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Angebote greifen ineinander

Die Arzt- und die Physiotherapiepraxis im neuen Gesundheitszentrum in Lichtenberg sind nun in Betrieb. Die Redner loben das Projekt und seine Bedeutung für die Region.



Feierliche Eröffnung: Unser Bild zeigt einige der Gäste vor dem Gebäude des neuen Gesundheitszentrums "LichtenBergDoc" in Lichtenberg.	Fotos: Hüttner
Feierliche Eröffnung: Unser Bild zeigt einige der Gäste vor dem Gebäude des neuen Gesundheitszentrums "LichtenBergDoc" in Lichtenberg. Fotos: Hüttner   » zu den Bildern

Lichtenberg - Am 17. Juli vergangenen Jahres war der Spatenstich für das Zukunftsprojekt "LichtenBergDoc" in Lichtenberg erfolgt. Jetzt wurde die Facharztpraxis von Dr. Franziska Häußinger und Diplommediziner Evgenij Gerbert eröffnet - seit Donnerstag lief der Probebetrieb. "Und zwar reibungslos, völlig entspannt, und alles funktioniert", verkündete Franziska Häußinger in ihrer Begrüßung. Sie dankte besonders den Handwerksfirmen für deren hervorragenden Leistungen, allen voran der Firma Peetz Bau aus Zedtwitz. Die Praxis für Physiotherapie, die "PhysioBracksis" von Waldemar Brack auf derselben Ebene des Gebäudes, eröffnete am 2. Juli ihre Pforten. Hauptgesellschafter des Gesundheitszentrums "Live in Lichtenberg", Patrick Häußinger, erklärte kurz das Objekt. Er dankte dem Architekten Hermann Beyer und dem Statikbüro Wolfgang Strunz. Arzt- und Physiotherapiepraxis befinden sich auf der Ebene Null mit Eingang von der Bad Stebener Straße aus; es gibt Parkplätze vor dem Haus. Die Arztpraxis verfügt über drei Funktionsräume für Blutabnahme, EKG und Ultraschall, vier Sprechzimmer sowie einen Seminarraum, ein Wartezimmer, Anmeldebereich sowie Sanitär- und Sozialräume. Die Tagespflege mit 16 Plätzen zieht auf der Ebene eins ein und wird vom Kappelweg angefahren. Zudem gibt es zwölf barrierefreie Wohnungen für betreutes Wohnen. Träger und Betreiber von Tagespflege und betreutem Wohnen ist die Arbeiterwohlfahrt Hof. Am 1. September wird die Tagespflege eröffnet, und die Wohnungen sind dann bezugsfertig. "Wir haben Anfragen aus Berlin und Leipzig", informierte Patrick Häußinger. Er sieht das Gesundheitszentrum als einen Baustein für den Erhalt der Kommune.

Tag der offenen Tür

Am Samstag, 28. September, können Interessierte an einem Tag der offenen Tür das neue Gesundheitszentrum in Lichtenberg kennenlernen.

 

Seit vier Jahren praktiziert Franziska Häußinger in Lichtenberg. "Meine Frau ist sehr gerne Allgemeinärztin auf dem Land. Ihre Leidenschaft, ihre Freude am Beruf und ihre Berufung dafür ließen uns das Projekt verwirklichen", erzählte Patrick Häußinger - und verschwieg dabei nicht, dass es anfangs skeptische Meinungen gab. "Aber das ist der oberfränkische ,Optimismus‘ - der mir nicht so gefällt. Hier bei uns ist es gut - und man kann es immer noch besser machen." Er zählte als Pluspunkte die schöne Landschaft, die kurzen Wege und die Infrastruktur auf, nun mit dem Gesundheitszentrum als weiterem Baustein. "Ein Mosaikstein dafür sind auch Familien wie die des Physiotherapeuten Waldemar Brack, der eine gut gehende Praxis in München aufgegeben hat und wieder in seine Heimat zurückkehrte, mit seiner Frau und zwei Kindern, und ein Haus wird auch gebaut."

 

Lichtenbergs stellvertretender Bürgermeister Matthias Quehl meinte: "Nichts ist unmöglich", getreu einem Werbeslogan. Der passe auf das Gesundheitszentrum, das ein "Sechser im Lotto" sei für Lichtenberg. Landrat Dr. Oliver Bär bilanzierte einen dreifachen "Treffer" durch das Entstehen des Gesundheitszentrums: für die Weiterentwicklung des Ortes durch eine Privatinitiative, zudem für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Gesundheitsregion. "Sie kann man schon als Tausendsassa bezeichnet, da Sie einige Kommunen ärztlich betreuen", bilanzierte der Landrat. Den dritten "Treffer" sieht der Landkreischef im gemeinsamen Angebot von Arzt- und Physiotherapiepraxis, Tagespflege und betreutem Wohnen in einem Gebäude.

Dann war Raum und Zeit für einen Rundgang durch die Praxisräume; das Lichtenberger Restaurant "Harmonie" kredenzte im Außenbereich Häppchen und Getränke.

Autor

Sandra Hüttner
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Veröffentlicht am:
02. 07. 2019
19:44 Uhr

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Sandra Hüttner

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Veröffentlicht am:
02. 07. 2019
19:44 Uhr



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