Lade Login-Box.
Topthemen: Bilder vom WochenendeHofer Filmtage 2019EhrenamtskampagneVER Selb

Länderspiegel

Abzocke mit Bitcoins: 64-Jähriger verliert mehrere zehntausend Euro

Im Landkreis Würzburg hat ein 64-Jähriger viel Geld an einen vermeintlichen Onlinebroker gezahlt. Die Polizei ermittelt.



Bitcoin
Symbolbild   Foto: Jens Kalaene/dpa-Zentralbild


Würzburg - Im Raum Unterfranken kommt es laut Polizei derzeit vermehrt zu Straftaten im Zusammenhang mit dem Handel mit Kryptowährungen, insbesondere Bitcoins. Im Landkreis Würzburg hat ein 64-Jähriger mehrere zehntausend Euro an einen vermeintlichen Onlinebroker gezahlt.
Die Kriminalpolizei Würzburg ermittelt derzeit gegen drei Unbekannte aus dem osteuropäischen Raum, die sich gegenüber einem 64-Jährigen Landkreisbewohner als Onlinebroker ausgegeben haben. Seit Mai 2019 hat der Mann immer wieder Überweisungen an eine litauische Bank vorgenommen. Dem Geschädigten wurde zugesichert, dass mit dem Geld über eine Handelsplattform  sogenannte Bitcoins gekauft werden und eine Auszahlung der eigenzahlten Gelder jederzeit möglich wäre.
Nachdem der Geschädigte sich Mitte Juli einen Großteil des eingezahlten Geldes - mehrere zehntausend Euro - auszahlen lassen wollte, setzte einer der Betrüger hierfür eine weitere Überweisung voraus. Der 64-Jährige wurde hierauf skeptisch und erstattete Anzeige bei der Würzburger Kriminalpolizei.

Im Zusammenhang mit Bitcoins und unseriösen Trading-Plattformen kommt es in den letzten Wochen immer wieder zu Straftaten. Das Polizeipräsidium Unterfranken mahnt bei Online-Handel mit Kryptowährungen zu besonderer Vorsicht.

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) informiert darüber, wie Sie solch unseriöse Plattformen erkennen können:

https://www.bafin.de/DE/Verbraucher/GeldanlageWertpapiere/UnserioeseAnbieter/unserioese_anbieter_erkennen_node.html

 

  • Stellen Sie sicher, dass der Anbieter seinen Unternehmenssitz nicht im Ausland hat.
  • Prüfen Sie, ob die Plattform ein Impressum besitzt. In diesem müssen unter anderem eine Adresse, ein Vertretungsberechtigter und eine E-Mail-Adresse angegeben sein
  • Misstrauen Sie unverständlichen Geschäftsmodellen, zu denen Sie erst nach Kontaktaufnahme nähere Informationen erhalten
  • Stellen Sie sicher, dass die Plattform eine EU-Lizenz besitzt

 

Autor

Redaktion
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
16. 07. 2019
13:16 Uhr

Für »Meine Themen« verfügbare Schlagworte

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Schlagwort zu
Meine Themen

zu Meine Themen hinzufügen

Hinzufügen

Sie haben bereits von 15 Themen gewählt

Bearbeiten

Sie verfolgen dieses Thema bereits

Entfernen

Für die Nutzung von "Meine Themen" ist ihr Einverständnis zur Datenspeicherung nötig.

Weiter
Betrüger Bitcoin Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht Kriminalpolizei Kryptowährungen Polizei Polizeipräsidien Polizeipräsidium Unterfranken
Diesen Artikel teilen / ausdrucken


 
Mehr zum Thema
Selbst in der Nacht war das Feuer noch längst nicht gelöscht. Immer wieder loderten Flammen auf und forderte die Einsatzkräfte.

11.10.2019

Strohhäcksler löste das Inferno aus

Die Polizei gibt erste Informationen zur Brandursache auf dem Bauernhof in Menchau. Zehn Menschen wurden durch das Feuer verletzt. Zehn Rinder und zwei Schweine starben. » mehr

05.08.2019

Polizei hatte Hinweise auf geplante Sprengung

Die Tat in einer Bank in Röslau hätte eigentlich verhindert werden sollen. Die Ermittler informierten sich vorher bei den Banken über die Bauweise der Automaten vor Ort. » mehr

13.09.2019

Mordfall Ottinger: Kripo fahndet in mehreren Sprachen

In mehreren Sprachen fahnden die Beamten der Ermittlungssonderkommission "Kreisel" und die Staatsanwaltschaft Coburg weiter nach dem Täter des Raubmordes von Mitwitz. » mehr

Rote Ampel

05.08.2019

Familienvater fährt über rote Ampel: Fünfjähriger wählt Polizeinotruf

Ein nicht alltäglicher Notruf erreicht die unterfränkische Polizei am Freitag. Ein fünfjähriger Anrufer ist mit dem Verhalten seines Papas nicht einverstanden und verständigt daraufhin die Polizei. » mehr

Marcus da Gloria Martins, Pressesprecher der Polizei München, gab am Montag Details zu der Suche nach einer 41-jährigen Frau und ihrer Tochter bekannt. Am Wochenende ist von der Münchner Mordkommission der Ehemann (ein Foto von ihm im Bildhintergrund) festgenommen worden.	Foto: Sven Hoppe/dpa

22.07.2019

Eine Vermisstensuche wird zum Mordfall

Seit mehr als einer Woche fehlt von einer 41-Jährigen und ihrer Tochter jede Spur. Die Polizei glaubt an Mord und nimmt den Ehemann der Frau fest. » mehr

Und wieder rückt "Combat 18" ins Blickfeld. Archivfoto:

Aktualisiert am 05.07.2019

Polizei setzt mit Haftbefehl aus Hof Rechten fest

Eine Sondereinheit nimmt ein mutmaßliches Mitglied der Neonazi-Gruppe "Combat 18" fest. Der Mann hatte 2017 Munition über die Grenze bei Schirnding geschmuggelt. » mehr

Bildergalerie » zur Übersicht

Hofer Theaternacht

Hofer Theaternacht | 14.10.2019 Hof
» 22 Bilder ansehen

10. Hofer Steinparty

10. Hofer Steinparty | 12.10.2019 Hof
» 61 Bilder ansehen

"Trails 4 Germany" in Kulmbach

"Trails 4 Germany" in Kulmbach | 14.10.2019 Kulmbach
» 10 Bilder ansehen

Autor

Redaktion

Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
16. 07. 2019
13:16 Uhr



^