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Stammbach besitzt Rekord-Rücklage

Die Jahresrechnung 2018 fällt für den Markt äußerst günstig aus. Außerdem scheidet dieses Jahr schon das zweite Mitglied aus dem Gemeinderat aus.



Willi Buchta
Willi Buchta  

Stammbach - Bereits den zweiten Wechsel in diesem Jahr hat es am Mittwoch im Stammbacherer Gemeinderat gegeben. Bürgermeister Karl Philipp Ehrler vereidigte jetzt Willi Buchta, der in der Fraktion der Unabhängigen Liste Stammbach (ULS) den Sitz von Günter Kleffel übernahm. Zudem legte Geschäftleiter Thorsten Tietze dem Gemeinderat die Jahresrechnung für 2018 vor.

Das vergangene Jahr sei für Stammbach finanziell sehr positiv verlaufen, erläuterte Tietze. Dem Vermögenshaushalt konnten 613 513 Euro zugeführt werden - 250 000 Euro mehr als im Haushaltsansatz zunächst vorgesehen waren, außerdem 614 820 Euro in die allgemeine Rücklage, die sich nun auf 820 410 Euro beläuft, laut Tietze so hoch wie noch nie. Der Gesamthaushalt betrug in Ein- und Ausgaben 6 890 144 Euro, davon 2 624 991 Euro im Vermögens- und 4 265 152 Euro im Verwaltungshaushalt. An Darlehen wurden 115 000 Euro aufgenommen. Damit betrug der Schuldenstand der Kommune zum Jahresende 1 004 983 Euro. Nach Prüfung des Abschlusses durch die Rechtsaufsicht im Landratsamt wird der Gemeinderat den Jahresabschluss, vermutlich im Herbst, dann endgültig beschließen.

Eingeleitet hat der Gemeinderat die Aufhebung des Bebauungsplans Nr. 4 für das Gebiet "Jahn- und Zelchstraße, Löhlein- und Wiesenweg". Die Vorgaben des Plans aus dem Jahr 1972 entsprächen nicht mehr den heutigen Gepflogenheiten und Wünschen der Bauwilligen; man wolle jetzt freier und ohne enge Restriktionen bauen, sagte Bürgermeister Ehrler. Das bedeute aber nicht, dass dann jeder dort alles bauen könne. Nach wie vor gelte ein allgemeines Einfügungsgebot. Ein Neubau müsse zu den weiteren Häusern einigermaßen passen; ein fünfstöckiger Turm neben eineinhalbstöckigen Wohnhäusern wäre nach wie vor nicht genehmigungsfähig.

Wie mit Schreiben an den Gemeinderat verfahren wird, die ans Rathaus gingen, fragte Dieter Fleischmann (SPD) nach. Laut Kommunalaufsicht müssten solche dem Gemeinderat spätestens in der nächsten Sitzung bekannt gemacht werden. Falls dies bisher nicht so geschehen sei, so werde das ab sofort so geschehen, sicherte Bürgermeister Ehrler zu.

Die örtlichen Gaststätten seien über ein neues Gaststättenprogramm informiert worden; ob dieses auch für das Siedlerheim gelte, fragte Bruno Hofmann (SPD) nach. Das Programm sei "eine feine Sache", durch das es Geld für die gastronomischen Betriebe zur Renovierung und auch Erneuerung der Einrichtungen gebe, sagte der Bürgermeister. Das gelte natürlich auch für das Siedlerheim, bestätigte Ehrler.

Das Bayernwerk werde in den Außenorten insgesamt 49 Leuchten auf LED umrüsten, gab der Bürgermeister den Gemeinderäten bekannt. Damit würden 11 500 Kilowattstunden, mithin 2300 Euro pro Jahr an Strom eingespart. Die Kosten für die Umstellung über 4015 Euro hätten sich in nicht einmal zwei Jahren bereits amortisiert.

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Klaus Kaschka

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Veröffentlicht am:
06. 06. 2019
19:08 Uhr

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Klaus Kaschka

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06. 06. 2019
19:08 Uhr



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