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Naila

Wasserspaß im neuen Freibad

Die Anlage in Bad Steben lockt Schwimmer und Sonnenanbeter gleicher-maßen. Allein am Sonntag tummeln sich über 300 Besucher im neuen Stebener Bad.



Das neue Freibad in Bad Steben gefällt vielen Badegästen. Das freut nicht zuletzt Kurdirektor Ottmar Lang. Foto: Hüttner
Das neue Freibad in Bad Steben gefällt vielen Badegästen. Das freut nicht zuletzt Kurdirektor Ottmar Lang. Foto: Hüttner  

Bad Steben - "Traumhaft" - anders kann man die neue Freibadanlage Bad Steben inmitten von Grün nicht bezeichnen. Dieser Meinung schließen sich sicher auch die 326 Badegäste vom vergangenen Sonntag an. Kurdirektor Ottmar Lang ist begeistert: Bereits am Eröffnungstag tummelten sich 200 Gäste im neuen Bad, weitere 260 am Freitag und Samstag, die sich durchwegs positiv äußerten. "Der Wettergott spielte bisher super mit und wir hoffen natürlich, dass die sonnigen Tage mit Freibadtemperaturen anhalten, sodass Einheimische wie auch Kur- und Feriengäste es sich hier bei uns im Freibad gutgehen lassen können", gibt Kurdirektor Lang zu Protokoll und wird nicht müde, von den Vorzügen des neuen Freibadareals zu schwärmen.

Nailaer Bad punktet mit 50-Meter-Becken

Am 12. Mai öffnete das Nailaer Schwimmbad seine Pforten. "Einen Rekordbesuchertag gibt es bisher aber noch nicht", teilt Bürgermeister Frank Stumpf mit, der aber von gutem Besuch spricht, der letztendlich immer vom Wetter abhängig ist. "Gestern früh (2. Juli) war ich kurz nach 8 Uhr im Freibad und da tummelten sich schon Schulklassen und auch die treuen Frühschwimmer", berichtet er und weiß, dass es immer erst zwei richtig heiße Tage braucht, bis der Schwimmbadbesuch für viele zu einem Muss wird.

Mit Blick auf das neue Schwimmbad in Bad Steben meint der Nailaer Bürgermeister, dass es an den Gästen selbst liegt, welches Freibad sie nutzen und welches gefällt. "Wir in Naila punkten mit unserem 50-Meter-Becken, dem Sprungturm, dem Ambiente und den Konditionen", bilanziert Stumpf, der nicht von Konkurrenz spricht.

"Entweder den Leuten gefällt's oder nicht und dementsprechend ist die Wahl des Freibades. Und erst die Zahlen am Jahresende werden vielleicht etwas belegen können."

"Eine Eröffnung will gut vorbereitet sein", betont Lang und erzählt von den Bad Stebener Schulklassen mit Schulleiterin Annette Schaumberg, die in den Genuss einer geführten Besichtigung am Eröffnungstag kamen. Freibadmaskottchen "Fritzi" verteilte an die jüngsten Gäste Wasserspritzpistolen. "Das war natürlich eine besondere Gaudi für die jungen Besucher, die am und im Schwimmbecken die Wasserspritzpistolen füllten und dann testeten", erzählt der Kurdirektor. "Die Gäste der Therme schätzen zudem den möglichen Wechsel ins Freibad, der kostenfrei ist und über ein Drehkreuz ermöglicht wird. Das geht auch umgedreht, doch dann muss aufgebucht werden, wobei der Freibadeintritt gutgeschrieben wird."

Lang weiß, dass schon viele interessierte wie begeisterte Gäste aus der ganzen Region das Freibad besuchten und die vielfältigen Angebote nutzten wie etwa die 55,4 Meter lange Röhrenrutsche mit einer Starthöhe von 5,90 Meter oder auch die Wellenrutsche mit einer Länge von 11,40 Meter und Starthöhe von 2,90 Meter bei einer Tiefe von 0,60 bis 1,20 Metern. Auch beim Kleinkindbecken gibt es zwei Rutschen, zudem einen Wasserpilz, Feuerwehrspritze und Düsen. "Von den Kleinen wird das Becken gerne wahrgenommen und die Eltern haben die Übersicht, können sich auf dem Liegedeck niederlassen und haben alles im Blick", betont Ottmar Lang und spricht von einer Beckentiefe von fünf bis 35 Zentimetern.

Ein Trockenspielplatz, auch mit Rutsche, befindet sich in unmittelbarer Nähe des Kleinkinderbeckens, und wer Hunger und Durst hat, der nimmt auf der Terrasse vorm Kiosk Platz und kann dabei die ganze Anlage überblicken. "Der Kiosk wird von der Thermengastronomie mit bewirtschaftet", informiert Ottmar Lang, der von der Anlage von einem "architektonisches Meisterstück" spricht. Die großzügigen Liegeflächen werden künftig durch neu gepflanzte Bäume auch mehr Schattenplätze bieten. "Dort, wo das Gras niedergedrückt ist, sind wohl schon Lieblingsplätze, vor allem an den leichten Schrägen", zieht der Kurdirektor Bilanz. Einen privaten Freibadbeusch hat er sich längst vorgenommen. Ottmar Lang macht keinen Hehl daraus, dass bestimmt Verbesserungen anstehen werden. "Das ist bei Inbetriebnahme einer neuen Anlage selbstverständlich, da werden hier und da Anregungen kommen wie beispielsweise die Bitte um Ablagemöglichkeiten in Beckennähe." Gerne nehme man Anregungen entgegen und werde, soweit es möglich sei, für Abhilfe sorgen. Aber eines steht fest: Ein größeres Schwimmerbecken wird es nicht geben. Eine Dame merkte im Vorbeigehen an, dass wohl ein Nichtschwimmer das Schwimmerbecken geplant habe. "Größer geht natürlich immer", betont der Kurdirektor und verweist auf die 25 Meter Schwimmerbeckenlänge und eine durchgängige Tiefe von 1,35 Meter. Und: Lang verweist auch auf die kostenlosen Parkmöglichkeiten. "Den Chip einfach entwerten, genau wie beim Thermenbesuch, das war's." Einen kurzen Weg in die kühlen Fluten haben die Nutzer der Wohnmobilstellplätze. "Nur über die Treppe nach unten und schon stehen sie vorm Eingang des Freibades", erklärt Ottmar Lang.

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Sandra Hüttner
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Veröffentlicht am:
03. 07. 2018
17:44 Uhr

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Sandra Hüttner

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03. 07. 2018
17:44 Uhr



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