber berichten wir in einer der nächsten Ausgaben.

Autor

Werner Bußler
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Veröffentlicht am:
26. 08. 2018
19:34 Uhr

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Werner Bußler

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26. 08. 2018
19:34 Uhr



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