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Hochfrankenexpress rollt

Der Sonderzug startet 2019 zur bislang längsten Tagesfahrt. Der Organisator verspricht am Reiseziel viele Ausflugsangebote.



Reiseleiter Christian Aubert (von rechts) stellte das Programm für den 15. Hochfrankenexpress nach Kitzbühel und Zell am See in der Tourist-Information Bad Steben der Büroleiterin Monika Josiger und stellvertrendem Bürgermeister Wolfgang Gärtner vor.	Foto: Werner Rost
Reiseleiter Christian Aubert (von rechts) stellte das Programm für den 15. Hochfrankenexpress nach Kitzbühel und Zell am See in der Tourist-Information Bad Steben der Büroleiterin Monika Josiger und stellvertrendem Bürgermeister Wolfgang Gärtner vor. Foto: Werner Rost  

Bad Steben - Für viele Bewohner der Region ist der Hochfrankenexpress längst eine beliebte Bereicherung des jährlichen Veranstaltungskalenders. An den reservierten Plätzen des Sonderzugs und in den beiden Gesellschaftswagen sorgen die Mitglieder des Modelleisenbahn-Clubs (MEC) Hof für das leibliche Wohl der Gäste. Und jedes Jahr führt die Tagesfahrt in eine andere interessante Region.

Weitere Infos und Anmeldung

Die Alpen-Panorama-Rundfahrt im Sonderzug am 13. April 2019 kostet 89 Euro für Erwachsene und 50 Euro für Kinder. Die Flyer mit dem Anmeldeformular liegen in allen Rathäusern und Tourist-Informationen in der Stadt und im Landkreis Hof aus. Reiseleiter Christian Aubert weist darauf hin, dass die Flyer wegen der Europäischen Datenschutzgrundverordnung nicht mehr automatisch an alle früheren Teilnehmer per Post versendet werden dürfen, sondern nur bei Vorliegen einer Einverständniserklärung. Den Flyer kann man auch als PFD-Datei herunterladen. Wie in den Vorjahren bestehen Zubringer mit einem Agilis-Zug ab Bad Steben, mit Bussen ab Geroldsgrün und Schwarzenbach am Wald nach Hof sowie mit einem Bus von Münchberg zum Zustieg in Marktredwitz.

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www.mec-hof.de


Wie berichtet, haben sich die Teilnehmer der jüngsten Sonderfahrt nach Prag mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass der Hochfrankenexpress 2019 wieder auf einer internationalen Route fahren wird. Bei einer Abstimmung unterlag die Bundeshauptstadt Berlin knapp den kombinierten österreichischen Reisezielen Kitzbühel und Zell am See.

Reiseleiter Christian Aubert vom Sonderzuganbieter Bahntouristik-Express (BTE) aus Nürnberg hatte in den vergangenen Monaten das Programm für den 15. Hochfrankenexpress ausgearbeitet, das er jetzt in der Tourist-Information Bad Steben offiziell vorstellte. "Ich kenne in Bad Steben einige, die schon sehnsüchtig darauf warten, die Plätze für den Sonderzug endlich buchen zu können", sagte zweiter Bürgermeister Wolfgang Gärtner, der das Reiseziel seit zwei Jahren von privaten Urlauben mit seiner Frau bestens kennt. Gärtner schwärmte unter anderem von der Seilbahnfahrt, die man von Kitzbühel aus zum Hahnenkamm unternehmen kann.

Und auch für Reiseleiter Aubert ist die Organisation von Sonderzugfahrten in diesen Teil Österreichs Routine. "Wir fahren seit zwei Jahren Alpenexpress-Sonderzüge von Amsterdam bis Bludenz", betonte Aubert. Während die holländischen Wintersportler eine Woche in Österreich bleiben, stehen den Ausflüglern aus Hochfranken entweder sechseinhalb Stunden in Kitzbühel oder viereinhalb Stunden in Zell am See zur Verfügung. "Unsere Reise führt auf der klassischen Route über Regensburg, München, Kufstein und Wörgl nach Kitzbühel und Zell am See", erläuterte Aubert.

In Kitzbühel bestehe die Möglichkeit, sich einer zweistündigen Stadtführung anzuschließen. Die übrige Zeit könne man zum Beispiel für eine Seilbahnfahrt auf den Hahnenkamm nutzen.

Wer im Sonderzug bis Zell am See fahre, könne dort an einem eineinhalbstündigen Stadtrundgang teilnehmen und eine Schifffahrt unternehmen. "Eine Schifffahrt auf dem Zeller See gehört einfach dazu", betonte Aubert. "Die Saison fängt dort normalerweise eine Woche später an, aber für die Teilnehmer des Hochfrankenexpresses beendet man dort gerne vorzeitig den Winterschlaf", schmunzelte der Reiseleiter. Für Bahnfans bietet er alternativ einen Ausflug auf der schmalspurigen Pinzgaubahn bis Mittersill an, die sich zeitlich nicht mit der Schifffahrt kombinieren lasse. "Bereits während der Fahrt kann man das fantastische Panorama des Alpenvorlands und von Tirol genießen", verspricht Aubert. "Damit lautet diesmal auch das Motto ,Der Weg ist das Ziel‘", betonte der Touristik-Experte. Zweiter Bürgermeister Wolfgang Gärtner zeigte sich beeindruckt vom Tagesprogramm und möchte die Sonderzugfahrt in das touristische Informationssystem der Marktgemeinde aufnehmen lassen, das man auf großen Touchscreen-Bildschirmen im Kurort abrufen kann. Monika Josiger, Leiterin der Tourist-Info, will auf der Internet-Seite der Marktgemeinde für das Angebot werben. Werner Rost

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Werner Rost
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Veröffentlicht am:
05. 12. 2018
18:10 Uhr

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