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Unwetter: Massenkarambolage mit 50 Autos

Plötzlicher Hagel und Schnee haben am Sonntag eine Massenkarambolage auf einer Autobahn in Thüringen ausgelöst. 50 Autos krachten ineinander. 32 Menschen wurden verletzt, sechs davon schwer.



Mitten im Oster-Rückreiseverkehr sind auf der Autobahn 71 zwischen Suhl und Meiningen am Sonntag etwa 50 Autos in eine riesige Massenkarambolage geschlittert. Ein urplötzlicher Schauer aus Hagel und Graupel samt Temperatursturz hatte die Fahrbahn an der Talbrücke Schwarza um 12.45 Uhr binnen Sekunden in eine spiegelglatte Rutschbahn verwandelt. Völlig überraschte Autofahrer gerieten ins Schlittern, kollidierten untereinander, fuhren gegen Leitplanken und Böschungen. In Richtung Schweinfurt gab es mehrere Unglücksstellen, die sich auf insgesamt mehr als einen Kilometer erstreckten. Das größte Chaos herrschte in Höhe des Parkplatzes Dolmar. Allein dort waren 45 Fahrzeuge beteiligt, überall lagen Trümmer und Fahrzeugteile. Auch in der Gegenrichtung ereigneten sich fünf Unfälle.

Die Polizei ging am Sonntagabend  von 26 leicht und sechs schwer verletzten Menschen aus. Lebensgefährlich verletzt worden sei aber niemand, sagte ein Sprecher. Sechs Eingeklemmte konnten aus den häufig extrem demolierten Fahrzeugen freigeschnitten werden. Die A 71 war mehr als sechs Stunden lang zwischen dem Dreieck Suhl und Meiningen-Nord gesperrt. Der Abtransport der vielen Wracks, das Aufräumen und die Reparatur der Autobahn zogen sich bis 19.30 Uhr hin.

28.04.2019 - Massenkarambolage A71 - Foto: Steffen Ittig

Massencrash A71 Autobahn A71
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Feuerwehr und Rettungskräfte waren mit einem Großaufgebot von fast 200 Leuten im Einsatz. Die Leitstelle in Zella-Mehlis löste Katastrophenalarm aus. Zunächst war die Situation chaotisch. Einsatzkräfte demontierten die Leitplanke, bauten an der Unfallstelle Zelte samt Notfall-Ausrüstung für die Erstbehandlung der Opfer auf. Von dort wurden Verletzte in Krankenhäuser gebracht. Auch unbeteiligte Augenzeugen wurden betreut, sie standen angesichts des Geschehens unter Schock. Zwei Rettungshubschrauber flogen Opfer nach Jena, Meiningen und Suhl.

Allein 19 Verletzte wurden am Abend im Zentralklinikum Suhl behandelt, darunter sieben Kinder, wie ein Sprecher des Krankenhauses sagte. Rund 100 zusätzliche Ärzte und Pfleger seien im Notfalleinsatz gewesen. Andere Operationen wurden verschoben. Bei den Verletzungen habe es sich beispielsweise um schwere Prellungen, Schnittverletzungen, Schleudertraumata und Gesichtsfrakturen gehandelt.

Augenzeugen berichteten, dass sich binnen Kurzem eine zehn Zentimeter hohe, schmierige Graupelschicht auf der Straße gebildet hatte – so plötzlich und so lokal begrenzt, dass sie von den in die Hagelwand hineinfahrenden Fahrzeuglenkern nicht habe erkannt werden können. Auch Rettungsautos mussten sich wegen der Glätte und dem Durcheinander erst zu den diversen Unfallstellen durchkämpfen. Erst vor fünf Wochen hatten die Rettungskräfte der Region einen Unfall mit vielen Verletzten ganz in der Nähe geübt. „Die Erkenntnisse von dort haben uns heute schon weitergeholfen“, sagte der Suhler Feuerwehrsprecher Daniel Wiegmann. er/it/flu       

 

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Redaktion
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Veröffentlicht am:
28. 04. 2019
17:55 Uhr

Aktualisiert am:
29. 04. 2019
10:03 Uhr

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28. 04. 2019
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29. 04. 2019
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