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Sparneck: Gemeinderat befasst sich mit potenziellen Bauprojekten

Eine Kanzlei hat sich damit beschäftigt, welche Grundstücke in Sparneck auf Interesse von Investoren stoßen könnten. Die Gemeinderäte möchten in Betreuung investieren.



Sparneck - Der Sparnecker Gemeinderat hat sich in seiner jüngsten Sitzung damit beschäftigt, welche unbebauten Grundstücke im Ort auf das Interesse von Investoren stoßen könnten. Die Gemeinde hatte die Kanzlei Dietel, Steinel & Kollegen damit beauftragt, dieser Frage nachzugehen. Immobilienmaklerin Birgit Dietel hat nun dem Gemeinderat ihre Ergebnisse präsentiert.

Sie berichtete, dass ihre Kanzlei Expertisen erarbeitet, um sie der Bevölkerung vorzustellen und um mit möglichen Interessenten die Bedarfsabstimmungen vorzunehmen. "Uns ist es wichtig, die künftigen Käufer von Anfang an einzubeziehen", erklärte Dietel. Das gewährleiste nicht nur das Vertrauen in das Projekt, sondern auch den Zuspruch weiterer Käufer. Durch ständige Kommunikation könnten auch Anregungen frühzeitig Beachtung finden. Mit Sparneck sei man seit September vergangenen Jahres in Kontakt.

Ihr Büro habe sich hauptsächlich mit dem Kirchfeld, der Münchberger Straße und der Weißdorfer Straße beschäftigt. Für das Kirchfeld stünden sechs Parzellen für Doppelhäuser zur Verfügung. Dietel stellte verschiedene Bauweisen vor. Der Quadratmeterpreis liege bei etwa 3000 Euro. In der Münchberger Straße sei es "wegen des Umfelds" schwierig, Häuser an den Käufer zu bringen.

Für die Weißdorfer Straße hatte sich der Gemeinderat eine Wohnanlage für Rentner vorgestellt. Schwierigkeiten seien jedoch die Vorlaufkosten für Planung, Baugenehmigung und notwendige Gutachten. Außerdem müsse eruiert werden, ob es überhaupt Interessenten gebe. Vor Baubeginn müsste der Verkauf für mindestens die Hälfte der Wohnungen gesichert sein. Mögliche Partner wären das Baugeschäft Sprenger in Hof und das Architekturbüro Kaiser & Dreßel in Helmbrechts. Auch hierfür stellte Birgit Dietel verschiedene behindertengerechte Baumöglichkeiten vor.

Florian Stöhr (Freie Wähler) sagte, man solle sich auf das Projekt "Weißdorfer Straße" konzentrieren. Denn: "Die Bauplätze am Kirchfeld sind in Privatbesitz." Für Dr. Peter Thuy (SPD) war die Präsentation "nicht das, auf das wir gewartet haben". Man habe sich betreutes Wohnen vorgestellt. Das Sparnecker Problem sei, dass die alten Leute wegziehen. Man müsse sie im Ort halten und versuchen, auch auswärtigen Senioren die Möglichkeit zu eröffnen, nach Sparneck zu ziehen. Birgit Dietel erklärte, dass es hierzu nötig sei, einen Investor zu finden. Es sei mit 16 bis 17 Euro Miete pro Quadratmeter zu rechnen.

Der Seniorenbeauftragte Gerhard Loy, dem der Bürgermeister das Wort erteilte, sagte dazu, dass er vor etwa einem Jahr einen Antrag gestellt habe, einen Träger anzusprechen, der bereit sei, das betreute Wohnen anzubieten. Er, Loy, könne sich 20 bis 25 Wohneinheiten vorstellen. Damit solle auch die Zukunft für den Arzt, die Apotheke und die Geschäfte im Ort gesichert werden. Das Büro will nun entsprechende Pläne erarbeiten.

Autor

Helmut Engel
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Veröffentlicht am:
25. 06. 2019
18:30 Uhr

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Autor

Helmut Engel

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Veröffentlicht am:
25. 06. 2019
18:30 Uhr



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