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Länderspiegel

Bayreuther Opernhaus lockt viele Besucher

Die Menschen interessierten sich 2018 weniger für Burgen, dafür mehr für das Markgräfliche Opernhaus. Das geht aus der neuesten Besucherbilanz hervor.



Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth wurde nach jahrelanger Sanierung wiedereröffnet. Zur Wiedereröffnung wird die Oper "Artaserse" von Johann Adolph Hasse aufgeführt - genau wie zur Eröffnung 1748. Foto: Nicolas Armer/dpa
Das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth wurde nach jahrelanger Sanierung wiedereröffnet. Zur Wiedereröffnung wird die Oper "Artaserse" von Johann Adolph Hasse aufgeführt - genau wie zur Eröffnung 1748. Foto: Nicolas Armer/dpa  

München - Das wiedereröffnete Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth hat im vergangenen Jahr 105 711 Besucher angelockt. Insgesamt sank 2018 die Besucherzahl in den staatlichen Burgen, Schlössern und Gärten Oberfrankens jedoch deutlich von mehr als 222 000 auf gut 209 000. Das geht aus der landesweiten Besucherbilanz hervor, die Finanzminister Albert Füracker (CSU) am Montag veröffentlicht hat. Der Rückgang in Oberfranken resultiert überwiegend aus einem weiteren Sondereffekt: 2017 veranstaltete die Kulmbacher Plassenburg einen Tag der offenen Tür mit mehr als 4500 Besuchern. Diese fehlten 2018.

Auch die weiteren staatlichen Schlösser und Gärten in und um Bayreuth konnten ihre Besucherzahlen steigern. Das Neue Schloss besuchten knapp 23 000 Interessierte, ein Plus von 3000 Menschen, das Alte Schloss in der Eremitage gut 15 000, 1700 mehr. Auch das Schloss Fantaisie in Donndorf profitierte mit 5759 Besuchern (+1240). Einen Zuwachs auf knapp 33 000 Besucher (+4650) verzeichnete das Coburger Schloss Ehrenburg. Die Burg Zwernitz und der Morgenländische Bau in Sanspareil im Kreis Kulmbach kamen auf fast 11 500 Besucher (+1340).

Um ein Drittel und damit deutlich sank die Besucherzahl im Schloss Rosenau in Rödental bei Coburg auf 12 100. Auch die Burg Lauenstein im Frankenwald verfehlte ihr Vorjahresergebnis. Statt 11 100 Besucher passierten nur noch 9900 den Kassenschalter. Die Neue Residenz in Bamberg hat 5369 Besucher verloren und kommt auf 29 660, das nahegelegene Schloss Seehof kommt auf 43 050 Besucher, 3390 weniger als im Vorjahr. Bayernweit stieg die Zahl der Besucher in den staatlich verwalteten Schlössern und Burgen von 5,1 auf 5,36 Millionen. Spitzenreiter blieb Schloss Neuschwanstein mit knapp 1,5 Millionen Interessierten. Die Gesamteinnahmen der staatlichen Schlösserverwaltung stiegen 2018 auf 65 Millionen Euro an, 2,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Die laufenden Kosten konnten damit zu 86 Prozent gedeckt werden.

Für den Sommer 2019 plant die Schlösserverwaltung in der Bamberger Residenz eine Sonderausstellung unter dem Titel "Majestäten, Königskinder und Verfassungsväter". Sie soll die Entwicklung von der Säkularisation Anfang des 19. Jahrhunderts bis zur Verabschiedung der Bamberger Verfassung für den Freistaat Bayern im August 1919 nachzeichnen. Aus Anlass des 200. Geburtstages von Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha gibt es am 29. August einen bunten Veranstaltungstag in der Schlossanlage Rosenau in Rödental.

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Jürgen Umlauft
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Veröffentlicht am:
04. 02. 2019
20:32 Uhr

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Jürgen Umlauft

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04. 02. 2019
20:32 Uhr



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