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Naila

Neues Musikkonzept fürs Fest

Beim Heimat- und Wiesenfest Naila vom 14. bis zum 16. Juli mischt jetzt auch die Landjugend mit. Das Bier ist schon getestet: Es ist süffig und vollmundig.



Ein Prosit bei der Bierprobe im Frankenwälder Brauhaus auf ein erfolgreiches und vor allem friedliches 144. Nailaer Heimat- und Wiesenfest! Unser Bild zeigt beim Anstoßen (von links) den stellvertretenden FT-Vorsitzenden Günther Frankenberger, Bürgermeister Frank Stumpf, den Vorsitzenden der Landjugend Marxgrün, Christian Langer, Bauhofleiter Dieter Lorenz, den Brauerei-Vertriebsbeauftragten Matthias Knoll, Nadine Hofmann vom Tourismus-Service der Stadt Naila, Prokurist Tobias Bündig und Patrick Mildner. Foto: Hüttner
Ein Prosit bei der Bierprobe im Frankenwälder Brauhaus auf ein erfolgreiches und vor allem friedliches 144. Nailaer Heimat- und Wiesenfest! Unser Bild zeigt beim Anstoßen (von links) den stellvertretenden FT-Vorsitzenden Günther Frankenberger, Bürgermeister Frank Stumpf, den Vorsitzenden der Landjugend Marxgrün, Christian Langer, Bauhofleiter Dieter Lorenz, den Brauerei-Vertriebsbeauftragten Matthias Knoll, Nadine Hofmann vom Tourismus-Service der Stadt Naila, Prokurist Tobias Bündig und Patrick Mildner. Foto: Hüttner  

Naila - Ein Generationswechsel vollzieht sich heuer beim Nailaer Heimat- und Wiesenfest, das als 144. Fest vom 14. bis zum 16. Juli gefeiert wird. Bereits jetzt hatte das Frankenwälder Brauhaus zur traditionellen Bierprobe in den "Schalander" eingeladen. Bei dieser Gelegenheit stellten sich auch die drei Veranstalter des Nailaer Heimat- und Wiesenfestes vor: die Stadt Naila, die Freie Turnerschaft (FT) Naila und, neu im Boot, die Landjugend Marxgrün.

Bürgermeister Frank Stumpf erinnerte an die Gespräche in den vergangenen Jahren darüber, wie das Traditionsfest aufrechterhalten werden könne, und dankte den Mitgliedern der Freien Turnerschaft, die es über Jahre mit ausgerichtet haben. "Es ist nicht selbstverständlich, als Ehrenamtliche Zeit aufzubringen. Heuer sind wir an einem Punkt des Generationswechsels angelangt: Das Fest geht in die Hände der Landjugend Marxgrün über, die sich spontan als Nachfolger für die Ausrichtung bereit erklärt hatten. Stumpf sprach von einer "neuen Mannschaft mit neuen Ideen", die zudem noch Feste-erfahren und Feste-erprobt ist. "Aber das Nailaer Heimat- und Wiesenfest ist eine Nummer mehr, denn mit Argusaugen wird darauf geschaut, was wie läuft", unterstrich er und dankte der FT für die Bereitstellung des Festplatzes. Er sagte, das Programm habe für Jung und Alt bestens etwas zu bieten wie etwa den Vergnügungspark Schramm mit seinen Fahrgeschäften. Stumpf wünschte sich "ein unfallfreies Fest, voller Freude, bei dem am Sonntag im Mittelpunkt die Vereine stehen und am Montag die Kinder". Dank richtete er auch an das Personal des Bauhofes, der sich mit verschiedenen Aufgaben einbringen.

Der stellvertretende Vorsitzende der FT, Günther Frankenberger, hofft auf eine erfolgreiche Fortsetzung des Festes. Der Vorsitzende der Landjugend Marxgrün, Christian Langer, sagte, man wolle das Fest weiterführen wie bisher. "Aber die Werbung haben wir auf verschiedenste Weise verstärkt, und wer nicht mitbekommen hat oder noch mitbekommt, dass in Naila Wiesenfest ist, der läuft komplett am Leben vorbei."

Auch das Musikkonzept ist ein anderes, denn am Sonntagabend wird die Band Blues Nid spielen und am Montag Pop nach 8. Für Samstagabend sind die Isartaler Hexen verpflichtet, und an allen drei Abenden gilt: Eintritt frei. "Wir hoffen, dass mit diesen Neuerungen am Sonntagabend der Festbetrieb länger läuft, abends noch Gäste kommen und am Montagabend das Zelt bebt."

Dass es im kommenden Jahr wieder eine Zusammenarbeit geben wird, steht schon heute fest, dann soll das Fest sogar noch einen Tag länger dauern; es beginnt schon am Freitag mit dem "Tag der Landjugend", da 2019 die Landjugend Marxgrün ihr 70-jähriges Bestehen feiert.

An der Bierprobe nahmen auch Stadträte, Bauhofmitarbeiter, Geschäftspartner und Lieferanten teil. Den Gerstensaft stellte Brauer und Mälzer Pischar Aziz vor, der das fränkisch-würzige Festbier als bernsteinfarben, vollmundig und süffig beschrieb. "Es hat knapp fünf Prozent Alkohol und zwölf Prozent Stammwürze."

Autor

Sandra Hüttner
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Veröffentlicht am:
28. 06. 2018
00:00 Uhr

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Sandra Hüttner

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Veröffentlicht am:
28. 06. 2018
00:00 Uhr



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