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Corona-Regeln mehrfach missachtet: Zwei Selber bis 19. April in Gefängnis

Ein 25- und ein 28-Jähriger haben seit Ende März immer wieder bewusst die Corona-Ausgangsbeschränkung missachtet. Nun sitzen sie in einer Justizvollzugsanstalt.



Selb - Seit Ende März hatte der 28-Jährige sechsmal und der 25-Jährige viermal gegen die Corona-Ausgangsbeschränkung verstoßen. Die beiden hatten sich jeweils mit Bekannten getroffen, um zusammen Alkohol zu trinken. Die Beamten hatten alle Personen ausführlich und wiederholt über die Ausgangsbeschränkung belehrt und Platzverweise erteilt.

Doch die Männer blieben uneinsichtig. Am Mittwochabend dann mussten die Polizisten wieder eine private Feier in der Friedrich-Ebert-Straße auflösen. Nachdem alle Beteiligten zunächst die Wohnung verlassen hatten, trafen sie sich kurz darauf dort erneut und feierten weiter. Daraufhin nahmen die Beamten mehrere Beteiligte in Gewahrsam, darunter auch die beiden Männer aus Selb. Das berichtet die oberfränkische Polizei am Gründonnerstag.

Wegen der häufigen Verstöße innerhalb weniger Tage beantragten die Polizisten eine richterliche Entscheidung über eine Verlängerung des Gewahrsams für die beiden Selber. Ein Richter am Amtsgericht Hof entschied am Gründonnerstag, dass die Männer bis zum derzeitigen Ende der vorläufigen Ausgangsbeschränkung, also bis zum 19. April, in einer Justizvollzugsanstalt untergebracht werden.

Insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Feiertage appelliert die Polizei Oberfranken nochmals an die Vernunft und die Bereitschaft der Menschen, nicht nur für sich selbst, sondern auch für andere Verantwortung zu übernehmen und die Vorgaben der Ausgangsbeschränkung einzuhalten. Gegen einen Spaziergang mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und entsprechendem Abstand zu anderen Personen sei nichts einzuwenden. Wie das Beispiel der beiden Männer aus Selb aber zeige, führen beharrliche Verstöße, die eine Gefährdung der Gesundheit anderer nach sich ziehen, zu einer konsequenten Ahndung, heißt es weiter in der Polizeimeldung.

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Veröffentlicht am:
09. 04. 2020
14:54 Uhr

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09. 04. 2020
14:54 Uhr



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