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Aus der Region

Polizei zieht Betrunkene aus dem Verkehr

Mehrere Verkehrssünder sind am Wochenende in der Region ins Visier von Polizeibeamten geraten, weil sie die erlaubte Promillegrenze bei Weitem überschritten hatten. Alle erwartet nun ein Strafverfahren und der Verlust ihres Führerscheins.



Alkoholtest bei Polizeikontrolle
Ein Alkoholtest bei einem Mann wird während einer Polizeikontrolle durchgeführt. (Symbolbild)   Foto: Uli Deck/Archivbild

Die erste Alkoholsünderin stoppten die Beamten gegen 10.15 Uhr im Kulmbacher Ortsteil Burghaig. Bei der Kontrolle der 49-jährigen Fahrerin wehte den Ordnungshütern eine verdächtige Alkoholfahne entgegen. Ein Vortest ergab schließlich einen Wert von mehr als 1,6 Promille. Die Fahrt der Dame war damit an Ort und Stelle beendet, sie musste ihren Führerschein im amtliche Verwahrung geben und eine Blutentnahme über sich ergehen lassen.

Nur wenige Stunden später kontrollierte eine weitere Streifenbesatzung an der Bayreuther Straße einen 46-jährigen Kulmbacher in seinem Daewoo. Er war aufgefallen, weil er mit seinem Auto aus einem Tankstellengelände heraus fuhr, beim Anblick des Streifenwagens jedoch sein Fahrzeug zurücksetzte und nochmals einen Einkauf in der Tankstelle vortäuschte. Der Grund für seine Rückkehr zum Tankwart war jedoch nicht eine möglicherweise vergessene Besorgung, sondern vielmehr der Versuch, einer Kontrolle zu entgehen. Der Grund dafür war auch hier schnell gefunden: Mehr als 1,3 Promille und damit eine deutliche Grenzwertüberschreitung zeigte das Testgerät. So musste sich auch der 46-jährige von seinem Führerschein zunächst verabschieden und nach einer Blutentnahme seinen Heimweg zu Fuß antreten.

In Döhlau erwischte die Polizei am Sonntag gegen 2.20 Uhr einen 65-jährigen Autofahrer, der sich mit 1,74 Promille Alkohol im Blut ans Steuer gesetzt hatte. Auch hier wehte den Beamten bei der Kontrolle eine starke Alkoholfahne entgegen. Seinen Führerschein ist der Mann nun ebenfalls erst einmal los. Ihn erwartet zudem eine hohe Geldstrafe.

In Untersteinach kontrollierten Beamte am frühen Sonntagmorgen einen 26-jährigen BMW-Fahrer aus dem Landkreis Kulmbach. Hinter dem Alkoholgeruch des Fahrers verbarg sich ein Wert von 1,74 Promille. Als sich der Fahrer einer Blutentnahme unterziehen musste, leistete er zudem Widerstand und beleidigte die Beamten. Ihn erwartet nun, neben dem Führerscheinentzug und einer empfindlichen Geldstrafe, zudem ein Strafverfahren wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.

Und auch in Helmbrechts war ein betrunkener Autofahrer unterwegs. Am Montagmorgen wurde der 29-jährige Mann von der Münchberger Polizei während einer routinemäßigen Verkehrskontrolle angehalten. Wieder strömte starker Alkoholgeruch aus dem Auto. Der Vortest ergab einen Wert von 1,34 Promille. 

Über die zu erwartende Strafe und die Dauer des Fahrerlaubnisentzugs müssen in allen Fällen nun die Justizbehörden entscheiden.

 

 

 

 

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Veröffentlicht am:
28. 10. 2019
08:36 Uhr

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28. 10. 2019
08:36 Uhr



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