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Aus der Region

Die beliebtesten Babynamen der Region

Wir haben die Standesämter in Stadt und Landkreis Hof sowie den Landkreisen Wunsiedel und Kulmbach abgegrast und in Erfahrung gebracht, welche Jungen- und Mädchennamen im vergangenen Jahr am häufigsten an Neugeborene vergeben wurden. Erfahren Sie die vorderen Plätze.



Harry & Meghan
Die Geburt steht unmittelbar bevor: Prinz Harry und Herzogin Meghan.   Foto: Facundo Arrizabalaga/EPA

Prinz Harry und Herzogin Meghan erwarten in diesen Tagen ihr erstes Kind - und obwohl es im britischen Königshaus nun wirklich nicht an Nachwuchs mangelt, warten viele royale Fans voller Spannung auf Baby Sussex, wie der Nachwuchs des Paares von britischen Medien genannt wird.

Ebenso wie das Geschlecht wird auch der Name eifrig diskutiert. Alice, Diana und Victoria stehen für ein Mädchen hoch im Kurs. Arthur, James und Edward lauten die Favoriten für einen Jungen.  

Das Spekulieren um den Namen hat die Frankenpost-Redaktion zum Anlass genommen, um die am häufigsten vergebenen und damit beliebtesten Vornamen in den Städten der Region unter die Lupe zu nehmen.

 

Hof

763 Babys sind im vergangenen Jahr, also seit Mai 2018, im Hofer Standesamt angemeldet worden. Die meisten Eltern nannten ihre frisch geborenen Mädchen Emilia. Der Name steht mit neun Einträgen in den Geburtsurkunden auf Platz eins. Es folgen Emma mit acht Einträgen im Standesamt und Marie mit sieben.

Bei den Jungen belegt Elias mit zwölf Einträgen Platz eins. Platz zwei geht mit acht benannten Babys an den Namen Milan. Ben und Felix teilen sich mit jeweils sieben Einträgen Platz drei.

 

Rehau

In Rehau macht bei den Mädchen mit einer Dopplung der Name Emma das Rennen. Zwei Babys von insgesamt 52 wurden so genannt. Für die Jungs lässt sich kein Spitzenreiter ausfindig machen. Hier wurde jeder Name jeweils nur einmal vergeben.

 

Naila/Münchberg

Auf dem Standesamt in Naila wurden im vergangenen Jahr 127 Babys angemeldet. Am häufigsten wurden Geburtsurkunden mit den Namen Emma (viermal) und Mia (dreimal) ausgestellt. Emilia, Johanna, Lena und Madlen suchten sich Eltern jeweils zweimal für ihre Sprösslinge aus.

Sieben Namen führen die Liste bei den Jungs an: Erik, Jonas, Leon, Max, Noah, Paul, Raphael und Vincent – mit jeweils zwei Nennungen.

Für Münchberg gibt es keine eigenen Zahlen mehr. Wie Standesbeamtin Christina Watzka erklärt, werden Kinder nämlich dort beurkundet, wo sie zur Welt gekommen sind. Seit der Schließung der Geburtsstation in Münchberg würden die Kinder daher bei anderen Städten gelistet.

 

Kulmbach

Mia führt die Liste mit neun Einträgen in den Geburtsurkunden an. Platz zwei teilen sich mit jeweils acht Nennungen gleich fünf Vornamen: Anna, Emilia, Emma, Lina und Lotta.

Als beliebtesten Jungen-Namen verzeichnet das Kulmbacher Standesamt Leon. Dahinter steht auf Platz zwei Lukas, Platz drei teilen sich Luca, Max und Moritz.

 

Selb

In Selb führen Emma und Elias die Beliebtheitsliste an.

