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Wald- und Naturfriedhof im Frankenwald eröffnet

Viele Gäste sind zur Einweihung des Wald- und Naturfriedhofs Frankenwald gekommen. Der steht nun unter kirchlichem Segen.



Auch Weihrauch gehörte zum Segen von stellvertretendem Dekan und Stadtpfarrer Andreas Seliger; mit im Bild (von rechts) Landrat Dr. Oliver Bär, Bürgermeister Frank Stumpf und Dr. Constantin von Reitzenstein.
Auch Weihrauch gehörte zum Segen von stellvertretendem Dekan und Stadtpfarrer Andreas Seliger; mit im Bild (von rechts) Landrat Dr. Oliver Bär, Bürgermeister Frank Stumpf und Dr. Constantin von Reitzenstein.   Foto: Hüttner

Naila/Issigau - "Eine letzte Ruhestätte zwischen den Wurzeln altehrwürdigen Bäume, in einer ehrwürdigen Umgebung - darüber denken viele Menschen nach", weiß Bürgermeister Frank Stumpf. Im Wald- und Naturfriedhof Frankenwald, einem gemeinsamen Projekt der Gemeinde Issigau und der Stadt Naila, besteht nun in Hochfranken diese Möglichkeit zur naturnahen Bestattung. Am Sonntag wurden die beiden Waldfriedhöfe offiziell ihrer Bestimmung übergeben, mit einer Andacht und kirchlicher Segnung durch Regionalbischöfin Dr. Dorothea Greiner, Dekan Andreas Maar sowie stellvertretendem Dekan und Stadtpfarrer Andreas Seliger.

Gut zu wissen

Der Waldfriedhof Naila liegt mit Blick auf Naila und oberhalb der Selbitz. Die Anschrift: Leithenweg in 95119 Naila.

Der Naturfriedhof Issigau liegt auf halber Strecke zwischen den Issigauer Ortsteilen Griesbach und Reitzenstein. Die Anschrift: Reitzenstein 76 in 95188 Issigau.

Im Wald- und Naturfriedhof wird die Urne mit der Asche des Verstorbenen am Fuße eines Baumes beigesetzt. Die Urne ist biologisch abbaubar und wird in mindestens 30 Zentimetern Tiefe beigesetzt.

Beide Waldfriedhöfe haben einen zentralen Andachtsplatz mit Sitzgelegenheiten, einem Holzkreuz und einem hölzernen Tisch.

Für die Beerdigungszeremonie kann man frei wählen zwischen einem Bestatter, einem Pfarrer oder auch einem Trauerredner.

Die Gesamtfläche des Waldfriedhofs Naila beträgt 4,04 Hektar mit zunächst 259 Bestattungsbäumen und elf Findlingen. In Issigau umfasst die Fläche des Waldfriedhofes 3,6 Hektar mit 360 Bestattungsbäumen und 20 Findlingen. Beide Flächen sind erweiterbar.

Weitere Informationen gibt es unter

—————

www.wnf-frankenwald.de.

 

Dorothea Greiner stellte die Frage: "Ist das Begraben von Menschen unter Bäumen nicht heidnisch oder zumindest esoterisch?" Und gab zur Antwort, dass dann nicht Geistliche beider Kirchen anwesend wären. Sie erinnerte daran, dass es seit zwölf Jahren in Bayern einen Naturfriedhof unter kirchlicher Trägerschaft gibt. Einen Waldfriedhof, in dem die Asche verstreut wird und keine Grabstellen zu erkennen sind, könne sie dagegen nicht gutheißen. "Das große Kreuz hier und auch in Issigau spricht eine unmissverständliche Sprache." Die kirchliche Segnung mache deutlich, dass hier "Orte des Vertrauens auf den gekreuzigten und auferstanden Christus und des Friedens mit dem Schöpfer dieser Welt entstehen, an denen wir Urnen einsenken und zugleich unsere Toten in Gottes Hand bergen". Greiner merkte an, dass man Bestattungsformen ideologisch nicht überhöhen sollte. Sie sagte: "Ob unser Leib als Körper zu Grabe getragen oder verbrannt wird, ist für unsere Auferstehung nicht wichtig, denn wir werden auferstehen und bei Christus sein, wenn wir an ihn geglaubt haben."

05.05.2019 - Wald- und Naturfriedhof Naila - Foto: Sandra Hüttner

Wald- und Naturfriedhof Naila
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Wald- und Naturfriedhof Naila
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Wald- und Naturfriedhof Naila
Wald- und Naturfriedhof Naila
Wald- und Naturfriedhof Naila

Dr. Constantin von Reitzenstein stellte seine Rede unter den Titel: "Heimat lebt, unsere Gemeinden leben, unsere Kirchen leben." Dieser "etwas seltsame Titel" sei ihm beim Nachdenken über das Waldfriedhofsprojekt in den Sinn gekommen. Er habe selten an einem Projekt mitgewirkt, das derartig reibungslos verlief, das alle von Anfang an wollten, bei dem alle an einem Strang zogen. Er dankte als künftiger Friedhofsverwalter für das Vertrauen der Gemeinde Issigau und der Stadt Naila und versicherte, dass die zuständige Mitarbeiterin Linda John und auch der Geschäftsführer der Friedhöfe, Franz Freiherr von Rotenhan, immer zur Verfügung stünden, wenn es irgendwo knirschen sollte.

Video zum Artikel

Wald- und Naturfriedhof Frankenwald

Letzte Ruhestätte in der Natur
Seit Dezember 2018 gibt es den interkommunalen Wald- und Naturfriedhof Frankenwald - mit zwei Standorten in Naila und Issigau. Mehr dazu in unserem Video.
» Video ansehen

Landrat Dr. Oliver Bär lobte die Gestaltung als stilvoll, "mit Aus- und Weitblick. Es ist wichtig und entscheidend, dass hier das Kreuz in der Mitte und über allem steht", sagte er.

Dem offiziellen Teil schlossen sich Friedhofsführungen an. Die musikalische Gestaltung oblag dem Bezirksposaunenchor des Dekanats Naila unter der Leitung von Stefan Romankiewicz.

Autor

Sandra Hüttner
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Veröffentlicht am:
06. 05. 2019
00:00 Uhr

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Sandra Hüttner

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Veröffentlicht am:
06. 05. 2019
00:00 Uhr



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