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Geroldsgrün: Kaum mehr Platz für Schulkinderbetreuung

Die Schulkinderbetreuung in Geroldsgrün ist seit Mai 2018 in zwei Klassenzimmern der Lothar-von-Faber-Grundschule untergebracht - nun wird es eng.



"Momentan stößt die Schulkinderbetreuung mit den Räumen an ihre Kapazitätsgrenzen", erläuterte Bürgermeister Helmut Oelschlegel im Gemeinderat.

"Wie sich der Bedarf abzeichnet, könnten ab dem Schuljahr 2020/21 noch mehr Kinder die Nachmittagsbetreuung in Anspruch nehmen, dann wäre ein zusätzlicher Raum notwendig", sagte Oelschlegel. Auf gleicher Ebene könnte ein weiteres Klassenzimmer zur Verfügung gestellt werden und die Klasse würde ins Obergeschoss umziehen. Der Bürgermeister merkte an, dass alles noch nicht spruchreif sei, da die Kirchenverwaltung als Träger erst noch die Schulanmeldezahlen Anfang April abwarten möchte. Erst danach soll der Antrag gestellt werden.

Nichtsdestotrotz hätten Vertreter vom Landratsamt, dem Träger und der Schulleitung die Räume bereits besichtigt. Oelschlegel versicherte zugleich, dass die Verwirklichung eines weiteren Raumes für die Schulkinderbetreuung ohne großen materiellen Aufwand erfolgen könne, lediglich kleinere Schönheitsreparaturen anstünden und Möbel aus dem Bestand verwendet werden könnten. "Alles ist bereits mit den Aufsichtsstellen abgestimmt. Heute geht es um einen Beschluss, der den Bürgermeister beziehungsweise die Verwaltung ermächtigt, bei Antragseingang die Formalitäten tätigen zu können", erläuterte Oelschlegel.

Oelschlegel erinnerte an den "ellenlangen Mängelbericht" von der Gesamtkirchenverwaltung. "Der Kindergarten hat einen großen Sanierungsbedarf, und es stellt sich die Frage, ob die zusätzlich geforderten Gruppen- und Intensivräume, Essen- und Aufenthaltsmöglichkeiten im und auf dem derzeitigen Gelände überhaupt noch untergebracht werden können", sagte der Rathauschef und machte keinen Hehl daraus, dass man sich eventuell nach einem neuen Standort umsehen und über einen Neubau nachdenken müsse. "Man legt Investitionskosten für eine Gruppe mit 700 000 bis 800 000 Euro zugrunde. Da kann man sich die Gesamtkosten ausrechnen", sagte Bürgermeister. "Die Betriebserlaubnisse laufen alle und sind vorhanden, es ist alles in Ordnung. Aber wir müssen trotzdem Überlegungen anstellen." Sandra Hüttner

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Sandra Hüttner
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Veröffentlicht am:
10. 03. 2020
18:56 Uhr

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10. 03. 2020
18:56 Uhr



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