 

Marktredwitz

451 Babys kamen im Jahr 2018 in Marktredwitz auf die Welt. Der beliebteste Mädchen-Vorname ist mit insgesamt sieben Eintragungen Lina. Das sei insofern einen Besonderheit, als dass dieser Namen bisher noch nie im vorderen Bereich des Rankings aufgetaucht sei, erklärt Claudia Hiergeist, Pressesprecherin der Stadt Marktredwitz, auf Anfrage. Auf Platz zwei folgen Mia, Amelie und Luisa mit jeweils fünf Einträgen in Geburtsurkunden.  Luisa - ebenso in der Schreibweise mit "Z" - gehöre hingegen schon seit Jahren zur Spitzengruppe.  

Bei den Jungs führen Max beziehungsweise Maximilian die Liste mit neun Nennungen an. Damit verteidigt der Name seinen Titel im Beliebtheits-Ranking. Max und Maximilian gehörten schon seit Jahren zu einem der beliebtesten Vornamen, erklärt Claudia Hiergeist. 

 

Wie die Standesbeamten aus der Region übereinstimmend berichten, setze sich der Trend zu kurzen Namen fort. Auch ältere Namen wie zum Beispiel Friedrich oder Henry erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. „Diese Namen wurden lange Zeit überhaupt nicht mehr vergeben und sind in den vergangenen Jahren wiedergekommen“, berichtet Frank Rameckers, Standesamtsleiter in Rehau. Das hänge auch damit zusammen, dass sich gern an den Namen der Großeltern orientiert werde, weiß Astrid Rohde  vom Standesamt in Naila. Auch im Marktredwitzer Standesamt stellt man fest, dass sich Eltern überwiegend für ältere Namen entscheiden würden. "Teils auch mit biblischer Herkunft", berichtet Claudia Hiergeist. Der Trend zu Modenamen scheine weiter rückläufig.

Ungewöhnliche Namenswünsche wie etwa "Frodo" oder "Pumuckl" hatten Eltern in der Region noch nicht, wie die Standesbeamten übereinstimmend berichten. Sollte der Fall aber doch einmal eintreten, dass sich Eltern einen kuriosen Namen wünschen ist das Vorgehen klar: "Meistens gibt es zu solchen Fällen bereits Gerichtsurteile", erklärt Frank Rameckers. "Daran orientiert man sich dann." "Pumuckl" als Name für ein Neugeborenes beispielsweise mittlerweile ohne Weiteres möglich, da er im internationalen Namensregister steht. "Ich persönlich würde Eltern, die mit diesem Anliegen zu mir kommen, aber schon noch einmal fragen, ob sie ihr Kind wirklich so nennen möchten", sagt Rameckers. Schließlich sollte bei der Namensgebung das Kindeswohl im Vordergrund stehen.  

Für Bayern führen die Liste der beliebtesten Vornamen übrigens Marie und Maximilian an. Damit bleiben die elterlichen Vorlieben für die Namenswahl ihres Nachwuchses unverändert: Marie und Maximilian waren auch 2018 die beliebtesten Babynamen im Freistaat.

Das hat eine am Donnerstag veröffentlichte Auswertung der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden ergeben. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Maria und Sophie bei den Mädchen und Alexander und Lukas bei den Buben. Damit hat sich auf den Spitzenplätzen im Vergleich zum Vorjahr überhaupt nichts getan.

Eltern in Bayern hinken den Vornamen-Trends traditionell etwas hinterher. Nach Angaben der Gesellschaft für deutsche Sprache verbreiten sich die Namen vor allem von Norden nach Süden und von Osten nach Westen. Finn und Henry, Ella und auch Ida, die zunächst vor allem im Norden beliebt waren, finden sich mittlerweile auch auf den Listen südlicher Bundesländer.

Autor
Ann-Kristin Schmittgall

Ann-Kristin Schmittgall

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Veröffentlicht am:
02. 05. 2019
17:31 Uhr

Aktualisiert am:
02. 05. 2019
17:31 Uhr

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Ann-Kristin Schmittgall

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02. 05. 2019
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Aktualisiert am:
02. 05. 2019
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