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Bierkönigin: Zwei Finalistinnen aus dem Fichtelgebirge

Sieben Damen stehen im Finale bei der Wahl zur Bayerischen Bierkönigin. Zwei Bewerberinnen kommen aus dem Fichtelgebirge. Marina Schicker aus Waldsassen und Carola Landgraf aus Hohenberg kämpfen um die Bierkrone.



Casting Bay. Bierkönigin
Carola Landgraf (ganz links) und Marina Schicker (Vierte von links) aus dem Fichtelgebirge wollen Bierkönigin werden.   Foto: Sigi Müller

München - Die Chancen, dass die Krone der bayerischen Bierkönigin nach Oberfranken geht, ist in diesem Jahr besonders hoch. Schließlich kommen gleich drei der Bewerberinnen aus der Region. "In Oberfranken gibt es die größte Brauereidichte, aber bislang kam nur eine Bierkönigin aus Franken", sagt Carola Landgraf aus Hohenberg im Landkreis Wunsiedel. Das möchte die 27-Jährige ändern. Eine Krone zu tragen, ist für die junge Frau nichts Neues: Von 2011 bis 2012 war sie Porzellankönigin.

Ihre Konkurrentin Marina Schicker fühlt sich aufgrund ihrer beruflichen Erfahrung rund ums Bier für das Amt der Bierkönigin berufen. Die gebürtige Marktredwitzerin arbeitet als Lebensmittelingenieurin in einer Brauerei. "Vor zwei Jahren sind meine Kollegen darauf gestoßen, dass es diese Wahl zur Bierkönigin gibt", berichtet die 25-Jährige. Und seitdem arbeite sie daran, die Krone zu ergattern. Die diesjährige Wahl ist bereits ihr zweiter Anlauf auf den Thron. "Beim ersten Mal habe ich es leider nicht einmal durch die Vorauswahl geschafft", berichtet Schicker.

Elisabeth Erhard ist die jüngste der drei oberfränkischen Kandidatinnen, und eigentlich kommt sie auch gar nicht aus der Region. Seit fast zwei Jahren studiert die gebürtige Oberbayerin jedoch in Bayreuth und verbringt dort viel Zeit. Daher ist sie mittlerweile auch fest in ihrer neuen Wahlheimat verwurzelt. "Ich glaube, ich kann die beiden Regionen ganz gut gemeinsam vertreten", erklärt die 22-Jährige. Sie vertrete gerne sowohl Oberbayern als auch Oberfranken. Das Amt der Bierkönigin sei für sie ein lange gehegter Traum, denn sie fühle sich bereits lange eng mit dem bayerischen Bier verbunden. Nicht nur, weil sie gerne Bier trinkt, sondern auch, weil ihr Vater daheim in Tegernsee dem Aufsichtsrat einer kleinen genossenschaftlichen Brauerei vorsitze.

Insgesamt sind in diesem Jahr 57 Bewerbungen um das Amt der bayerischen Bierkönigin eingegangen. "Das ist ein guter Durchschnitt", sagt Karin Kühn, die Organisatorin der Wahl. Nach einem Casting im Münchener GOP Varieté bleiben nur noch sieben Kandidatinnen übrig. Am Ende kann es jedoch nur eine Bierkönigin geben.

Neben den drei Oberfränkinnen hat es mit Carolin Strobel auch eine Kandidatin aus Mittelfranken ins Finale geschafft. Des Weiteren erheben die beiden Oberbayerinnen Veronika Ettstaller und Stephanie Tilling sowie die Oberpfälzerin Lisa Wagner Anspruch auf die Krone.

Die Siegerin wird am 16. Mai in München verkündet. Bis dahin müssen die sieben Kandidatinnen möglichst viele Freunde, Verwandte und Fans davon überzeugen, beim Online-Entscheid für sie zu stimmen. Möglich ist dies ab dem 3. April 2019 auf der Homepage www.bayerische-bierkönigin.de.

Autor

Nadine Schobert und Andreas Wolfger
Kontakt zum Autor

Veröffentlicht am:
14. 03. 2019
10:31 Uhr

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14. 03. 2019
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