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Musikalische Weihnachts-Botschaft

Mit dem traditionellen Frankenwald-Advent erleben die Besucher ein besonderes Konzert in der Stadtkirche in Selbitz. Gastgeber ist der örtliche Frankenwaldverein.



Glanzvoller Auftritt: Akteure aus der Region gestalten in der Selbitzer Stadtkirche den traditionellen "Frankenwald-Advent". In fränkischer Mundart begrüßt Pfarrer Gerald Zimmermann die Besucher, die selbst die Plätze auf den Emporen füllen. Fotos: Reinhard Feldrapp
Glanzvoller Auftritt: Akteure aus der Region gestalten in der Selbitzer Stadtkirche den traditionellen "Frankenwald-Advent". In fränkischer Mundart begrüßt Pfarrer Gerald Zimmermann die Besucher, die selbst die Plätze auf den Emporen füllen. Fotos: Reinhard Feldrapp   » zu den Bildern

Selbitz - Die Selbitzer Stadtkirche bot den perfekten Rahmen für den bereits traditionellen "Frankenwald-Advent". Bemerkenswert, dass die Mitwirkenden allesamt aus Selbitz und Umgebung kamen und dass immer wieder herzhaft gelacht werden konnte. Eine Frankenwälderin, die dazu schon bei der Begrüßung den Anstoß gab, war FWV-Obfrau Angelika Meister vom Frankenwaldverein Selbitz, der diesmal Gastgeber der Veranstaltung war. Die ließen sich auch Landrat Dr. Oliver Bär, CSU-Landtagsabgeordneter Alexander König und der Selbitzer Bürgermeister Stefan Busch nicht entgehen. FWV-Hauptvorsitzender Dieter Frank erinnerte in seinem Grußwort an die Anfänge des "Frankenwald-Advents" im Jahr 1993 im thüringischen Harra. Frank lobte das persönliche Engagement der Selbitzer Heimatfreunde. "Wir Frankenwälder sind begeistert von eurem Willen, gemeinsam etwas zu bewerkstelligen und zu gestalten."

Zum musikalischen Auftakt erklang hoch von der Empore das Händel’sche Meisterwerk "Tochter Zion, freue dich", gespielt vom Selbitzer Posaunenchor unter der Regie von Karl-Heinz Färber. Dem ließ Christian Bauer an der Orgel das Choralvorspiel "Nun kommt der Heiden Heiland" folgen. Sich ganz den heimatlichen Klängen angepasst hatte sich Pfarrer Gerald Zimmermann, der seine kurze Andacht in fränkischer Mundart hielt und die Frage an die Besucher richtete: "Wie giehts denn eich in der Weihnachtszeit? Denk mer nuch droo, Gott kummt nei in uner Welt, mischt sich in ei in unner Lärm." Als Antwort brachten die Blechbläser die adventliche Volksweise aus Tirol "Es wird schon gleich dumpa" einfühlsam zu Gehör. Dies tat auch Christa Fickenscher mit ihren Gedanken zur Weihnachtszeit, die sie unter dem Titel "Jetzt is Advent" und "Hell leuchtet der Stern" präsentierte.

Eine alte Botschaft im neuen rhythmischen Sound als Kontrast gab es dann von der Jugendband Protected mit dem Praise-Song "Geht auf ihr alten Tore", eine einprägsame Tonschöpfung von Kristian Reschke, bei dem die Sängerin Lena Saalfrank die Akzente setzte. Instrumental unterstützt von Christoph Heinrich, Posaune, Philip Herpich, Gitarre, und Hannes Bodenschatz, Rhythmik. Diese brachten dann noch den Crocker-Song "Ocean" zu Gehör. Einen Kontrapunkt dazu setzte der Selbitzer Liedermacher Gerhard Heinrich an der Gitarre mit Tochter Christine Degelmann mit der Jahreslosung 2018 "Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst". Mit klaren raumfüllenden Stimmen sang das Männerquartett mit Gerald Zimmermann, Philipp Herpich, Gerhard Heinrich und Gottfried Stamm "Macht hoch die Tür, die Tor macht weit". Einen Namen als Autor von Textbeiträgen hat sich die "Weidesgrüner Kreworzel" Bernd Geiser gemacht. Seine heiter-vergnüglichen "Weihnachtsgschichtla" haben aber meist auch einen nachdenkenswerten Hintergrund, was bei den Zuhörern bestens ankam. Die mehr himmlisch-einschmeichelnden Klänge intonierte die Harfenistin Eva Bovens-Reiß mit der eigenen Tonschöpfung "Blauer Raum" und einem höchst gefühligen Weihnachtslied aus England, bei dem die exzellente Saitenspielerin auch ihre gesanglichen Qualitäten bewies.

Gesangliche Qualitäten bewies aber nicht zuletzt der gemischte Chor des Selbitzer Gesangvereins "Erheiterung". Unter dem klaren Dirigat von Marianne Kaiser fügten sich die hoch motivierten Sänger und Sängerinnen mit "Schmückt den Raum" aus "A Christmas Carol" (deutscher Text von Maria Färber) nahtlos in das abwechslungsreiche Programm ein. In überzeugender Mehrstimmigkeit sang der Chor "Immer wenn es Weihnacht wird" und die russische Volksweise "Bajuschki Baju" nach Arrangements von Lorenz Maierhofer und Marianne Kaiser zu "Wieder naht der helle Stern". Mit dem jubilierenden "Gloria" setzte der Posaunenchor noch einen glanzvollen Schlusspunkt unter einen umjubelten "Frankenwald-Advent". Obfrau Angelika Meister dankte den Mitwirkenden und fügte euphorisch hinzu: "Ich bin begeistert, es war einfach super". Gemeinsam sangen alle Akteure und Gäste "Großer Gott wir loben dich, Herr wir preisen deine Stärke".

Autor

Reinhold Singer
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Veröffentlicht am:
03. 12. 2018
19:10 Uhr

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Autor

Reinhold Singer

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Veröffentlicht am:
03. 12. 2018
19:10 Uhr



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