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Unwetter-Einsätze nehmen zu

Für diese Aufgaben sind die Aktiven der Feuerwehr Kemlas gut gerüstet. Im Dienst der Wehr stehen auch sieben Frauen.



Über Jahrzehnte halten Feuerwehrler der Kemlaser Wehr die Treue, aktiv wie passiv. Unser Bild zeigt (von links): Bürgermeister Dieter Gemeinhardt, Peter Zeeh, stellvertretende Kommandantin Heidi Herpich, Barbara Rausch, stellvertretende Vorsitzende, Thomas Zeeh, Bernd Zeeh, Schriftführer Roland Gemeinhardt, Kommandantin Silke Unglaub und Vorsitzenden Bernd Gebelein. Foto: Hüttner
Über Jahrzehnte halten Feuerwehrler der Kemlaser Wehr die Treue, aktiv wie passiv. Unser Bild zeigt (von links): Bürgermeister Dieter Gemeinhardt, Peter Zeeh, stellvertretende Kommandantin Heidi Herpich, Barbara Rausch, stellvertretende Vorsitzende, Thomas Zeeh, Bernd Zeeh, Schriftführer Roland Gemeinhardt, Kommandantin Silke Unglaub und Vorsitzenden Bernd Gebelein. Foto: Hüttner  

Kemlas - Fünf Einsätze im Vorjahr und allein schon drei in dem noch jungen Jahr 2019 meisterte die Freiwillige Feuerwehr Kemlas, die mit 20 Aktiven Dienst am Nächsten tut. Dabei sind auch sieben Frauen. Kommandantin Silke Unglaub berichtete bei der Jahreshauptversammlung im Floriansstüberl des Gerätehauses, dass der Dienstplan mit Unterrichten, Übungen und Funkübungen eingehalten worden ist. "Zusätzlich haben wir an einer Übung Technische Hilfeleistung gemeinsam mit der Feuerwehr Lichtenberg teilgenommen", listete die Kommandantin auf. Ferner nehmen Pia Thomae, Martin Häßler und Siegfried Tautmann an der MTA-Ausbildung teil. Silke Unglaub bedauerte, dass Bürgermeister aktives Mitglied Dieter Gemeinhardt aufgrund seines 65. Geburtstages für den aktiven Dienst der Wehr nicht mehr zur Verfügung stehe. "Du hast für eine ausgerüstete und schlagkräftige Feuerwehr gesorgt und wir hoffen, dass du auch weiterhin ein offenes Ohr für uns hast" , sagte die Kommandantin.

Silke Unglaub ging dann auf die Ausführungen von Forstwirt Daniel Feulner bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Reitzenstein ein und unterstrich, dass der sogenannte "Holler" ein Gefahrenpunkt für Waldbrand ist. "Dort gibt es keinen Tropfen Wasser, und es wäre aufgrund der einspurigen Forstwege nur ein Pendelverkehr mit der Einbahnregelung möglich", bilanzierte Unglaub und appellierte zum wiederholten Male, dass der Zugang der Löschwasserentnahmestelle an der Saale ausgemäht werden muss. Unglaub berichtete vom stetigen Blick in die Deutsche Wetterdienst-Seite "Waldbrand". "Beim Wechsel auf Rot erfolgte die Information der Landwirte und die Bitte, Schwemmfässer gefüllt bereitzuhalten. Und es kamen immer positive Rückmeldungen und deshalb ein ganz großes Lob für die hervorragende Unterstützung." Sie dankte Bürgermeister Dieter Gemeinhardt und dem Gemeinderat für das "stets offene Ohr rund um die Belange der Feuerwehr".

Stellvertretender Vorsitzender Thomas Zeeh skizzierte das Vereinsleben, nannte mit Kameradschaftsabend, Monatsabend, Gottesdienst im Grünen und Weihnachtsfeier drei eigene Veranstaltungen sowie sieben Festbesuche benachbarter Wehren wie auch die Terminabsprachen der Gemeinde und einen Krankenbesuch. Zeeh listete 36 Mitglieder auf, davon 20 Aktive, fünf Passive, ein förderndes Mitglied und zehn Vereinsmitglieder.

Bürgermeister Dieter Gemeinhardt lobte "die Hege und Pflege" des Feuerwehrgerätehauses. Er dankte für das gute Funktionieren in der Wehr, aber auch mit den beiden Ortswehren Issigau und Kemlas.

Für 40 Jahre aktiven Dienst erhielten Bernd und Peter Zeeh das Feuerwehrehrenzeichen in Gold. "Das ist eine lange Zeit, rund um die Uhr Dienst am Nächsten zu tun. In Zukunft wird es wohl immer schwerer, diese Dienstzeit zu erreichen", bilanzierte Kreisbrandinspektor Rolf Hornfischer und dankte für das jahrzehntelange Engagement. Obenauf erhielten beide ein Präsent des Landkreises und einen "Freiplatz" im Feuerwehrerholungsheim in Bayerisch Gmain. Den Ärmelstreifen für 20 Jahre aktive Dienstzeit erhielt Barbara Rausch. Eine Urkunde und ein Präsent für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit, davon 35 Jahre im Amt des Schriftführers, bekam Roland Gemeinhardt.

Kreisbrandinspektor Rolf Hornfischer nahm die zunehmenden Aufgaben der Feuerwehrwehren hinsichtlich der Unwetterereignisse bis zum großflächigen Stromausfall ins Visier. In vielen Bereichen fehle das Löschwasser, mahnte er an.

Kreisbrandmeister Thomas Dick appellierte an die jungen Kameraden, sich der Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger zu stellen. "Dies ist einer der gefährlichsten Jobs bei der Feuerwehr und bedarf einer gültigen G26-Untersuchung und des jährlichen Streckendurchlaufes."

Federführender Kommandant Helmut Brendel sah die Geehrten als Ansporn für die Jüngeren. "Wir brauchen jede Frau und jeden Mann."

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Sandra Hüttner
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Veröffentlicht am:
07. 02. 2019
20:00 Uhr

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Sandra Hüttner

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Veröffentlicht am:
07. 02. 2019
20:00 Uhr



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