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Mystisches aus Kleinschwarzenbach im TV

Ein Team des Bayerischen Rundfunks dreht am Weberhaus in Kleinschwarzenbach einen Beitrag mit Adrian Roßner. Es geht um Aberglaube und Sagen.



Edwin Greim, Adrian Roßner und Mitarbeiter des BR posieren während der Dreharbeiten zu einer neuen Folge von "Adrians G’schichtla" vor dem Kleinschwarzenbacher Weberhaus. Foto: Bußler
Edwin Greim, Adrian Roßner und Mitarbeiter des BR posieren während der Dreharbeiten zu einer neuen Folge von "Adrians G’schichtla" vor dem Kleinschwarzenbacher Weberhaus. Foto: Bußler  

Kleinschwarzenbach - Die Reihe "Adrians G’schichtla", die in der Nachmittags-Sendung "Wir in Bayern" im Bayerischen Rundfunk läuft, erfreut sich steigender Beliebtheit. In den kurzen Filmen vermittelt Kreisarchivpfleger Adrian Roßner in unterhaltsamer Form historisches Wissen aus der Region Hof und rund um seinen Heimatort Zell. Meist dreht das Aufnahmeteam fünf Folgen nacheinander. Nun filmte die eingespielte BR-Crew kurzfristig einen zusätzlichen Beitrag. Als Drehort wählten die Fernsehleute das Weberhaus in Kleinschwarzenbach aus.

Die Idee, zum Thema "Aberglaube und Sagen" das Gebäude Weberhaus als Kulisse zu verwenden, kam spontan - bei einem Telefonat zwischen Adrian Roßner und dem Besitzer des Weberhauses, Edwin Greim. Greim ist ehrenamtlicher Kulturlandschaftsbeauftragter des Landkreises Hof. Für zwei Tage kamen Redakteur Jürgen Neumann und seine Kameraleute in den Helmbrechtser Ortsteil, setzten das ehrwürdige Baudenkmal ins Bild und verbreiteten, auch mittels einer Nebelmaschine, mystische Stimmung. In der guten Stube des Gebäudes erzählte dann Adrian Roßner die lokale Sage der alten Zigeunerin, die dafür sorgte, dass in Kleinschwarzenbach jahrhundertelang kein Brand ausbrach.

Diese Folge soll in der ersten Januarwoche im dritten BR-Fernsehprogramm zu sehen sein. Die bisherigen Beiträge von Adrians G’schichtla sind in der Mediathek des BR abrufbar.

Während des Besuches des BR-Teams in Kleinschwarzenbach erläuterte Edwin Greim den Gästen aus München die Technik des Strohdachdeckens. Das stieß bei dem aus Waldsassen stammenden Aufnahmeleiter Jürgen Neumann auf großes Interesse. Deshalb will er im Frühjahr wiederkommen und für die Reihe "Zwischen Spessart und Karwendel" einen Film drehen, in dem die Arbeitsschritte dieses Handwerks von der Roggenernte über das Dreschen bis zum Dachdecken gezeigt werden.

Autor

Werner Bußler
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Veröffentlicht am:
26. 12. 2018
17:50 Uhr

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Werner Bußler

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Veröffentlicht am:
26. 12. 2018
17:50 Uhr



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