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Fall Peggy: Verdächtiger zieht Teilgeständnis zurück

Nachdem am Dienstag gegen einen 41-Jährigen aus dem Landkreis Wunsiedel Haftbefehl wegen Mordes erlassen wurde, hat dieser nun sein Teilgeständnis wieder zurückgenommen.



Lichtenberg/Bayreuth –Das berichtete der Bayerische Rundfunk (BR) am Mittwochabend.  Vor drei Monaten hatte der 41-Jährige in einer polizeilichen Vernehmung zugegeben, dass er die tote Peggy im Mai 2001 mit seinem Auto in den Wald gebracht hatte." Er bestritt jedoch, das damals neunjährige Mädchen getötet zu haben. Dieses Teilgeständnis hat der Beschuldigte nach Angaben seines Anwalts jedoch zurückgezogen. Die Polizei habe seinen Mandanten unter Druck gesetzt, sagte der Anwalt dem Sender. "Er wollte irgendwann nur noch aus dieser Situation heraus und hat deshalb dann einfach das gesagt, was man von ihm hören wollte", zitiert der BR den Anwalt. Der Verdächtige war am Montag festgenommen worden.

Wie der BR weiter berichtet, sieht der Anwalt im Fall seines Mandanten auch Parallelen zu der Verhaftung von Ulvi K. "Ich bin der Auffassung, dass man jetzt wieder erst eine Tathergangs-Hypothese erstellt hat. Und jetzt meinen Mandanten da reinzwängen will." 2004 war der geistig behinderte Ulvi K. wegen Mordes an Peggy verurteilt worden, dieses Urteil wurde aber 2014 wieder aufgehoben.  Das Mädchen war am 7. Mai 2001 auf dem Heimweg von der Schule verschwunden. Im Juli 2016 fand ein Pilzsammler Teile ihres Skeletts in einem Wald bei Rodacherbrunn im thüringischen Saale-Orla-Kreis, knapp 20 Kilometer von Peggys Heimatort entfernt.

Auf die Spur von S. waren die Ermittler im September durch eine aufwändige Untersuchung von Spuren am Fundort der sterblichen Überreste des Mädchens gekommen. Am Fundort der Leiche entdeckten die Ermittler Torf und Farbreste, die auf S. hindeuteten.

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Veröffentlicht am:
12. 12. 2018
21:41 Uhr

Aktualisiert am:
13. 12. 2018
10:47 Uhr

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12. 12. 2018
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