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Münchberg

Genmutation macht weiße Rehe besonders

Bei Münchberg wurden in kurzer Zeit zwei weiße Rehe gesichtet. Die beiden können durchaus verwandt sein, sagt ein Reh-Experte.



Weißes Rehkitz bei Münchberg.
Matthias Schobert lief während eines Spaziergangs zwischen Zell und Reinersreuth das weiße Rehkitz vor die Handy-Kamera.   Foto: privat » zu den Bildern

Weiße Rehe sind eigentlich sehr selten. Doch nachdem Mitte März eine Spaziergängerin ein weißes Reh bei Münchberg gesichtet hat, ist einem weiteren Leser am Montag ein Rehkitz über den Weg gelaufen. Die Frankenpost-Leserin Claudia Puchta hat das erwachsene Tier inzwischen als Bock identifiziert. Ist der also nun Papa geworden? Durchaus möglich, sagt Thomas Krämer, Bereichsleiter Forsten beim Amt für Ernährung und Landwirtschaft (AELF) Münchberg.

Zwar müssen die Eltern weißer Rehe nicht auch weiß sein, aber: „Bei weißen Rehen liegt eine Genmutation vor. Die vererben sie nicht zwangsläufig weiter, aber die Wahrscheinlichkeit für eine Farbmutation ist höher, wenn sie schon bei einem Elternteil vorliegt“, erklärt Krämer. Dennoch seien sie in der Region sehr selten. „Ich kann die große Aufregung also gut nachvollziehen, es ist etwas Besonderes.“

Und obwohl die weißen Rehe schlechter getarnt sind als ihre braunen Artgenossen, seien sie nicht wirklich gefährdeter: „Erwachsene Rehe haben bei uns keine natürlichen Feinde. Also entsteht dem Reh erst einmal kein Nachteil daraus, dass es im Wald deutlich sichtbar ist.“ Die größten Feinde seien der Straßenverkehr und Jäger. Es sei zwar nicht verboten, ein weißes Reh zu erlegen, aber Krämer könne sich vorstellen, dass der ein oder andere Jäger ein solches Tier bewusst verschont.

 

Autor

Laura Schmidt
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Veröffentlicht am:
21. 05. 2019
11:36 Uhr

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Elternteile Erwachsene Straßenverkehr Tiere und Tierwelt Väter Wald und Waldgebiete
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Laura Schmidt

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Veröffentlicht am:
21. 05. 2019
11:36 Uhr



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