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Münchberg

Gefrees: Historisches Forum will Stein erhalten

Das Fundstück vom ehemaligen Bahnhof ist ein Stück Zeitgeschichte. Wo er hinkommt, ist derzeit noch offen.



Früher schmückte dieser Ortsstein den Bahnhof, jetzt soll er im Ortsbild aufgestellt werden. Foto: Historisches Forum
Früher schmückte dieser Ortsstein den Bahnhof, jetzt soll er im Ortsbild aufgestellt werden. Foto: Historisches Forum  

Gefrees - Ein Beitrag zur Ortsverschönerung und gleichzeitig ein Stück Zeitgeschichte bewahren - das ist das Ziel des Historischen Forums in Gefrees. Man möchte den historischen Namensstein "Gefrees" des ehemaligen Bahnhofsgebäudes restaurieren und in der Stadt aufstellen. Der Stein war beim Abbruch des Bahnhofsgebäudes gesichert worden, zerbrach dabei aber. "Seitdem lagern die Bruchstücke im Bauhof auf nassem Untergrund. Das ist für seinen Zustand nicht förderlich", schreibt der Vorsitzende des Historischen Forums (HF), Markus Thoma, in einem Antrag an die Stadt.

Dieser enthält auch vier mögliche Aufstellorte. Der Verein schlug die Grünfläche bei den Kunstobjekten Ecke Hauptstraße/Witzleshofener Straße ebenso vor wie jene bei der neuen Mitfahrbank Ecke Hauptstraße/Bahnhofstraße, die an der Ecke Gottesackerkirche-Interimsschulhaus sowie die Grünfläche bei der Stadthalle. Als Vorbild für das Vorhaben dient der Markt Sparneck. Dort gelang es, einen entsprechenden Stein zu erhalten und im Ortsbild zu integrieren.

Altbürgermeister Rudolf Ruckdeschel (CSU) bat nun im Bauausschuss darum, vor einemBeschluss die einzelnen Orte in Augenschein zu nehmen. Dass er sich kein rechtes Bild machen könne, wie der Stein in seiner Größe an den jeweiligen Stellen wirken könnte, stellte auch Stephan Zeißler (CSU) fest.

Die genauen Maße reichte auf Nachfrage dieser Zeitung HF-Vorsitzender Markus Thoma nach: "Der Namensstein Gefrees ist 1,80 Meter breit, 45 Zenitmeter hoch und 25 Zentimeter tief", teilt er mit. Die Restaurierung des Namenssteins sei auf den Weg gebracht. Der Gefreeser Steinmetz Jürgen Popp wolle die Einzelteile wieder zusammenfügen. Die Entscheidung, wo er aufgestellt werden soll, wurde vertagt.

Autor

Harald Judas
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Veröffentlicht am:
01. 09. 2019
20:36 Uhr

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Harald Judas

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Veröffentlicht am:
01. 09. 2019
20:36 Uhr



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