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Musical geht unter die Haut

66 junge Leute bieten in Schwarzenbach Abende der besonderen Art mit Gesang, Theater und Tanz. "Adonia" ist das Ergebnis eines erfolgreichen Camps.



Begeisterung pur bei den jungen Akteuren auf der Bühne in Schwarzenbach. Mit Gesang und Schauspiel reißen sie das Publikum mit. Mehr Fotos unter www.frankenpost.de Fotos: Hüttner
Begeisterung pur bei den jungen Akteuren auf der Bühne in Schwarzenbach. Mit Gesang und Schauspiel reißen sie das Publikum mit. Mehr Fotos unter www.frankenpost.de Fotos: Hüttner   » zu den Bildern

 

Schwarzenbach am Wald - Famos, grandios, genial, hinreißend, himmlisch, fantastisch. Jeder der knapp 500 Gäste wird sicher seine eigene Beschreibung für den Musical-Abend mit "Adonia" haben. "Adonia", das sind 44 Mädchen und 22 Jungen im Alter von 13 bis 19 Jahren aus der Region, eine Live-Band, Gesang, ganz viel Theater und Tanz. Die jungen Leute brachten nach nur viertägigem Proben 13 Songs, Theater und Choreographien auf die Bühne der Turnhalle der Grund- und Mittelschule in Schwarzenbach am Wald.

Der Vorhang für das biblische Familiendrama mit dem Namen "Isaak - So sehr geliebt" hob sich vor einer proppenvollen Halle. Von Beginn an schafften die Kinder und Jugendlichen eine angenehme Atmosphäre: Sie strahlten übers ganze Gesicht - die Vorfreude war ihnen anzumerken, Nervosität gar nicht zu spüren.

Die hatte aber Organisatorin Claudia Weber, und gab es charmant bei der Begrüßung zu. Sie dankte den Sponsoren und Unterstützern und hieß besonders stellvertretenden Bürgermeister Matthias Wenzel und Stadtratsmitglieder willkommen. Die Jesus-Gemeinde hatte gemeinsam mit der Stadt Schwarzenbach das Musical-Camp ein weiteres Mal in den Frankenwald geholt.

Die jungen Akteure durften bei insgesamt vier Konzerten zeigen, was sie im Camp gelernt hatten und wie sie zusammengewachsen waren. Das Mitarbeiterteam um Gesamtleiterin Rahel Pflaum verlieh mit den Akteuren der jahrtausendealten Geschichte ein eigenes Gesicht - gekonnt in Szene gesetzt durch die begeisternden Musicalsongs aus eigener Feder. Übertragen auf die Gegenwart war auch die Flüchtlingskrise ein Thema. "Die Wirtschaftsflüchtlinge aus dem Osten sind nur Schmarotzer und setzen sich ins gemachte Nest", lautete eine Aussage, der mit dem Song "Heimweh" Widerspruch folgte.

Die Story des bewegenden Musicals ist schnell erzählt: Drei Tage soll die Reise dauern. Für den kleinen Isaak ist sie ein Abenteuer, für seinen Vater Abraham dagegen ist sie die schwerste Prüfung seines Lebens. Denn nur er weiß, dass seinem Sohn in Morija der Tod droht. Auf der Reise lernt Isaak die Geschichte seiner Familie kennen und staunt auch über den ebenso unsichtbaren wie rätselhaften Gott.

Auch das Publikum war mit von der Partie, sang beim bekannten Volkslied "Weißt du, wie viel Sternlein stehen" mit und bildete mit dem Licht der Handys einen Sternenhimmel. Gänsehaut-Feeling.

Aber nicht nur die Lieder gingen unter die Haut, sondern auch das schauspielerische Talent der zwei Hauptakteure mit dem 17-jährigen Lukas als Abraham und dem 13-jährigen Johannes als Isaak. Es war, als ob die beiden noch nie etwas anderes taten, so identifizierten sie sich mit ihren Rollen. Auch Schattenspiel war zu erleben.

Das Ergebnis des Musical-Camps und die Präsentation auf der Bühne waren mehr als beeindruckend. Die Kinder und Jugendlichen begeisterten mit hoher Professionalität, Kreativität und Emotionen. Mit peppiger, rhythmischer Musik sorgte die Live-Band für eine gelungene Untermalung der Geschichte. Gespannt und begeistert verfolgten die älteren wie auch sehr jungen Besucher das Geschehen auf der Bühne und belohnten die Akteure für ihre gelungene Darbietung mit tosendem Applaus und stehenden Ovationen.

Autor

Sandra Hüttner
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Veröffentlicht am:
19. 04. 2019
19:38 Uhr

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Sandra Hüttner

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19. 04. 2019
19:38 Uhr



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