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Preis für jungen Filmemacher

Oliver Hofmann erhält bei der Ju-Finale den Sonderpreis Dokumentation. Er porträtierte Menschen mit Handicap und psychischen Problemen.



Oliver Hofmann (links) ist Preisträger des Ju-Finale. Studienleiter Thomas Nagel gratuliert im Radiostudio im Langheimer Amtshof. Foto: pr.
Oliver Hofmann (links) ist Preisträger des Ju-Finale. Studienleiter Thomas Nagel gratuliert im Radiostudio im Langheimer Amtshof. Foto: pr.  

Kulmbach/Marktredwitz - Ein Kurzfilm über das Leben und Arbeiten mit einer psychischen Erkrankung, gedreht und produziert von Oliver Hofmann, ist bei der 15. Ju-Finale prämiert worden. Oliver Hofmann ist Volontär an der Kulmbacher Akademie für Neue Medien, wie die Einrichtung schreibt. Der Film entstand bei einem Projekt mit dem Brückenwerk in Kulmbach. Die Protagonisten schildern ihre Diagnosen und wie sie ihren Alltag damit meistern. In vier Wochen wurde das Konzept mit den Menschen aus dem Brückenwerk unter der Leitung von Dr. Heidi Lehmal und Stefanie Hofmann umgesetzt.

In der Laudatio wurde besonders die selbstironische Präsentation der Menschen mit Handicap gewürdigt. Es sei lobenswert, dass sich die Akademie an dieses Thema getraut habe; und dies mit Erfolg. Studienleiter Thomas Nagel zeigte sich stolz über die Auszeichnung. "Oliver Hofmann ist weit über das normale Maß engagiert. Seinem Einsatz, aber auch journalistischem Fingerspitzengefühl ist es zu verdanken, dass der Kurzfilm mit dem Sonderpreis Dokumentation ausgezeichnet wurde. Dies sei auch ein Beleg für die journalistische Qualität der Ausbildung an der Akademie für Neue Medien."

Das oberfränkische Jugendfilmfestival fand im Cineplanet in Marktredwitz statt. Die Ju-Finale ist ein Filmfestival und -wettbewerb, bei dem Jugendliche ihre Kreativität unter Beweis stellen können, indem sie selbstproduzierte Kurzfilme einreichen. Unter dem Motto "Dein Film im Kino" konnte man sich alle eingereichten Filme in Marktredwitz auf der Leinwand in drei verschiedenen Kinos zeitgleich anschauen - in diesem Jahr besonders viele, denn es wurden über 100 Filme eingeschickt. Das bedeutet einen Rekord für die Ju-Finale und große Konkurrenz.

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Veröffentlicht am:
12. 12. 2017
20:21 Uhr

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12. 12. 2017
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