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Aus der Region

Der Winter meldet sich mit Macht

Der Süden Bayerns versinkt im Schnee – und jetzt ist die weiße Pracht auch in der Region Hof angekommen. Stadt und Landkreis sind verschneit – und gut vorbereitet. An einem Tag wie gestern bleiben aber Behinderungen nicht aus.



Auch gespiegelt bietet der Winter reizvolle Ansichten, wie hier in Bad Steben.
Auch gespiegelt bietet der Winter reizvolle Ansichten, wie hier in Bad Steben.  

Hof/Landkreis - Bis zu 40 Zentimeter Neuschnee ist im Fichtelgebirge und im Frankenwald in der Nacht zum Mittwoch vom Himmel gefallen - und auch tagsüber herrschte in weiten Teilen der Region Dauerschneefall. Bis zum Donnerstagmittag war weiterer Schnee angekündigt. Die Winterdienste waren im Dauereinsatz. Allein die Straßenmeisterei des Landkreises war mit zehn Großfahrzeugen unterwegs.

09.01.2019 - Winterbilder aus dem Landkreis Hof - Foto: Sandra Hüttner

Landkreis Hof
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Winter in Rehau Landkreis Hof
Winter in Rehau Landkreis Hof
Winter in Rehau Landkreis Hof
Winter in Rehau Landkreis Hof
Winter in Rehau Landkreis Hof
Winter in Rehau Landkreis Hof
Winter in Rehau Landkreis Hof
Winter in Bad Steben und Umgebung. Landkreis Hof
Winter in Bad Steben und Umgebung. Landkreis Hof
Winter in Bad Steben und Umgebung. Landkreis Hof
Winter in Bad Steben und Umgebung. Landkreis Hof
Winter in Bad Steben und Umgebung. Landkreis Hof
Christel Dippold geht mit ihrem fünfjährigem Enkel Amaro im Stadtpark Münchberg Schlittenfahren. Landkreis Hof
Herbert Köhler aus Sparneck schippt Schnee in seiner Einfahrt -  nicht zum letzten Mal heute. Landkreis Hof
Sparneck ist eingeschneit. Bei diesem Wetter ist auch die Mitfahrbank verwaist. Landkreis Hof
Christopher Rau aus Zell schippt seine Einfahrt frei, ansonsten wäre kein Durchkommen. Landkreis Hof
Winter im Frankenwald Landkreis Hof
Winter im Frankenwald Landkreis Hof
Winter im Frankenwald Landkreis Hof
Winter im Frankenwald Landkreis Hof
Winter im Frankenwald Landkreis Hof
Winter im Frankenwald Landkreis Hof
Winter im Frankenwald Landkreis Hof
Winter im Frankenwald Landkreis Hof
Winter im Frankenwald Landkreis Hof
Winter im Frankenwald Landkreis Hof

Im abendlichen Verkehr gab es am Mittwoch Behinderungen "an den üblichen Stellen", besonders auf der B 173, zum Beispiel in der Brucker Senke, berichtete die Polizei Hof auf Anfrage. Bei einigen Karambolagen seinen Blechschäden entstanden.

Die Polizei Naila vermeldete abends "einige querstehende Lkw", ebenso die Polizei Rehau. Von einer "angespannten" Lage berichtete die Polizeiinspektion Münchberg. Viele Straßen seien sehr glatt, besonders am Waldstein. Die Zahl der Unfälle halte sich aber "noch in Grenzen".

Der Wintereinbruch bedeutet für kommunale Mitarbeiter viel Arbeit. "Der Winterdienst war auf Schneefälle eingestellt, und nach unserer Kenntnis hat alles reibungslos funktioniert", sagte am Mittwoch ein Sprecher der Stadt Hof und erklärte: Je nach Wetterlage seien die Winterdienst-Fahrer ab 3 Uhr, spätestens ab 4 Uhr morgens auf Straßen und Parkplätzen der Stadt im Einsatz. "Den Einsatz koordiniert der Bereitschaftsmeister, der teilweise bereits ab 2 Uhr unterwegs ist." So mache er sich ein Bild von der Gesamtsituation. Auch für die kommenden Tage sei die Saalestadt gerüstet: "Die Salzlager wurden bis Ende Oktober komplett aufgefüllt."

In Rehau sah man die Situation am Mittwoch ebenfalls eher gelassen. "Es ist Januar, da ist das kein untypisches Wetter", sagte Bürgermeister Michael Abraham. Der Winterdienst der Stadt habe funktioniert. Es seien keinerlei Beschwerden im Rathaus eingegangen. "Man konnte sich ja vorbereiten", sagte der Bürgermeister. Auch wenn es die nächsten Tage weiter schneien sollte, sei das kein Grund zur Sorge. "Da haben wir schon ganz andere Winter erlebt."

Markus Hannweber, Leiter der Integrierten Leitstelle Hochfranken, sprach ebenfalls von "normalen winterlichen Bedingungen". "Die Winterdienste kommen in der Region noch gut hinterher, wenn das die kommenden Tage so bleibt, ist im Landkreis alles in Ordnung." Auch die Anzahl der Unfälle wegen Schneeglätte hielten sich laut Hannweber im Rahmen. "Am Dienstagabend war der Schnee noch nass und schwer, deshalb stürzten zwei bis drei Bäume um." Wichtig sei, dass die Menschen in den kommenden Tagen vorsichtig und angepasst fahren, mahnte Hannweber. Und er wies darauf hin, dass bei diesen winterlichen Bedingungen auch der Rettungsdienst fünf bis zehn Minuten Verspätung haben könne

Bis gestern Mittag hatte das Technische Hilfswerk einen größeren Einsatz, auf der A 9 bei Naila, berichtete Rüdiger Maetzig, Leiter der Regionalstelle Hof des THW. Es bleibe abzuwarten, was die kommenden Tage bringen.

"Wir hatten keine Probleme - keiner unserer Fahrer", sagte Doris Hübner vom Busunternehmen Hübner in Münchberg auf Anfrage. "Die Straßen waren geräumt, keiner hatte Grund, sich zu beklagen." Verspätungen von fünf bis zehn Minuten gebe es natürlich schon. Schließlich müssten die Fahrer ihre Fahrweise den Verhältnissen anpassen. "Aber das kann ja jeder Fahrgast nachvollziehen." Sollte der Winterdienst auch in den kommenden Tagen so gut funktionieren, werde der Wintereinbruch nicht im Chaos enden.

Die Lkw-Fahrer der Spedition Bischoff International in Naila hatten größere Schwierigkeiten. "Vor allem nachts war der Schneefall schon heftig", sagt Spiridon Charisis, Leiter der Abteilung Fernverkehr. Bei diesen Schneemengen sei es wichtig, das Gewicht auf den Fahrzeugen gut zu verteilen. "Das macht gerade bei Glätte viel aus." Und natürlich seien Speditionen auf den Winterdienst angewiesen. "Funktioniert das Räumen der Straßen gut, haben auch wir weniger Probleme."

 

Autor

Nadine Schobert und Hannes Keltsch
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Veröffentlicht am:
09. 01. 2019
19:40 Uhr

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Nadine Schobert und Hannes Keltsch

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09. 01. 2019
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