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Münchberg

Keine Siedlung unter der Südumgehung

Eine Woche lang hat eine Archäologin auf der künftigen Trasse der Münchberger Südumgehung den Boden untersucht. Für das Landesamt für Denkmalpflege sollte sie, wie berichtet, herausfinden, ob dort Siedlungsreste schlummern.



Auf Anweisung von Archäologin Petra Kohler schiebt Baggerfahrer Roland Söllner die Erde beiseite. Baurat Norbert Grüner (rechts) sieht den Zeitplan für die Südumgehung nicht gefährdet - selbst wenn die Expertin hier fündig wird. Foto: cs
Auf Anweisung von Archäologin Petra Kohler schiebt Baggerfahrer Roland Söllner die Erde beiseite. Baurat Norbert Grüner (rechts) sieht den Zeitplan für die Südumgehung nicht gefährdet - selbst wenn die Expertin hier fündig wird. Foto: cs  

Münchberg - Sie galt es zu finden, bevor im nächsten Jahr der Bau der Trasse beginnt und das Areal damit versiegelt ist. Das Ergebnis: nichts. "Wir haben wirklich überhaupt nichts gefunden, was für uns natürlich schade ist", sagt Archäologin Petra Kohler. Bei teilweise stürmischem Wetter, aber auch sommerlichen Temperaturen hat sie einen Bagger über das Gelände an der Pulschnitz dirigiert. Er hat den Bodens beiseite geschoben, sodass die Expertin nach schwarzen Stellen in der braunen Erde Ausschau halten konnte. Sie hätten auf Siedlungsreste hindeuten können, zum Beispiel auf alte Pfähle, die man als Baumaterial benutzt hat. Wären sie aufgetaucht, hätte man sie dokumentiert. Doch nun kann Kohler vermelden, dass es dort nichts archäologisch Spannendes gibt. Für das staatliche Bauamt ist das eine gute Nachricht, am Zeitplan ändert sich nichts. Wie berichtet, werden heuer die beiden Brücken fertig, im nächsten Jahr beginnt der Bau der 1,8 Kilometer langen Straße. Sie ist der Lückenschluss der Südumgehung, die dann die Staatsstraße 2194 mit der Bundesstraße 289 verbindet. cs

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Veröffentlicht am:
16. 10. 2019
18:02 Uhr

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Veröffentlicht am:
16. 10. 2019
18:02 Uhr



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