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Abriss noch in diesem Jahr

Das Staatliche Bauamt entschärft in Kleindöbra eine gefährliche Engstelle. Im Sommer sollen die Arbeiten beginnen. Den Großteil der Kosten trägt der Freistaat.



Mit dem Abriss des maroden Hauses in Kleindöbra verschwindet eine Engstelle, die seit Jahren die Verkehrssicherheit in dem Schwarzenbacher Ortsteil belastet. Foto: flo
Mit dem Abriss des maroden Hauses in Kleindöbra verschwindet eine Engstelle, die seit Jahren die Verkehrssicherheit in dem Schwarzenbacher Ortsteil belastet. Foto: flo  

Schwarzenbach am Wald - Seit Jahren ist die Engstelle mitten in der Gemeinde Kleindöbra auf der Staatsstraße 2194 zwischen Döbra und Schwarzenbach am Wald ein neuralgischer Punkt in Sachen Verkehrssicherheit. Nun soll die Ursache, ein marodes Haus, abgerissen werden. Gleichzeitig wird die Staatsstraße zwischen Döbra und Schwarzenbach am Wald komplett erneuert. Darüber hat Bauoberrat Norbert Grüner vom Staatlichen Bauamt Bayreuth den Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung informiert.

Rückblick: Im Februar 2019 hat die Fraktion von SPD/Freie Wähler in einer Resolution gefordert, diese Mängel beseitigen zu lassen. So verlangte die Fraktion die Begradigung der Engstelle sowie den Einbau von Überquerungshilfen im Bereich der Bushaltestellen im Ortsteil Kleindöbra. Bereits einen Monat später behandelte der Stadtrat das Thema in der März-Sitzung und beschloss einstimmig, Kontakt zum Staatlichen Bauamt aufzunehmen, um diese Mängel zu beseitigen. Und die Verantwortlichen der Baubehörde des Freistaats reagierten schnell. Sie erkannten den Handlungsbedarf für diese Staatsstraße, kauften das leer stehende Haus an der Engstelle und begannen in Zusammenarbeit mit dem Bauamt der Stadt die Planungsarbeiten.

In der Sitzung am vergangenen Freitagabend erläuterte Norbert Grüner die geplanten Arbeiten, die noch in diesem Jahr erledigt werden sollen. "Wir sind mit den Planungen sehr weit, zurzeit geht es bereits um Feinabstimmungen", berichtete der Bauoberrat über den Entwicklungsstand der Maßnahme, die mit insgesamt 650 000 Euro veranschlagt ist. Davon entfällt Norbert Grüner zufolge nur ein kleiner Teil auf die Stadt Schwarzenbach am Wald, insbesondere der Löwenanteil von 400 000 Euro für den Straßenbau zwischen Döbra und Kleindöbra gehe zulasten des Freistaats. "Für die Kommune verbleibt neben den Kosten für die Beleuchtung ein kleiner Anteil von fünf bis zehn Prozent für den Aufwand innerhalb Kleindöbras", sagte der Abteilungsleiter.

Neben der kompletten Erneuerung der Fahrbahn zwischen Kleindöbra und Döbra stehen Grüner zufolge die erforderlichen Baumaßnahmen am Ortsteingang von Kleindöbra im Zentrum der Planungsarbeiten. "Dabei geht es zu Beginn um die Beseitigung des maroden Hauses, das für die Engstelle verantwortlich ist", betonte Norbert Grüner. "Außerdem befassen wir uns intensiv mit der Verkehrssicherheit im Bereich der Bushaltestellen, wo eine barrierefreie Querungshilfe vorgesehen ist." Gleichzeitig plane das Staatliche Bauamt in diesem Bereich die Erneuerung der Entwässerungsanlagen. Zusätzlich berücksichtigen die Planungen auch den Bau eines Radweges in der Zukunft.

Die Zeitschiene für das Bauvorhaben sowie die damit verbundene Vollsperrung für das Vorhaben begrenzte Norbert Grüner vorsichtig: "Wann genau es losgeht mit den Arbeiten, hängt vom weiteren Verlauf der Projektierungsphase ab. Ich gehe davon aus, dass es im zweiten oder dritten Quartal losgehen kann. Für den Ausbau der Fahrbahn zwischen Döbra und Kleindöbra ist erfahrungsgemäß mit drei bis vier Wochen zu rechnen. Der Vollausbau der Maßnahme wird etwa drei Monate dauern." Die Frage von Bürgermeister Reiner Feulner, ob eine Verschiebung der Bushaltestelle in Richtung Schwarzenbach am Wald möglich sei, schränkte Grüner mit gesetzlichen Vorgaben ein, die in erster Linie die Sicherheit der Fußgänger berücksichtigten. "Auch der später geplante Radweg muss dabei berücksichtigt werden."

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Lothar Faltenbacher

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Veröffentlicht am:
17. 02. 2020
18:26 Uhr

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Lothar Faltenbacher

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Veröffentlicht am:
17. 02. 2020
18:26 Uhr



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