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Münchberg

Junge gesteht Farb-Attacke auf Grabstein

Dank Frankenpost-Artikel findet die Polizei die mutmaßlichen Täter. Sie erwartet keine Strafe.



Helmbrechts - Ein goldener Engel und ein Grabstein voller Farbe: Mitte Juni hat die Frankenpost über einen Vorfall auf dem Helmbrechtser Friedhof berichtet. Dort hatten Unbekannte einen Eimer mit blauer Farbe über eine Ruhestätte geschüttet. Den Artikel darüber las eine Zeugin, die der Polizei den entscheidenden Hinweis liefern konnte. Wie bereits am Mittwoch kurz berichtet, haben die Beamten der Münchberger Inspektion drei Kinder als Hauptverdächtige ermittelt. Dabei handelt es sich nach Auskunft von Hauptkommissar Matthias Münchberger um zwei Brüder und deren Freund, zur Tatzeit waren sie zwölf und 13 Jahre alt.

Sie zogen zum Teil gemeinsam, aber auch getrennt los und hinterließen an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet von Helmbrechts Schmierereien, unter anderem am Gebäude des Netto-Marktes. Besonders abgesehen hatten sie es auf eine Rentnerin, die sich seit Wochen terrorisiert fühlte. Erst wurde ihr Auto beschmiert, danach fand sie die Farbe auf dem Grab ihres Mannes. Wie Münchberger berichtet, hat einer der drei Jungs die Taten zugegeben, der Hauptkommissar spricht von neun aufgeklärten Vorfällen und einem Schaden im mittleren vierstelligen Bereich. Allerdings sind die Kinder noch strafunmündig. Ob die Erziehungsberechtigten für die Kosten aufkommen, sei noch zu klären. Dabei spiele unter anderem eine Rolle, ob sie grob fahrlässig ihre Aufsichtspflicht verletzt haben.

Da man die Kinder nicht bestrafen könne, setzt die Polizei auf Abschreckung und hat sie zusammen mit den Erziehungsberechtigten vorgeladen. "Wir vermitteln, dass ihr Verhalten falsch war, um sie für die Zukunft in eine andere Richtung zu lenken." Über das Motiv der Kinder kann Münchberger nichts sagen, da die Ermittlungen noch laufen. cs

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Veröffentlicht am:
12. 07. 2018
18:48 Uhr

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12. 07. 2018
18:48 Uhr



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