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Selbitz will Platz schaffen

Die Stadt wird mehrere alte Gebäude abreißen und hofft auf Fördermittel. Auch Privatleute können davon profitieren.



Selbitz - Knapp 1,2 Millionen Euro will die Stadt Selbitz im Jahr 2020 über das Programm des Freistaats zur Städtebauförderung investieren. Im Detail präsentierte Stadtbaumeister Roland Weiß in der jüngsten Sitzung die einzelnen Projekte, die im nächsten Jahr umgesetzt werden sollen.

Demnach will die Kommune die ehemalige Schuhfabrik in der Hofer Straße 8 abreißen. Die Bedarfsmeldung an die Regierung von Oberfranken sieht dafür 395 000 Euro vor. Ebenfalls in der Hofer Straße soll das alte Gebäude des ehemaligen Bekleidungswerkes abgerissen werden. Das Bauamt hat dafür 693 000 Euro kalkuliert. Zur Reihe maroder Gebäude, die abgerissen werden sollen, gehört Weiß zufolge auch das Gebäude in der Nailaer Straße 20. "Wir haben das Anwesen gekauft und für den Abbruch 70 000 Euro kalkuliert", sagte der der Stadtbaumeister.

Carsten Kirschner (CSU) wandte sich mit der Frage nach möglichen Fördermitteln für private Hausbesitzer, die ihre Häuser sanieren wollen, an die Verwaltung. Dazu müssen Kirschner zufolge Sanierungsgebiete ausgewiesen werden. "Es wäre für private Hausbesitzer hochinteressant, mit Unterstützung von Fördergeldern des Landkreises oder des Freistaats sinnvolle Arbeiten an ihren Häusern zu erledigen", betonte Kirschner. Der frisch pensionierte Stadtbaumeister Harald Angelmahr antwortete von seinem neuen Platz in den Zuhörerreihen und verwies darauf, dass in Selbitz bereits zwei Sanierungsgebiete im Stadtkern ausgewiesen seien, "der Großteil der infrage kommenden Immobilien liegt in diesen Bereichen".

Roland Vogel (CSU) bezeichnete die Einbeziehung von Privatleuten als wichtige Maßnahme. "Es sollte beim Städtebau abgesehen von notwendigen Abbrucharbeiten auch die Sanierung bestehender Immobilien im Fokus unserer Arbeit liegen." Klaus Adelt (SPD) betonte, dass dies "nicht von jetzt auf gleich umzusetzen ist". In vergangenen Jahren sei es Vorgabe für Städte und Gemeinden gewesen, die Sanierungsgebiete möglichst klein zu halten, "deshalb sollten wir dieses Thema sorgfältig planen, und das dauert seine Zeit".

Der Stadtrat sprach sich einstimmig dafür aus, den Bedarf bei der Regierung von Oberfranken zur Städtebauförderung anzumelden.

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Lothar Faltenbacher

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Veröffentlicht am:
05. 12. 2019
18:40 Uhr

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05. 12. 2019
18:40 Uhr



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