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Viel Musik und reichlich Unterhaltung

Helmbrechts ist längst eine Kulturstadt: Herbstkultur und Kulturwelten haben rund 100 Veranstaltungen im Programm. Auftakt ist am 14. September.



Die Organisatoren Marion Nitsche-Popp und Heinz König haben jüngst dem Helmbrechtser Bürgermeister Stephan Pöhlmann (von links) die Broschüre "Helmbrechtser Herbstkultur" vorgestellt. Das Heft ist ab sofort an vielen Auslagestellen erhältlich. Foto: Stadt Helmbrechts/M. Weigold
Die Organisatoren Marion Nitsche-Popp und Heinz König haben jüngst dem Helmbrechtser Bürgermeister Stephan Pöhlmann (von links) die Broschüre "Helmbrechtser Herbstkultur" vorgestellt. Das Heft ist ab sofort an vielen Auslagestellen erhältlich. Foto: Stadt Helmbrechts/M. Weigold  

Helmbrechts - Im kulturellen Helmbrechtser Herbst stehen in diesem Jahr wieder rund 100 Veranstaltungen auf dem Programm. Fast täglich können vom 14. September an bis Dezember Freunde anspruchsvoller Unterhaltung Gastspiele und Vorträge verschiedener Genres besuchen. In einer 103-seitigen Broschüre sind alle geplanten Auftritte und Konzerte der Herbstkultur samt der Kulturwelten mit kurzer Beschreibung des jeweils Gebotenen aufgeführt. Dieses gerade erschienene Heft haben im Rathaus nun der Leiter des Oberfränkischen Textilmuseums Helmbrechts, Heinz König als Organisator, und seine Mitarbeiterin Marion Nitsche-Popp, die sich um die Details der Reihe kümmert, Bürgermeister Stefan Pöhlmann vorgestellt.

An allein 48 Terminen gibt es Darbietungen im Rahmen der Kulturwelten. Hier treten seit Jahren national und international renommierte Künstler auf. Knapp 90 Prozent der hier verfügbaren Karten, so zählten die Veranstalter zuletzt, sind bereits verkauft. Doch sei diesmal kein Besucherrekord zu erwarten, weil heuer weniger Konzerte auf dem Programm stehen. Auch die Göbelhalle werde nicht genutzt, obwohl diese mit den Beat-Legenden Canned Heat und Ten Years After durchaus voll besetzt gewesen wäre, wie Heinz König erwähnte. Einige der Kulturweltenabende seien zwar ausverkauft, jedoch gebe es noch die Möglichkeit, über Wartelisten an Karten zu kommen. Und: Einige Künstler geben zudem ein zusätzliches Gastspiel.

Mit dabei bei den Kulturwelten sind diesmal mit Gert Böhm und Wolfgang Buck auch fränkische Urgesteine. Böhm kommt gleich zwei Mal. Einmal führt er auf der Bühne einen Dialog mit Pater Johannes Pausch um elementare Erfahrungen des Lebens, und einige Wochen vorher begleitet er als Gerch mit seinen Geschichten den Frankensima.

Denn neben den Kulturwelten dürften auch diese von einheimischen Künstlern und Vereinen gestalteten Nachmittage und Abende ihre Anziehungskraft auf die Besucher nicht verfehlen. Hier gibt es ebenfalls Unterhaltung auf höchstem Niveau. Dabei stellen sich auch hiesige Vereine vor. Denen kommt die Stadt entgegen, indem sie ihnen den Bürgersaal oder den Multimediaraum im Textilmuseum mietfrei überlässt. "Das ist eine Art der Kulturförderung, es ist aber auch sensationell, was Vereine alles auf die Beine stellen", betonte Bürgermeister Stefan Pöhlmann. Darüber hinaus gibt es eine Zusammenarbeit zwischen Museumsverein und anderen Organisationen wie beispielsweise "Die Gunga" oder dem Guerillaverein. Diese beiden Gruppen, führen ihrerseits den akustischen Herbst durch. Gemeinsam plant man eine (noch nicht in der Broschüre aufgeführte) Veranstaltung mit einer Ausstellungseröffnung im Museum und gleichzeitigem Auftritt der Big-O-Band am Nachmittag des 14. September, bevor abends Bernd Stelter die Kulturwelten-Reihe eröffnet.

Was erwartet die Interessenten alles noch? Auf jeden Fall eine breite Palette an Spaß und Infos. So hält beispielsweise Heimatforscher Wolfgang Tejkl ein Referat über Oberflächenarchäologie, die Band "5 Minuten Pause" spielt im Feuerwehrgerätehaus, die Faschingsgesellschaft Helmbrechts (FGH) präsentiert wieder eine der sehr beliebten, von den FGH-Schauspielern im Birkenstadel aufgeführten Komödien, ferner lädt der Turnverein Helmbrechts (TVH) zum Schwarz-Weiß-Ball ein und der FC Ort zur Schau "Faszination Tanz". Ferner gibt es Zusammenkünfte der Rentnerstifte, einen Poetry-Slam des SPD-Ortsvereins, eine Lesung der Buckenreuther Literaten, eine Multivisionsschau mit Bildern der nordischen Inselwelt, das Weinfest der evangelischen Wüstenselbitzer Kirchengemeinde, mehrere Advents- sowie Weihnachts-Kirchenkonzerte und einiges mehr. Zur Kirchweih stellen das Museum, der Musik- und Trachtenverein und vor allem "Helmbrechts aktiv" in Kooperation mit der Genussregion Oberfranken Aktionen zum Thema "Kartoffel" auf die Beine.

Die jährliche Ausstellung im Rathaus bestücken diesmal Gabriela Bujak, Norbert Sembach und Gabriele Geier. Auch an die Kleinsten ist in der Herbstkultur gedacht, sie dürfen Puppenspiel, Kinderkino und Kindertheaterfest erleben. "Es ist ein Programm, in dem alle etwas Passendes finden dürften", stellte der Bürgermeister fest, die große Auswahl in vier Monaten dürfte wohl einmalig für eine Stadt in der Größenordnung von Helmbrechts sein. "Die Stimmen, die behaupten, in Helmbrechts sei nichts los, sind mittlerweile verstummt, es gibt fast täglich ein kulturelles Angebot, das die Bürger annehmen können und das zur Wohnqualität einer Stadt beiträgt", sagte Heinz König. Allein im Oktober und November sind nicht weniger als 64 Veranstaltungen in 61 Tagen gelistet.

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Werner Bußler
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
09. 08. 2019
00:00 Uhr

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Werner Bußler

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09. 08. 2019
00:00 Uhr



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