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Schlossfest lockt 6000 Mittelalter-Fans nach Schauenstein

Mehr als 6000 Besucher erleben auf dem Schlossfest in Schauenstein eine Zeitreise ins Mittelalter. Bei den Schaukämpfen nehmen die Gefechte eine unerwartete Wendung.



Ritter beweisen viel Sinn für Humor
Ritter beweisen viel Sinn für Humor  

Schauenstein - Ritter und Burgfräulein, fahrende Händler, Musikanten und sogar eine Hexe haben am Wochenende das Mittelalter nach Schauenstein zurückgebracht. Mit ihrem 3. Schlossfest hatte die Stadt großes Glück mit dem Wetter. Rechtzeitig vor dem Festbeginn zogen die Regenwolken ab. Bei angenehmen Temperaturen kamen die Mitwirkenden unter ihren historischen Gewändern nicht ins Schwitzen.

Der Schauensteiner Bürgermeister Peter Geiser schlüpfte dabei in die Rolle des Burgherrn. Als Landvogt begrüßte er die Gäste in gereimten Versen. Nach den Musikantengruppen Maleficius aus Langen und der Gruppe Vielgestalt aus Erfurt zogen die Lagergruppen feierlich zum Schlossberg. "Edle Tropfen von Hopfen und Reben wird es im Überfluss geben", versprach der Burgherr. "Spart nicht mit Gulden, Talern, Kreuzern und Batzen und tut nicht geizig mit dem Gelde herum kratzen", forderte er die Besucher auf.

Rings um das Schloss hatten Händler ihre Stände aufgeschlagen und boten neben Speis’ und Trank alles feil, was es bereits zur Zeit der alten Rittersleut’ zu kaufen gab: Kunstvolle Eisenwaren, Messer, Schmuck, Felle und alles an Kleidung, was man benötigt, um sich stilecht auf eine Zeitreise ins Mittelalter zu begeben.

Am Schloss hatten neben der Gruppe "Wolfstriegel" aus den Reihen der Schauensteiner Schlossfreunde ein Dutzend auswärtige Gruppen ihr Lager aufgeschlagen. Kinder konnten dort einmal in ein Kettenhemd schlüpfen oder ein Schwert in die Hand nehmen, um einen Eindruck davon zu gewinnen, wie schwer die Ausrüstung eines Ritters war. Paul Schambach, Henry Hobbs und Niklas Hausner aus Leupoldsgrün betätigten sich als Schmiede. Eindrucksvoll führten sie den Zuschauern vor Augen, wie lange es dauert, bis ein Beil die gewünschte Form hat.

04.08.2019 - 3. Historisches Schlossfest Schauenstein - Foto: Werner Rost

3. Historisches Schlossfest Schauenstein
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Während Klaus Wilferth von der Gruppe Communitas Libera sein selbst gebautes hölzernes Kinderkarussell antrieb, fiel ein zweites großes Fahrgeschäft in Form eines historischen Riesenrads aus technischen Gründen kurzfristig aus. Bevor der erste große Schaukampf der Gruppe Castra Vita begann, lieferte sich der sechsjährige Jaime aus Schauenstein ein Gefecht mit seinem Vater Uwe Hassel. Der Sechsjährige schlug sich wacker mit dem Schwert. "Jaime, Jaime", feuerte ihn eine Gruppe kleiner Mädchen an, mit denen er den Kindergarten besucht. "Das ist aber unfair, wenn Du deinen Fan-Club dabei hast", zeigte sich der Ritter-Vater im vermeintlichen Nachteil.

Bei den Schaukämpfen der Gruppe Castra Vita übernahm Peter Geiser drei Funktionen: als Zeremonienmeister, als Kampfrichter und als Ansporner. "Seit Ihr Mädchen oder Ritter", hielt er zwei Recken entgegen, als der Kampf vorübergehend etwas an Dynamik verloren hatte. Jeweils im ersten Teil des Kampfes ging es scheinbar um Leben oder Tod. In der zweiten Hälfte ließen die Ritter viel Humor in die Kampfhandlung einfließen. Zum Schluss, als keiner mehr ein Schwert oder eine Streitaxt in Händen hielt, schlug einer der Kontrahenten vor, die Sache gar auf die klassische Weise auszutragen. Während die Zuschauer nun davon ausgingen, dass gleich die Fäuste fliegen würden, riefen die Recken "Schnick, schnack, schnuck" und beendeten die Auseinandersetzung mit Fingerknobeln nach "Schere, Stein und Papier".

Ein weiterer Höhepunkt war die Feuershow. 20 Minuten lang präsentierten am Samstagabend fünf Feuerkünstler von Castra Vita das Spiel mit dem heißen Element. Für die Jonglage, das Schlucken und das Spucken der Flammen erhielt die Gruppe einen tosenden Applaus und kam um eine Zugabe nicht herum.

Autor

Werner Rost
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
04. 08. 2019
18:24 Uhr

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Werner Rost

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Veröffentlicht am:
04. 08. 2019
18:24 Uhr



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