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Wandern an spektakulären Felswänden

Das "Schieferland" ist seit vier Monaten ein nationaler Geopark. Zwei Vereine kümmern sich um die Weiterentwicklung.



Seit dem vergangenen September ist das wildromantische Höllental mit seinen eindrucksvollen Vulkangesteinsfelsen ein nationales Geotop. Das Bild zeigt Wanderer an den Diabas-Säulen am Felsenpfad.	Foto: Rost
Seit dem vergangenen September ist das wildromantische Höllental mit seinen eindrucksvollen Vulkangesteinsfelsen ein nationales Geotop. Das Bild zeigt Wanderer an den Diabas-Säulen am Felsenpfad. Foto: Rost  

Frankenwald - Ein nationaler Geopark, zwei Fördervereine in Oberfranken und Thüringen, viele Projekte, um die Region für Ausflüge auf den Spuren der Erdgeschichte für Besucher noch attraktiver zu gestalten. So lässt sich die Geschichte des Geoparks Schieferland umreißen, der 2009 in einer fränkisch-thüringischen Kooperation gegründet worden ist und sich seit vier Monaten "nationaler Geopark" nennen darf.

Nach dem Vorbild im Frankenwald, wo im Dezember 2017 im Hofer Landratsamt der Verein "Geopark Schieferland in Franken" unter Vorsitz von Landrat Oliver Bär aus der Taufe gehoben worden ist, gibt es nun auch ein Pendant auf der thüringischen Seite. Auf der Burg Ranis nutzte man jüngst die Blaupause aus Franken und gründete den Verein "Geopark Schieferland in Thüringen". Vorsitzender dieses zweiten Geopark-Vereins ist Landrat Marko Wolfram vom Landkreis Saalfeld-Rudolfstadt. Dietrich Förster, der Geschäftsführer des Naturparks Frankenwald, berichtete in Vertretung von Oliver Bär über die Tätigkeiten des Geoparkvereins in Oberfranken.

Förster blickte dabei mit großer Vorfreude auf den 30. April. An diesem Tag ist die Übergabe der Zertifizierungs-Urkunde für den "Nationalen Geopark Schieferland" durch die Geo-Union vorgesehen. Aus diesem Anlass sei eine Rundfahrt durch den fränkisch-thüringischen Schieferpark geplant mit Besuchen bei einigen der nationalen Geotope wie den Lehestener Schieferbrüchen.

Wie berichtet, ist seit September 2019 auch das Höllental ein nationales Geotop. In diesem wildromantischen Frankenwaldtal kann man sich zum Beispiel entlang des geologisch-bergbaukundlichen Erlebnispfades auf eine Zeitreise in die feurige Ära des Frankenwaldes begeben - als die Region von einem Tiefsee-Ozean bedeckt war und Magma am Meeresgrund austrat. Davon zeugen die verschiedenartigen Diabas-Felsen im Höllental. Am Felsenpfad kann man unter anderem Diabas bewundern.

Wie die Vertreter der beiden Vereine für den Geopark betonten, müssen nun eine Reihe von "Hausaufgaben" erledigt werden, die sich aus der Zertifizierung zum Nationalen Geopark ergeben. Dazu gehören auch Veranstaltungen, wie der "Drüber- und drunter-Tag" am 12. September im Raum Kamsdorf.

Autor

Werner Rost
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Veröffentlicht am:
26. 03. 2020
18:54 Uhr

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26. 03. 2020
18:54 Uhr



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