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Münchberg

Viel Licht und Schatten beim ATSV

Das Thema Fusion mit dem FCE beschert dem ATSV Münchberg-Schlegel zur Hauptversammlung ungewöhnlich viele Besucher. Großes Lob gibt es für die Jugendarbeit.



Münchberg - Vorsitzender Reinhard Hübner hat zur Hauptversammlung des ATSV Münchberg-Schlegel fast 80 Mitglieder im Sportheim am Eisteich begrüßen können. "So viele hatten wir schon lange nicht mehr bei einer Jahreshauptversammlung", freute er sich. Das vergangene Jahr habe viele Höhen und Tiefen gebracht. Beim ersten Walpurgisfeuer habe man versucht, "das drohende Abstiegsgespenst zu verbrennen, leider blieb dies bei dem Versuch". Nach dem ausbleibenden Erfolg in der Kreisklasse habe der Verein die Konsequenzen ziehen müssen und sich von Trainer Ralf Bröcker getrennt: "Diese Trennung erfolgte jedoch mit beiderseitigem höchsten Respekt und in aller Freundschaft." Das Traineramt übernahm René Frisch mit seinem Co-Trainer Gottfried Sellak.

Es gebe jedoch auch sehr Positives zu berichten, sagte Hübner. Die Jugendarbeit sei sehr stark, man konnte eine E-Jugend und eine F-Jugend- Mannschaft stellen. Aktuell spielen etwa 40 Kinder, Tendenz steigend. Dies alles sei der hervorragenden Arbeit von Erwin Frisch, Kevin Harzer und Andreas Rieger zu verdanken.

Der Vorsitzende erinnerte daran, dass auf der letzten Jahreshauptversammlung rege über eine neue LED-Flutlichtanlage debattiert worden war. Das Projekt sei dank der Förderung des Staates, des Landessportverbands, des Landkreises und der Stadt Münchberg und mit viel Eigenleistung gelungen. "Jetzt erstrahlt der Eisteich in neuem Glanz. Nun müssen noch die zugesagten Zuschüsse zeitnah fließen." Dem Bericht von Hauptkassier Harry Bauer war zu entnehmen, dass das Jahr 2018 sehr zufriedenstellend verlaufen sei. Der ATSV stehe finanziell gut da. Die Zuschüsse für die Flutlichtanlage mussten zwischenfinanziert werden.

Den Berichten der Betreuer Jörg Fäller und Nico Wegner war zu entnehmen, dass die erste Mannschaft in der Kreisklasse den 9. Tabellenplatz und die 2. Mannschaft in der A-Klasse den zehnten Platz belegt - "eine bisher durchwachsene Serie". Jugendleiter Erwin Frisch berichtete über das sehr gute vergangene Jahr, viele neue Kinder und Eltern wurden für den Verein gewonnen. Altherrenspielleiter Walter Puchta informierte über die sinkende Zahl der Spieler.

Eine belebende ATSV-Abteilung ist der Hundesport der "Eisteichpfoten". Wie Abteilungsleiterin Katharina Hübner berichtete, nehmen 30 Hundefreunde am Training teil.

Ein mit Spannung erwarteter Tagesordnungspunkt der Hauptversammlung war abschließend das Thema "Vereinszukunft". Wie bereits ausführlich berichtet, beschlossen die Mitglieder schließlich Fusionsverhandlungen mit dem FC Eintracht. Bernd Rieger stieg ein mit dem Hinweis, dass sich die Vorstandschaft des ATSV ernsthafte Gedanken über die Zukunft mache. Deshalb sei jedes Mitglied persönlich und schriftlich zur Jahresversammlung eingeladen worden. "Man sollte die Vergangenheit ruhen lassen und die Zukunft für beide Vereine positiv gestalten", erklärt Rieger.

Vorausgegangen war bekanntlich ein Treffen unter der Moderation von Bürgermeister Christian Zuber über eine zukünftige Zusammenarbeit. Dabei äußerte Zuber seine Gedanken über eine Zusammenarbeit beider Vereine. Da diese Gespräche sehr positiv abgeschlossen wurden, entschloss man sich, bei den Hauptversammlungen die Mitglieder über eine Zusammenarbeit oder Fusion zu befragen.

Es folgte eine sehr rege Diskussion, über die Vor- und Nachteile. Am Ende stimmten, wie bereits berichtet, mehr als 64 Prozent der Anwesenden für weitere Gespräche mit dem FC Eintracht. Nachdem auch beim Nachbarverein für Fusionsgespräche gestimmt wurde, ist es also amtlich: Der ATSV Münchberg-Schlegel und der FC Eintracht Münchberg nehmen Fusionsgespräche auf. Vorsitzender Reinhard Hübner freute sich über das Ergebnis; er blicke gespannt in die Zukunft.

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Veröffentlicht am:
06. 02. 2019
19:36 Uhr

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06. 02. 2019
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